A46: Hemer möchte den schnellen Weiterbau bis Menden

Stellen das Planungsvorgehen in Frage und wollen Druck beim Landeverkehrsministerium in Düsseldorf machen (v.l.): Christian Schweitzer (Stadt Hemer), Knut Kumpmann (UWG), Hans-Peter Klein, BM Michael Heilmann, Bernhard Camminadi (Wirtschaftsinitiative Nordkreis), Martin Gropengießer (CDU), Dr. Bernd Schulter (Erster Beigeordneter der Stadt Hemer) und Arne-Hermann Stopsack (FDP). Foto: privat

Hemer. Das wird nicht jedem Mendener gefallen, was die Stadt Hemer am Donnerstag (19.01.2017) auf ihrer Internetseite veröffentlicht hat. Die Stadt steht gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und den Bürgern hinter dem Weiterbau der A46 bis Menden.

Der Deutsche Bundestag hat Anfang Dezember 2016 mit der Verabschiedung des Fernstraßenausbaugesetzes nicht nur die Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans 2030 auf den Weg gebracht, sondern auch die Einstufung der A46 im vordringlichen Bedarf bestätigt. Für Hemers Bürgermeister Michael Heilmann Anlass genug, alle Akteure an einen Tisch zu bringen, um an das Land zu appellieren, die Entscheidung von Bundestag und Bundeskabinett umzusetzen. Heilmann: „Die Linienführung für das Teilstück der A46 bis Menden ist so gut wie klar. Es fehlt nur noch die Aktualisierung bestehender umwelt- und naturschutzfachliche Untersuchungen. Damit zu warten, bis die Linienbestimmung für die gesamte Trasse abgeschlossen ist, ist für Hemer nicht zumutbar. Vorliegende Gutachten belegen eindeutig, dass das A46-Ende zu keiner nennenswerten zusätzlichen Verkehrsbelastung in Menden führt, Hemer aber stark entlasten würde.“

Ausschlaggebend für den Termin im Rathaus mit Joachim Meyer von der Wirtschaftsinitiative Hemer (WIH), Bernhard Camminadi (Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative Nordkreis), den Fraktionsvorsitzenden Martin Gropengießer (CDU), Hans-Peter Klein (SPD), Knut Kumpmann (UWG), Arne-Hermann Stopsack (FDP) sowie Hemers Erstem Beigeordneten Dr. Bernd Schulte und Christian Schweitzer (Fachbereichsleiter Planung, Umwelt, Bauordnung und Verkehr) waren für alle Beteiligten die jüngsten Aussagen seitens Straßen.NRW in der Öffentlichkeit.

„Wir sind enttäuscht von der Geschwindigkeit, mit der die Planungen vorangetrieben werden. Es geht hier ja nicht nur um Hemer, sondern um die ganze Region“, verweist Joachim Meyer von der Wirtschaftsinitiative Hemer auf die Aussagen, dass man vielleicht 2018 oder doch erst 2019 starten würde. Auch die angegebene Dauer des kompletten Linienbestimmungsverfahrens mit drei Jahren sehen die Wirtschaftsvertreter kritisch. WIN-Geschäftsführer Bernhard Camminadi: „Man muss doch die Frage stellen, warum erst die komplette Linienführung, also für die A46 und die B7n, erstellt werden soll, um erst danach wieder von vorne mit den natur- und umweltrechtlichen Prüfungen zu beginnen. Dafür muss ich das Gesamtprojekt nicht – wie geschehen – in drei Teilabschnitte gliedern.“ Mit dem ersten Teilstück könne doch viel früher begonnen werden, hier fehle nur noch eine Vervollständigung der Umweltverträglichkeitsstudie.

„Wer zu den Stoßzeiten zwischen Menden und Hemer unterwegs ist, der weiß wovon A46-Befürworter sprechen“, betont Hemers Bürgermeister Michael Heilmann, „es leiden ja neben der Wirtschaft, die attraktive Arbeitsplätze anbieten und zusätzlich schaffen will, auch die Pendler und nicht zuletzt die staugeplagten Anwohner der B7 und der Hemeraner Innenstadt.“ Die von A46-Gegnern in Menden immer wieder ins Feld geführten Gesundheitsargumente durch Lärm und Feinstaub lässt Hans-Peter Klein von der SPD nicht gelten und fragt: „Leben die Anwohner gesünder, die jeden Tag das staubedingte mehrfache Anfahren von rund 30.000 Lkw, Lastzügen, Bussen und Pkw ertragen müssen?“ Und das wirke sich zusätzlich auf die Verkehrssicherheit beispielsweise auf Schulwegen aus.

