Altena – Eine Stadt erlebt das Mittelalter

Gaukler auf der Lennepromenade. Foto: Agentur Pfiffikus

Gaukler auf der Lennepromenade. Foto: Agentur Pfiffikus

Altena. Wer sich in die fesselnde Welt des Mittelalters entführen lassen möchte, sollte am 1. August-Wochenende beim Festival „Altena – Eine Stadt erlebt das Mittelalter“ dabei sein – vom 5. bis 7. August 2016 ein einmaliges Erlebnis aus längst vergangenen Tagen. Die Burgstadt Altena taucht an diesem Wochenende tief ein in die Welt der Gaukler und Narren, Handwerker und Hökerer, Ritter und Spielleute. Sogar der Orient ist zu Gast. Altbewährtes Lagerleben trifft auf Sagenhaftes, Mythen und Legenden. Die Lennepromenade, Burg Altena und das Deutsche Drahtmuseum bieten das perfekte Ambiente für den größten Mittelaltermarkt in Südwestfalen.

Der letzte Drache bewacht die Burg Altena, Foto Agentur Pfiffikus

Der letzte Drache bewacht die Burg Altena, Foto Agentur Pfiffikus

Eröffnet wird das Festival, das im 8. Jahr in Folge vom Märkischen Kreis und vom Kulturring Altena veranstaltet wird, am Freitag, 5. August, ab 18 Uhr mit der „Nacht der Gaukler“ auf Burg Altena. Jongleure, Walkacts, Zauberer und viele andere illustre Gestalten geben sich die Ehre und bescheren eine Nacht voller Musik, Magie, Humor und Akrobatik. Gefeiert wird mit den Bands „Varius Colibirius“ und „Waldkauz“, die das Publikum – mal märchenhaft, mal zauberhaft – mit sanften Klängen des Mittelalter-Folks in Stimmung bringen.
Samstag und Sonntag erwarten die Besucher über 100 Mittelalter-Stände, dazu drei Bühnen und rund ein Kilometer buntes Markttreiben auf der Lennepromenade. Zwischen den Ständen tummeln sich schillernde Gestalten, lustige Gesellen wie die Gauklerkönige „Danny & Mik“, Marketender, Feuerspucker und Fahnenschwenker, Spielleute wie „Die Streuner“, Jongleure, Henker, Heerlager und mehr. Sie alle geben einen Einblick in ihre Vorstellung von mittelalterlichem Leben zwischen Waffen und Feuershows, Schaukämpfen und Foltergeräten zum Schauen und Staunen, Mitmachen und Ausprobieren.

Wer mutig ist, kann an den ehrwürdigen Burgmauern Drache Fangdorn dabei beobachten, wie er nicht nur den Schatz der Burg bewacht, sondern auch meterlange Flammen speit. Als Belohnung fürs Drachenstreicheln können sich Kinder auf der Burg zum Ritter schlagen lassen. Um das Spiel mit den Elementen Wasser, Erde und Luft geht es auf dem großen, mittelalterlichen Wasserspielplatz, der erstmals – in unmittelbarer Nähe zu den Floßfahrten – aufgebaut wird. Außerdem schlägt für die jungen Festivalbesucher erstmals der „Schminkpfau“ in Altena seine Räder. Tierisch geht es auch in der Orient-Ecke zu, wo die Besucher sich bei einem Kamelritt das bunte Treiben sogar von oben anschauen können.