Martin Gropengießer (CDU) liegen schriftlich bereits mehrere Hilferufe von Eltern aus Schuleinzugsgebieten vor, die durch die B7 und ihrem Massenverkehr unmittelbar durchschnitten werden. „Auch wenn zum Beispiel die vier Arme, die Hemers größte Kreuzung in der Geitbecke bilden, durch Ampeln überquert werden können, ist das aus meiner Sicht Schulanfängern gleich auf den ersten Schritten im Straßenverkehr absolut nicht zumutbar. Außerdem ist vielfach zu beobachten, wie das ewige Stop&Go manche Autofahrer stresst. Das trägt definitiv nicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme und vorausschauendem Fahren bei.“

Die Ausblicke der Autobahngegner im Mendener Raum wirken in den Augen der Hemeraner Vertreter unscharf. Arne-Hermann Stopsack (FDP) wird stutzig, wenn er hört und liest, dass sich die Mendener darum sorgen, dass mit einem Autobahnende in Menden eine enorme Mehrbelastung an Fahrzeugen bevorstehe. Stopsack greift auf die Antwort des Landesministers für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, Michael Groschek, auf eine kleine Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Christof Rasche vom 12. Dezember zurück: „Dort steht eindeutig und unmissverständlich geschrieben, dass ,infolge eines ggf. früher realisierten Autobahnabschnittes zwischen Hemer und Menden eine deutliche Verbesserung der Verkehrssituation in Hemer, aber keine Verschlechterung der verkehrlichen Situation in Menden zu erwarten‘ ist.“

Untermauert wird die Aussage von Christian Schweitzer, Leiter des Fachbereiches Planung, Umwelt, Bauordnung und Verkehr der Stadt Hemer, der die Analysen des durch die Städte Iserlohn, Menden und Hemer gemeinsam beauftragten Gutachtens zum Verkehrsentwicklungsplan zur Hand nimmt: „Darin wird die Situation mit einem Autobahnende an der B515, aber noch ohne eine Weiterführung durch die B7n anschaulich simuliert. Es ist deutlich erkennbar, dass Menden nicht mit mehr Verkehr belastet wird, sondern eine Umverteilung des Verkehrs erfolgt.“ Auf der B515 muss mit bis zu 2.400 Kfz pro Tag zusätzlich gerechnet werden, während der Bräukerweg und Anliegerstraßen mit bis zu 4.600 Kfz pro Tag entlastet werden. Bei einer vorgezogenen Realisierung des Teilabschnitts Hemer-Menden werden auf der A46 etwa 27.000 Fahrzeuge täglich verkehren, wobei die jetzige B7 mit bis zu 7.500 Kfz pro Tag entlastet wird, was sich auch deutlich auf Hemers Innenstadt auswirkt.

Knut Kumpmann (UWG) wird angesichts dieser Zahlen nachdenklich: „Ich bin von den Nachbarn enttäuscht, wenn in Menden eine Entscheidung getroffen wird, die Menden nicht mit wesentlich mehr Verkehr belastet, die Nachbarkommune Hemer aber zeitgleich extrem entlasten könnte. Das verstehe ich nicht unter einem guten Miteinander von benachbarten Kommunen. Es ist ja nicht so, dass Hemer den Verkehr einfach auf Menden abwälzen wollte – das belegen diese Gutachten eindeutig.“

Zudem erledigt Hemer seine eigenen Hausaufgaben gewissenhaft. „Wir arbeiten selbst daran, unsere Innenstadt-Ampelschaltung zu optimieren und warten in diesem Jahr auf verlässliche Zahlen eines Gutachtens“, so BM Michael Heilmann. Hemer erfülle seine Pflichten, das fordern die Hemeraner Akteure jetzt auch von Straßen.NRW sowie den Landes- und Bundesministerien als Auftraggeber bzw. Kontrollorgane.

„Die Umsetzung für das Gesamtprojekt A46 bis Menden und der B7n bis Arnsberg sind mit mindestens 15 Jahren veranschlagt. Bei dem Teilstück Hemer-Menden sind wir aber schon viel weiter. Es muss nicht erst die gesamte Trasse auf Papier gebracht werden, um mit dem ersten Teilabschnitt zu beginnen. Dafür sind weder rechtliche noch tatsächliche Gründe ersichtlich“, lautet die Bewertung von Hemers Erstem Beigeordneten Dr. Bernd Schulte. Bürgermeister Michael Heilmann bleibt deshalb hartnäckig: „Wir werden den Kontakt zu Minister Michael Groschek suchen und darum bitten, den Weiterbau der A46 bis Menden vorrangig zu realisieren.“


 

Fröndenberg: Schützenverein Ruhrtal trauert um Reimund Struck

Warmen. Der Schützenverein Ruhrtal e.v. Warmen-Frohnhausen-Neimen trauert um sein verstorbenes Vereinsmitglied und ehemaligen Offizier Reimund Struck. Die Offiziere und Mitglieder nehmen Abschied am Freitag den 20. Januar 2017 um 14:00 Uhr in der ev. Dorfkirche in Fröndenberg-Bausenhagen.