 Über 100 Stände mit mittelalterlicher Handwerkskunst, Foto Agentur Pfiffikus


Über 100 Stände mit mittelalterlicher Handwerkskunst, Foto Agentur Pfiffikus

Noch höher hinaus geht es am Deutschen Drahtmuseum. Dort zeigt die Falknerei Pierre Schmidt die alte Kunst des Jagens mit Greifvögeln. Hautnah können die Besucher erleben, wie sich die gefiederten Könige der Lüfte mit weit ausgebreiteten Schwingen in den Himmel schrauben, um dann mit sicherem Blick auf die Beute von hoch oben im Sturzflug wieder herunter zu kommen. Zu den Festival-Highlights gehören die Turniere, die Samstag und Sonntag am Lenneufer ausgetragen werden: Die waghalsigen Ritter und Reiter vom Ars Equitandi Show-und Stuntteam stürmen die Arena. Mit Feuer und Musik lassen sie kleine und große Zuschauer mitfiebern beim Kampf zwischen Gut und Böse – und nicht zuletzt um den Sieg. Eine wahrlich feurige Angelegenheit wird vor allem das große Nachtturnier am Samstagabend. Die fantastische Show mündet in einen Feuerlauf über die Lennepromenade und führt direkt zur Hauptbühne und damit zum Konzert der Mittelalter-Partyband „Feuerschwanz“. Die Abschluss-Feuershow am Samstag bestreiten „Die Flugträumer“ mit Artisten, Akrobaten und Feuerkünstlern.

Öffnungszeiten

  • Das Festival „Altena – Eine Stadt erlebt das Mittelalter“ ist geöffnet am Freitag, 5. August: ab 18 Uhr
  • Nacht der Gaukler auf Burg Altena | Samstag, 6. August: 11 bis 24 Uhr | Sonntag, 7. August: 11 bis 18 Uhr

Eintritt: „Nacht der Gaukler“, Tagesticket 12,- Euro, Familienkarte 25,- Euro, Kinder bis Schwertmaß frei.

Samstag und Sonntag: Tagesticket 9,- Euro, Familienkarte 20,- Euro, Kinder bis Schwertmaß frei.

Dauerkarte: 17,- Euro/Person, gültig für alle drei Tage.

SIHK warnt vor falschen Formularen

Abzocke in der Urlaubszeit

Menden | Hagen. Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) warnt davor, dass unseriöse Anbieter gerade zur Urlaubszeit die Unternehmen in Südwestfalen mit Formularfallen überschwemmen. Und so sehen sie aus: Amtlicher Anschein, kurze Fristen, klein gedruckte Allgemeine Geschäftsbedingungen. Die als Zahlungsaufforderung getarnten Angebote, mit denen später die Eintragung in ein meist nutzloses Branchenbuch, Registerverzeichnis oder auch Internet-Verzeichnis in Rechnung gestellt wird, haben auch in diesem Sommer schon wieder zahlreiche Unternehmen erreicht.

Sandra von Heine vom SIHK-Fachbereich Handel und Dienstleistungen warnt: „Viele Betriebe sind während der Sommerferien unterbesetzt, daher werden die Formulare bevorzugt in der Urlaubszeit versendet. Die unseriösen Adressbuchverlage versprechen sich davon eine Unterzeichnung durch den Urlaubsvertreter, ohne dass dieser das Schreiben zuvor eingehend geprüft hat“. Ihr Rat lautet daher: Auch die Stellvertreter und Urlaubsvertreter sollten für das Thema sensibilisiert werden und bei vermeintlichen Rechnungen genau prüfen, ob auch wirklich ein Auftrag erteilt wurde oder es sich lediglich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt. Im Zweifelsfall können sich die Unternehmen an die SIHK wenden.

Hat man doch einmal unterzeichnet und zahlt dann nicht, drohen die Abzocker schnell mit Inkasso-Unternehmen und Rechtsanwälten – hiervon sollten sich die Betroffenen nicht beeindrucken lassen und keinesfalls übereilt zahlen. In den allermeisten Fällen bleibt es bei leeren Drohungen, weil die Gegenseite den Aufwand eines gerichtlichen Mahnverfahrens scheut. Stattdessen rät die SIHK, die „Geschäftsbeziehung“ rein vorsorglich sofort zu kündigen und den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anzufechten.

Weitere Informationen zum Thema Formularfallen und unseriöse Verlage stehen auf der Homepage der SIHK (www.sihk.de) unter der Dokument-Nr. 9936 zur Verfügung.


 

76-jähriger Fröndenberger beraubt

Täter flüchtet mit Laptoptasche

Fröndenberg. Am Mittwochnachmittag (20.07.2016) ist ein Mann in der Nähe der Sparkasse beraubt worden. Der 76-jährige ging in der Straße Im Stift in Richtung der Bank, als ihm seine Laptoptasche entrissen wurde. Er hatte die Tasche unter den Arm geklemmt. Der männliche Täter flüchtete danach über die Unionstraße und Bruaystraße in Richtung Ruhrbrücke. Ein Zeuge verfolgte den Täter zunächst mit dem Auto, verlor ihn aber im Bereich des Spielplatzes nahe des Aldi aus den Augen. Zu dem Zeitpunkt hatte er die Tasche noch bei sich.