 

Kultursprinter fährt wieder

Jetzt Schulfahrten für 2017 buchen

Der Kultursprinter MK ermöglicht Schulen kostenlose Fahrten zu Museen und Sehenswürdigkeiten im Märkischen Kreis. Foto: Hendrik Klein | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Eine gute Nachricht für alle Schulen im Märkischen Kreis: Auch im Jahr 2017 fährt der Kultursprinter wieder kostenlos zu Museen und kulturellen Einrichtungen im Kreisgebiet. Damit entfällt ein großer Kostenfaktor bei den Schulausflügen. Die Fahrten werden von der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) durchgeführt. Da der Topf für die Schulen im vergangenen Jahr sehr schnell leer war, sollten die Schulen jetzt möglichst zügig buchen. Bei der Buchung sind einige Regeln zu beachten. Kostenlose Fahrten gibt es nur zur Phänomenta, zur Dechenhöhle, zur Burg Altena, zum Deutschen Drahtmuseum, zur Luisenhütte, zu den Museen der Stadt Iserlohn, zum Bakelitmuseum und zum Schleiper Hammer in Kierspe und zu den Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid.

Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus beim Märkischen Kreis: „Das Angebot soll dazu ermuntern, auch einmal die kleinen Einrichtungen in Kierspe und Lüdenscheid zu besuchen. Hier gibt es viel Neues zu entdecken.“ Die Ge-Denk-Zellen in Lüdenscheid zeigen sehr anschaulich das Schicksal von Verfolgten während der NS-Zeit und erzählen über Zivilcourage und Widerstand. Die dritte Gedenkzelle, die im Februar eröffnet, soll künftig Wechselausstellungen zeigen. Den Kultursprinter buchen können Schulen aller Schulformen aus dem gesamten Märkischen Kreis, das Angebot gilt auch für die offenen Ganztagsschulen. Fahrten von Kindertageseinrichtungen können über dieses Programm leider nicht unterstützt werden. Genaue Hinweise zum Ablauf der Buchung gibt es auf den Internetseiten der teilnehmenden Museen wie der Burg Altena unter www.maerkischer-kreis.de.

Die Buchung ist erst dann verbindlich, wenn der Termin per Mail unter schulbetreuung@mvg-online.de angefragt wird und die MVG eine Bestätigung schickt.


Lendringsen: Autofahrer verursacht Unfall und flüchtet

Menden. Am Mittwoch (18.01.2017 |13:45 Uhr), kam es auf der Lendringser Hauptstraße zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten. Ein 27-jähriger Mendener fuhr mit seinem Motorrad in Richtung Fischkuhle hinter einem roten PKW (Mazda) her. Das Fahrzeug machte im Kreuzungsbereich einen Schwenk nach rechts. Der Kradfahrer ging davon aus, dass der PKW in die Josef-Winckler-Straße einbiegen würde. Als er zum Überholen ansetzen wollte, zog der Mazdafahrer plötzlich nach links und fuhr los. Es kam zum Zusammenstoß. Der Kradfahrer stürzte. Mit ihm die 19-jährige Beifahrerin. Beide wurden verletzt. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die beiden Verletzten zu kümmern.

  • Fahrzeugbeschreibung: Roter Mazda vom Typ F323
  • Fahrzeugführer : Männliche Person, ca. 1,80 m – 1,90 m groß, ca. 30 Jahre alt, blonde, kurze Haare, Brillenträger, bekleidet mit einer schwarzen Jacke & grauer Jeans

Hinweise zum Verkehrsunfall, dem Fahrzeugführer und/oder dem Fahrzeug bitte an die Polizei in Menden (Tel.: 9099-0)


SPD ruft Jugendliche zur Bewerbung für den Otto-Wels-Preis für Demokratie auf

Menden | Berlin. Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht in diesem Jahr zum fünften Mal den „Otto-Wels-Preis für Demokratie“. Jugendliche und junge Erwachsene sind im Rahmen eines Kreativwettbewerbs dazu aufgerufen, sich mit dem Thema „Miteinander statt Ausgrenzung“ auseinanderzusetzen. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Geldpreise und eine Einladung nach Berlin, wie die heimische Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag mitteilt.

Dagmar Freitag.Foto: Privat

Populistische Strömungen, gezielte Falschmeldungen, die Verbreitung von Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken – Phänomene unserer Zeit, die zunehmend das gesellschaftliche Miteinander beeinflussen. Aber wie damit umgehen? Wie schaffen wir es, den Zusammenhalt und das respektvolle Miteinander in unserer Gesellschaft wieder zu stärken – und warum ist das so wichtig? Die SPD-Bundestagsfraktion möchte von jungen Menschen erfahren, welche Ideen, Gedanken und Antworten sie auf diese Frage haben. „Gerade für die junge Generation besteht die Chance, das gesellschaftliche Leben und den Umgang miteinander wesentlich mitzuprägen“, erklärt Dagmar Freitag.

Anliegen dieses Preises ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen unserer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie des friedlichen Zusammenlebens immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen.

Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Drei Wettbewerbsaufgaben stehen zur Auswahl. Die Jugendlichen können beispielsweise eine Kampagne gegen Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken entwerfen oder sich mit der Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus auseinandersetzen. Bei der Umsetzung der Aufgabe können unterschiedliche Darstellungsformen wie Reden, Grafiken oder Videos gewählt werden.


Lenk dich nicht app. Kein Handy am Steuer.

Märkischer Kreis. Die Polizei Märkischer Kreis warnt mit der Kampagne „Lenk dich nicht app. Kein Handy am Steuer.“ vor den Gefahren durch Ablenkung im Straßenverkehr. Die Idee stammt ursprünglich aus dem Polizeipräsidium Köln und wird nun landesweit übernommen. Der Cartoonist Oli Hilbring hat die Motive entworfen, von denen hier eines zu sehen ist.

Cartoon: Oli Hilbring

Anlass dafür ist, dass Smartphones als Ursache für schwere Unfälle im Straßenverkehr zunehmend an Bedeutung gewinnen. Im ersten Halbjahr 2016 ahndete die NRW-Polizei insgesamt 81.755 Handy-Verstöße. Das sind rund 20 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Verkehrsexperten schätzen, dass bei jedem zehnten Verkehrsunfall mit Verletzten Ablenkung die Unfallursache ist. Das Dunkelfeld dürfte deutlich höher sein.

Ziel der Kampagne ist es, den Menschen auf humorvolle Weise die Gefahr zu vergegenwärtigen, der sie sich und andere aussetzen.

Die Cartoons werden nun bis Ende 2017 auch im Märkischen Kreis bei festgestellten Verkehrsverstößen mit Handys und/oder Smartphones in Form von Postkarten an die Betroffenen ausgegeben, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen.


Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person

Fröndenberg. Am Dienstag (17.01.2017), fuhr gegen 14.50 Uhr ein 71-jähriger Fröndenberger auf der Straße Im Stift in Richtung Unionstraße. Als er nach rechts abbog, übersah er eine von links kommende 43-jährige Fröndenbergerin. Die Fahrzeuge stießen zusammen und die Frau wurde leicht verletzt. Sie wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 8 000 Euro.


Feuerwehreinsätze in Halingen und Lendringsen

Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Menden. Am Montagabend (16.01.2017), musste die Feuerwehr zeitgleich zu zwei Einsätzen ausrücken. Zunächst rückte der Löschzug der Feuer- und Rettungswache um 17:24 Uhr Richtung Halingen aus. In der Fette-Bruch-Straße wurde ein ausgelöster Heimrauchmelder gemeldet. Nur fünf Minuten später kam noch eine Einsatzmeldung aus der Fischkuhle. Umgehend alarmierte die Kreisleitstelle die Löschgruppen Lendringsen, sowie die schnelle Einsatzgruppe des Löschzuges Mitte. In Halingen konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Nachdem sich die Einsatzkräfte Zutritt zur Wohnung verschafft hatten stand schnell fest, dass es sich um eine Fehlauslösung des Rauchmelders handelte. Die Bewohner waren außer Haus.

Dass die Installation von Rauchmeldern nicht nur seit Januar Pflicht ist in NRW, sondern auch Leben retten kann, hat der Einsatz in Lendringsen gezeigt. Die kleinen lebensrettenden Geräte sollten in keiner Wohnung fehlen!

Eine ernstere Lage fanden die Einsatzkräfte in einem Wohnhaus in Lendringsen vor. In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss hatte ein Rauchmelder ausgelöst. Da auf Klopfen und Rufen niemand reagierte, musste die Tür gewaltsam geöffnet werden. In der verrauchten Wohnung befand sich eine ältere, gehbehinderte Person. Die Feuerwehr führte die Person ins Freie, die Besatzung eines Rettungswagens aus Balve versorgte den Patienten und verbrachte ihn mit dem Verdacht einer Rauchvergiftung ins St. Vincenz Krankenhaus. Als Ursache konnte schnell angebranntes Essen auf dem Herd ausgemacht werden. Die Feuerwehr entfernte die Essensreste vom Herd und lüftete die Wohnung.

In Lendringsen befanden sich ca. 25 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz.


Märkischer Kreis erhält rund 250.000 Euro für Bildungskoordination von Neuzugewanderten

Märkischer Kreis. Der Märkische Kreis hat erfolgreich einen Antrag in der Förderrichtlinie „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ gestellt, teilt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit. Über die nächsten zwei Jahre erhält der Kreis ein Budget von 241.102 Euro. „Ich freue mich, dass erneut Gelder des Bundes in den Märkischen Kreis fließen. Die Förderlinie des BMBF ist Teil der umfassenden Maßnahmen, welche die große Koalition im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht hat, um die Arbeitsmarktintegration von Neuzugewanderten zu fördern“, so Dagmar Freitag, die heimische Bundestagsabgeordnete. Der Märkische Kreis kann nun mit den zusätzlichen Mitteln für Neuzuwanderer zwei Personalstellen für kommunale Koordination sowie Maßnahmen zur Koordinierung bestehender und geplanter Bildungsmaßnahmen der lokalen Akteure vor Ort aufstocken.