Beschrieben wird der Täter als etwa 20-30 jährig, ungefähr 1,80 m groß, dunkle, kurze Haare, dunkel gekleidet und hatte eine Jacke an. Wer hat den Vorfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Unna unter 02303 921 3120 oder 921 0.


Die Welt in Menden entdecken?

Dringend Gastfamilien für Austauschschüler gesucht

Austauschschülerin mit ihren Gastgeschwistern. Foto: YFU

Austauschschülerin mit ihren Gastgeschwistern. Foto: YFU

Menden. Die gemeinnützige Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) sucht noch dringend Gastfamilien für rund 100 Austauschschülerinnen und Austauschschüler aus über 50 Ländern weltweit, die im August und September für ein Schuljahr nach Deutschland kommen. Vielleicht findet sich ja eine Mendener Gastfamilie?

Im vergangenen Schuljahr haben 92 von YFU vermittelte Austauschschüler aus vielen verschiedenen Nationen ihr Austauschjahr bei weltoffenen Familien in Nordrhein-Westfalen verbracht und ihren Aufenthalt dort sehr genossen! „Wir freuen uns sehr über diese große Gastfreundschaft“, so Joachim Wullenweber, Leiter des Gastfamilienprogramms von YFU. „Ich hoffe, dass sich auch im kommenden Schuljahr wieder viele Menschen in Nordrhein-Westfalen ein Stück weite Welt nach Hause holen und einen Austauschschüler bei sich aufnehmen werden.“

Kekse Backen mit lateinamerikanischer Austauschschülerin. Foto:YFU

Kekse Backen mit lateinamerikanischer Austauschschülerin. Foto:YFU

Die Austauschschüler sind zwischen 15 und 18 Jahre alt und besuchen während ihres Austauschjahres eine örtliche Schule. Sie alle haben sich für Deutschland als Gastland entschieden, weil sie Land und Leute ganz persönlich kennenlernen möchten. Als Gastfamilien für einen Austauschschüler entdeckt man eine neue Kultur in den eigenen vier Wänden und bereichert das Familienleben um ein internationales Mitglied auf Zeit. Besonderer Luxus oder ein Besichtigungsprogramm werden nicht erwartet – viel wichtiger ist die herzliche Aufnahme des Jugendlichen in die Familie.

Dabei spielt die Wohnlage und die Familienzusammensetzung grundsätzlich erst einmal keine Rolle. Alle Schüler besitzen bei Ankunft in ihrer Gastfamilie zumindest grundlegende Deutschkenntnisse. YFU bereitet sowohl Austauschschüler als auch Gastfamilien in Seminaren auf das gemeinsame Jahr vor und steht ihnen währenddessen bei allen Fragen mit persönlicher Betreuung vor Ort zur Seite.

Wer einen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchte, kann sich gern möglichst bald bei YFU melden:

Telefon: 040 227002-0, E-Mail: gastfamilien@yfu.de. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter: www.yfu.de/gastfamilien.

 

Info YFU

Das Deutsche Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) organisiert seit über 50 Jahren langfristige Jugendaustauschprogramme weltweit. Zusammen mit Partnerorganisationen in rund 50 Ländern setzt sich YFU für Toleranz und interkulturelle Verständigung ein. Seit der Gründung im Jahr 1957 haben insgesamt rund 60.000 Jugendliche an den Austauschprogrammen teilgenommen. YFU ist ein gemeinnütziger Verein und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.