Spielhalle überfallen

Polizei sucht Zeugen

Menden. Am Freitagabend (13.01.2017 |22:15 Uhr), betraten zwei Unbekannte die Spielhalle an der Windthorststraße. Sie gingen zum Mitarbeiterraum und bedrohten den 52-jährigen Angestellten mit Messern. Unter Anwendung von Gewalt wurde der Mendener dazu genötigt, das vorhandene Bargeld auszuhändigen. Mit dem Bargeld flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Bei dem Raub wurde der Angestellte glücklicherweise nur leicht verletzt.

Täterbeschreibung der Polizei:

  • Täter 1: 180-185 cm, 30 Jahre, Vollbart, rotblonde Haare, dunkler Jogginganzug, Sonnenbrille, schwarze Wollhandschuhe
  • Täter 2: 160-165cm, 30 Jahre, dickliche Statur, schwarze Haare,  kein Bart, dunkler Jogginganzug

Hinweise zu den Tätern oder vermeintlichen Tatfahrzeugen nimmt die Polizei in Menden entgegen.


 

Wechsel in der Geschäftsführung bei Kludi

Menden. Die Kludi Gruppe meldet einen Wechsel in der Unternehmensleitung: Janusz Palarczyk legt seine Funktion als Geschäftsführer der Kludi Gruppe mit sofortiger Wirkung nieder. Wie das Unternehmen mitteilt, erfolge dieser Schritt aus persönlichen Gründen und im Einvernehmen mit dem Inhaber und dem Unternehmensbeirat. Interimsweise wird Peter Körfer-Schün in seiner Funktion als Beiratsmitglied die strategische Führung der Kludi Gruppe übernehmen sowie die Geschäftsführung und Geschäftsleitung bei der Umsetzung strategischer und operativer Maßnahmen unterstützen. Gleichzeitig wird Frank Holtmann zum Geschäftsführer der Kludi Gruppe berufen. Der 38-jährige Diplom-Betriebswirt ist seit 2007 bei Kludi tätig und bekleidete leitenden Positionen in Finanzwirtschaft und Controlling. Er wird künftig als CFO den Geschäftsführungsbereich Finanzen, Controlling, Personal und IT der Kludi Gruppe verantworten. In einer Stellungnahme bedauern Inhaber und Unternehmensbeirat das Ausscheiden von Janusz Palarczyk, danken ihm für die geleistete Arbeit und würdigen insbesondere sein Wirken beim erfolgreichen Aufbau der Märkte in der Region East Central Europe.


Heimische Abgeordnete Freitag im Gespräch mit designiertem US-Geheimdienstchef Coats

v.l.r.: Dr. Peter Wittig, Senator Dan Coats und Frau, Ulrich Gamerdinger, Dagmar Freitag

Washington. Bei ihrem letzten Besuch in den USA traf die heimische Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag unter anderem Botschafter a.D. Dan Coats, der jüngst von Donald Trump zum neuen Geheimdienstdirektor („Director of National Intelligence“) nominiert wurde. In einem zweistündigen Gespräch tauschte sich die Abgeordnete und Vorsitzende der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe mit Coats über die Politik auf beiden Seiten des Atlantiks sowie über die transatlantischen Beziehungen aus. Der Republikaner Coats zählt zu den gemäßigten Stimmen in seiner Partei. Er war von 2001 bis 2005 US-Botschafter in Berlin. „Ich freue mich, dass mit Dan Coats ein Freund und Kenner Deutschlands eine wichtige Position in der neuen US-Administration übernimmt. Mit ihm haben wir einen Ansprechpartner, mit dem wir den transatlantischen Dialog intensiv, konstruktiv und wo nötig auch kritisch weiterführen können“, kommentiert Dagmar Freitag die Nominierung.


Schneechaos blieb aus

Menden. Gottseidank – das Schneechaos ist ausgeblieben. Laut DWD war die Nacht zu warm. „Wäre es ein Grad kälter gewesen, hätten wir das dicke Chaos gehabt“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes dem WDR heute morgen. Dennoch müssen sich Autofahrer an die Wetterlage anpassen. Regen, Schnee und Schneeregen, dazu Windböen verlangsamen den Verkehr. Die MVG berichtet, dass die Linie 21 in Menden nur über die Balver Straße fährt. Es entfallen die Bereiche Nadlerweg, Rauher Feld, Rosenweg und Paschesiepen.

Am Freitagnachmittag rechnet der Deutsche Wetterdienst mit weiteren Schneefällen. Am Wochenende bleibt es nasskalt bei 1 bis 3 Grad, im Bergland ist es bei -4 bis 0 Grad leicht frostig.

Störungsmeldungen MVG


Kyrill – Ein Orkan fegt vor 10 Jahren durchs Land

Menden. Meteorologen warnten schon Tage zuvor – Kyrill könnte der schlimmste Sturm seit Jahren werden. Nachmittags sollte niemand mehr das Haus verlassen. Alle waren gewarnt und doch kam es zur Katastrophe.

Am 18. Januar 2007 starben allein in Nordrhein-Westfalen 6 Menschen, 25 Millionen Bäume konnten den Böen nicht mehr standhalten. Kyrill veränderte Landschaften, vernichtete gewohnte Silhouetten, nahm vielen die Existenz und auch ein Stück Heimat. Forstwirtschaft ist ein Geschäft über Generationen. Friedrich Stehling aus Bestwig im Sauerland hat im Orkan dreiviertel seines Waldes verloren. Die wirtschaftliche Grundlage der Familie ist weg. Denn die neu angepflanzten Bäume brauchen 80 Jahre. Für die Söhne ist das zu spät, sie mussten sich neu orientieren und arbeiten heute als Zimmermann und Elektriker.

Kyrill fegte mit mehr als 200 km/h über ganz Deutschland und traf v.a. NRW: Hier waren die Schäden so stark wie in allen anderen Bundesländern zusammen. Schon mittags kamen die ersten Sturmausläufer. In der Bismarckschule im münsterländischen Burgsteinfurt stand Hausmeister Christian von der Lippe gerade mit den verbliebenen Schülern am Fenster. Im Film berichtet er über den Schock, als er dann zusehen musste, wie der gesamte Dachstuhl abhob und auf der Straße und den umliegenden Häusern zerschellte.  Ab 16 Uhr nahm der Sturm gewaltig an Fahrt auf. Die Folgen wurden immer dramatischer. Die größte Gefahr ging von umstürzenden Bäumen aus – viele unterschätzten die Naturgewalten. Bahnstrecken waren blockiert, an den Bahnhöfen herrschte Chaos. Erstmals in ihrer Geschichte musste die Deutsche Bahn bundesweit den gesamten Verkehr einstellen.

Zahllose Strommasten, Strom- und Telefonleitungen wurden zerstört. Um 18 Uhr meldete Duisburg Stromausfall, um 19 Uhr wurde es in Wuppertal dunkel. Viele Ortschaften auf dem Land waren tagelang von der Außenwelt abgeschnitten. Polizei und Feuerwehr waren im Dauereinsatz. Und viele Helfer wurden selbst zu Opfern. Robert Kückels aus Ratingen war schon im Ruhestand, wollte seinen ehemaligen Kollegen bei der Feuerwehr aber unbedingt helfen. Er berichtet von einer dramatischen Nacht und wie er selbst dabei unter zwei umstürzende Bäume geriet. Seitdem ist er querschnittsgelähmt. Da, wo die meisten Bäume stehen, sind die größten Schäden entstanden: Im Sauerland und dem Siegerland: Mit 72 Prozent ist der Kreis Siegen-Wittgenstein die am dichtesten bewaldete Region Deutschlands. Am Abend wurde erstmals Katastrophenalarm ausgelöst.

Am nächsten Morgen standen Förster und Waldbauern weinend vor ihren vernichteten Existenzen. Kyrill hatte gigantische Schneisen in die Wälder gefräst. 16 Millionen Festmeter Holz mussten so schnell wie möglich aus dem Wald gezogen werden. Denn bei der milden Witterung drohte der Befall durch Borkenkäfer.

Elmar Gilsbach aus Oberkirchen im Sauerland reagierte schnell. Den größten Teil des Waldes hatte er verloren. Sofort am nächsten setzte er sich ans Telefon und verkaufte unbesehen seine umgefallenen Fichten. Damit war er einigen voraus.

Aus der ganzen Welt kamen Waldarbeiter. Die richtigen Maschinen und Lastwagen waren rar. Und mit jedem Tag sank der Holzpreis. Sägewerke waren überlastet. Doch in der Not standen die Menschen zusammen und das Freilegen der Straßen wurde zum Gemeinschaftserlebnis. Doch es blieb gefährlich. Immer noch stürzten Bäume um. Bei den Aufräumarbeiten in NRW sterben in den nächsten Monaten weitere sechs Menschen.

In der Dokumentation von Lothar Schröder erzählen Augenzeugen und Betroffene wie sie den Tag erlebt haben. Dazu erklärt Meteorologe und Moderator Sven Plöger, warum Kyrill so katastrophale Auswirkungen hatte.

Fernsehtipp: Anlässlich des 10. Jahrestages des Jahrhundertsturms „Kyrill“, strahlt WDR Fernsehen eine Dokumentation um 20.15 Uhr aus.


 

Deutscher Wetterdienst: Unwetterwarnung für NRW

Tief Egon bringt Schneefall und Sturmböen

Menden | NRW. Der Weg zur Arbeit könnte morgen früh deutlich länger dauern. Für die kommende Nacht hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) starke Schneefälle angekündigt. Von Südwesten kommen kräftige Niederschläge auf, die zunächst oberhalb von etwa 400 Metern, später auch in tiefen Lagen als Schnee fallen. Dabei können verbreitet 10 bis 20 cm Neuschnee fallen. In Verbindung mit Sturmböen oder schweren Sturmböen muss vor allem im Bergland mit starken Schneeverwehungen gerechnet werden.


 

Polizei sucht Zeugen für Schlägerei

Menden. Am frühen Samstagmorgen (07.01.2017 gegen 04:00 Uhr), wurde ein junger Mann von drei Männern angegangen und nicht unerheblich verletzt. Der 21 jährige war im Bereich des Neumarktes unterwegs, als er plötzlich ohne Grund von drei Tätern getreten, geschubst und geschlagen wurde.

Von zwei Tätern liegt eine Personenbeschreibung vor:

Alle drei ca. 18-20 Jahre alt, dunkelhäutig

  • 1. Person: ca. 190 cm. Haare dunkel und kurz geschnitten.
  • 2. Person: ca. 160 bis 165 groß, Mützenträger, schwarze Jacke, Jeans

Im Vorfeld waren die Täter offensichtlich schon im Bereich der „Mühle“ unterwegs und pöbelten dort Passanten an. Hinweise zu den drei Schlägern nimmt die Polizei in Menden (Tel.: 9099-0) entgegen.


 

Wie mache ich mich selbstständig?

SIHK berät angehende Existenzgründerinnen und -gründer

Hagen. „STARTKLAR – Wie mache ich mich selbstständig?“ lautet der Titel des Seminars, das die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) am Samstag, 21. Januar 2017, anbietet. Das Seminar findet von 8 bis 15 Uhr im Gebäude der SIHK, Bahnhofstraße 18, statt.

Das SIHK-Kompaktseminar unterstützt Existenzgründer bei der Vorbereitung auf ihre Selbstständigkeit. Während des Seminars werden insbesondere die Erstellung eines Businessplans mit der Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplanung inklusive möglicher öffentlicher Finanzierungshilfen sowie die Liquiditäts- und Rentabilitätsvorschau thematisiert, und die Anwendung von Planungstools, wie zum Beispiel der Gründungswerkstatt NRW erläutert. Weitere Inhalte sind unter anderem notwendige Anmeldevorschriften, Abgrenzungsfragen zwischen gewerblichen und freiberuflichen Gründungen, die Wahl der Rechtsform und Haftungsverhältnisse, das steuerliche Umfeld eines Unternehmers, Buchführungsgrenzen sowie die Einnahme-/ Überschussrechnung für Kleingewerbetreibende und freie Berufe. Außerdem werden auch die für Jungunternehmen wichtigen Themen Kundengewinnung und Kundenbindung angesprochen. Darüber hinaus lebt das Seminar auch vom Erfahrungsaustausch mit den Referenten und unter den Teilnehmern, die wichtige Tipps für den Unternehmensaufbau mit auf den Weg bekommen und erste Kontakte knüpfen können.


 

DIE FABRIK bietet ein neues Markenerlebnis in Sundern

DIE FABRIK in Sundern öffnet am 14.1.2017 die Türen

Sundern. Ein Markenerlebniszentrum und Werksverkauf namhafter Unternehmen aus Sundern, öffnet am 14. Januar 2017 ganz offiziell die Türen. Zukünftig werden hier Produkte von Severin, Schulte-Ufer, Assheuer & Pott, Sorpetaler Leuchten und Wüllner & Kaiser vorgeführt und angeboten. Zur Eröffnungsveranstaltung stellen die Unternehmen aus der Region ihre Marken mit einer Vielzahl von interessanten Angeboten vor. Nach der Ansprache von Bürgermeister Ralph Brodel und dem geschäftsführenden Severin Gesellschafter Rudolf Schulte, lädt DIE FABRIK ihre Gäste zu einem Rundgang mit Live Vorführung von ausgewählten Highlight Produkten in der Kreativwerkstatt ein.

Namhafte Unternehmen bieten ihre Produkte im Werksverkauf an

Auf einer Fläche von 1.500 m² werden in dem modernen, industriellen Ambiente zahlreiche Produkte von namhaften Unternehmen aus Sundern ausgestellt und zu attraktiven Preisen angeboten. Dazu gehören Elektroklein- und Großgeräte, Bodenpflegegeräte, Kochgeschirr, Gastronomie- und Servierartikel, Haushaltswaren, Wohn-/Badleuchten und Lampenschirme. Außerdem werden Großverpackungen der Firmen Lindt, Bahlsen und Ritter Sport zu attraktiven Preisen verkauft.

Im Veranstaltungsraum Kochmanufaktur werden regelmäßige Kochseminare und spezielle Programme für Gruppen angeboten. Die Kochkurse finden unter verschiedenen Themen wie bspw. „Low Carb“, „1000 und 1 Nacht“, „Wild“ oder „Liebe geht durch den Magen“ statt. Des Weiteren können die Veranstaltungsräume Kreativwerksatt und Kochmanufaktur für externe Events sowie Tagungen und Vorträge angemietet werden.

Zusätzlich zum Werksverkauf gibt es den Möbel – und Schlafsysteme Fachmarkt Dänisches Bettenlager, eine Top Filiale der Goldbäckerei Grote und einen trinkgut Fachdiscount.

Zukünftig werden zudem exklusive Events wie Late-Night-Shopping oder verkaufsoffene Sonntage angeboten. Ab dem 14. Januar wird DIE FABRIK wochentags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr und samstags von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet sein. Am offiziellen Eröffnungstag (14.01.2017) ist von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter: www.diefabrik-sundern.de


Entspannter Start ins neue politische Jahr

Auf dem Sofa links Ina Scharrenbach MdL und rechts Bianca Dausend, CDU-Landtagskandidatin für den Südkreis (Fröndenberg, Holzwickede, Schwerte und Unna). Hintere Reihe von links nach rechts: Undine Heidenreich, Karl Becker, Gerd Greczka, Olaf Lauschner, Rudi Hölmer und Sibylle Weber. Foto: Privat

Fröndenberg. Im rappelvollen Pfarrheim St. Marien auf dem Sodenkamp tummelten sich am Sonntagmittag (08.01.2017)beim Neujahrsempfang der heimischen CDU ausschließlich Damen am Mikrofon. Ina Scharrenbach MdL, Landtagskandidatin Bianca Dausend und Sibylle Weber als Stadtverbandsvorsitzende stießen mit ihren sachlichen Redebeiträgen auf ein äußerst aufmerksames Publikum. Es ging um mehr Geld für die Kommunen, mehr Sicherheit, mehr Bildung – die CDU-Frauen waren sich einig, dass in NRW nach wie vor viel zu tun ist. Ein großes Lob mit Blick auf das außerordentliche, ehrenamtliche Engagement in Fröndenberg einte alle drei ebenfalls.

Bianca Dausend setzt wie ihre Mitstreiterinnen stark auf Gespräche mit den Bürgern. Dazu hatte sie eigens per Anhänger ein schwarzes Sofa hergebracht und im Saal aufgestellt. „Dieses Möbelstück ist Symbol für das, wofür ich stehe“, so Dausend. „Ein respektvoller Umgang miteinander, der ständige Austausch über alles, was uns bewegt. Das ist für mich die Grundlage aller Politik“, bekräftigte die Schwerterin, die in ihrer Heimatstadt dem Stadtrat angehört.

Und die Gäste nahmen das Angebot gerne an. Das schwarze Sofa war durchgehend besetzt und Bianca Dausend begeistert von der Aufgeschlossenheit der Fröndenberger, die ihr spontan ihr Herz ausschütteten.


Wie kommt Trinkwasser in den Hahn?

Overbergschüler besuchen Wasserwerk Fröndenberg-Menden und Möllerkraftwerk

(v.l.n.r.) Alexandra Tschich, Lehrerin Overbergschule, Michael Freitag, Geschäftsführer Wasserwerk, Silke Wendorf, Lehrerin Overbergschule, Bernd Heitmann, Geschäftsführer Stadtwerke Fröndenberg, und die Kinder der Overbergschule hatten eine spannende Unterrichtsstunde im Wasserwerk Fröndenberg-Menden

Fröndenberg. Bei einer Führung durchs Wasserwerk Fröndenberg-Menden (WFM) haben die Kinder der Overbergschule gelernt, wie die Stadtwerke aus dem Grundwasser nahe der Ruhr frisches Trinkwasser machen. So bekamen die Viertklässler während des 60-minütigen Rundgangs u.a. einen Eindruck von der Wasseraufbereitung: angefangen bei der Ultrafiltration, die Viren, Bakterien und Schwebstoffe entfernt, über die Aktivkohlefilter zur Filterung von z.B. Arzneimitteln, Ölen und Fetten, bis hin zur Desinfektion durch UV-Licht.

„Besonders die Technik hat die Kinder begeistert“, freut sich Wasserwerksgeschäftsführer Michael Freitag. „Der eine oder andere war auch ziemlich baff, als er gesehen hat, was für einen langen Weg das Wasser zurücklegen muss, bis es bei ihm Zuhause aus dem Hahn kommt.“ Auch die anschließende Führung durch das nur einen Steinwurf entfernte Wasserkraftwerk (das so genannte Möllerkraftwerk) weckte die Neugier der Schüler. Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Heitmann war extra vorbeigekommen, um ihnen zu erklären, wie Turbinen und Generatoren genutzt werden, um die Fließbewegung der Ruhr in grünen Strom umzuwandeln.

Die Stadtwerke Fröndenberg öffnen ihre Wasser- und Wasserkraftwerke regelmäßig für Besucher. Schulklassen, Vereine oder andere Gruppen, die sich für die technischen Anlagen interessieren, können per Mail an ewf@stadtwerke-foendenberg.de oder telefonisch unter 02373/759-0 für die Führungen anmelden.


 

Freitag, 20.01.2017  |


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20.01.2017 Zentrum, B 7,Platte Heide


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23.02 - 28.02.2017

Menden Helau


13.04.-15.04.2017

Mendener Kreuztracht


03.06. - 06.06.2017

Pfingstkirmes


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Mendener im Ausland

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Lesermeinung

Von Barbara Krüsemer zum Turmblasen am 24.12.2015


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