„Polizisten sind kein Freiwild“

Trotz guter Arbeit beschimpft, bespuckt und getreten

Besichtigten die renovierten Arrestzellen: (von links) Dr. Matthias Heider, Volker Mürmann, Landrat Thomas Gemke, Achim Spröde und Michael Kuchenbecker. Foto: Hendrik Klein | Märkischer Kreis

Besichtigten die renovierten Arrestzellen: (von links) Dr. Matthias Heider, Volker Mürmann, Landrat Thomas Gemke, Achim Spröde und Michael Kuchenbecker. Foto: Hendrik Klein | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Deutliche Worte fand der neue Leitende Polizeidirektor Michael Kuchenbecker beim Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Heider. Auf seine Mitarbeiter ist der neue Polizeichef im Kreis richtig stolz. Er ist erst seit wenigen Wochen oberster Polizist im Märkischen Kreis, Leitender Polizeidirektor Michael Kuchenbecker. Aber was er von seiner Behörde bereits mitbekommen hat, macht ihn stolz: „Ich treffe hier auf ein hohes Maß an Motivation, Willen und Ideen. Die Mitarbeiter geben richtig Gas für die Bürger.“ Das hörte auch sein Besucher gern. Dr. Matthias Heider, CDU-Bundestagsabgeordneter für den südlichen Märkischen Kreis und den Kreis Olpe, stattete in Begleitung von Landrat Thomas Gemke den Gesetzeshütern in der Polizeiwache Lüdenscheid einen Besuch ab.

„Die Bürger haben weniger Angst im Straßenverkehr als um ihr Hab und Gut, Leib und Leben“, so Dr. Matthias Heider. Der gelernte Jurist sieht auf Polizei und Ermittlungsbehörden nach der jüngsten Verschärfung des Sexualstrafrechts nach den Vorkommnissen in der Silvesternacht in Köln noch mehr Arbeit zukommen. „Es könnte schwierig werden den Tatbestand der sexuellen Nötigung festzustellen.“

Vor der Lüdenscheider Wache wurde der neue Dienstwagen begutachtet. Foto: Hendrik Klein | Märkischer Kreis

Die Gesetzeshüter im Märkischen Kreis haben aber viel mehr Probleme mit Einbrechern. „die Wohnungseinbrüche sind unser Problemkind. Sie haben zugenommen“, weiß Kriminaldirektor Achim Spröde, Direktionsleiter Kripo bei der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis. Man habe es überwiegend mit osteuropäischen Banden zu tun. „Wenn es nach uns ginge, wären wir ohne die Autobahnen 45 und 46, über die die Straftäter kommen, besser dran“, so Spröde. Was im Kampf gegen die Einbrecherbanden wirklich helfe, sei die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger. „Deren Mitarbeit ist für uns ganz wichtig. Manche glauben ja sogar, wenn sie die 110 anrufen, kostet das Telefongebühren. Das ist nicht so“, ermuntert Michael Kuchenbecker, die Polizei lieber einmal zu viel als einmal zu wenig anzurufen. „Wir wollen das künftig stärker belohnen, wenn ein Hinweis zur Aufklärung einer Straftat führt.“ Einbrüche, Diebstähle und leichte Körperverletzungen, das ist das Gros der 25.500 Straftaten pro Jahr im Märkischen Kreis. Die Kriminalitätssteigerung habe nichts mit der zunehmenden Zahl der Flüchtlinge zu tun, darauf legen Michael Kuchenbecker und seine Mitarbeiter großen Wert. „Rund 800 Straftaten wurden aktenkundig. Meistens handelte es sich um Kulturkonflikte innerhalb von Einrichtungen“, erklärt Achim Spröde. Die Ängste der Bürger seien unbegründet, müssten gleichwohl ernst genommen werden. Spröde weiß aus seiner Statistik aber auch, dass 30 Prozent der Ganoven einen Migrationshintergrund haben.

Die Hälfte der Straftäter kommen von außerhalb. „Wir haben mit unseren Kontrolltagen darauf reagiert, und wir geben nicht auf“, verspricht der Polizeichef. Allerdings dürfte es schwer werden, den Kontrolldruck aufrecht zu erhalten. Denn auch das sei Fakt: Die Polizei im Märkischen Kreis habe „durch politische Fehlkalkulation“ weniger Personal. Das beklagt seit Jahren auch Landrat Thomas Gemke als Leiter der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis: „Wir haben im Kreis in den letzten Jahren schleichend 50 Polizisten verloren.“ Aktuell seien es noch 628 Gesetzeshüter und 70 Angestellte. Besonders ärgerlich sei, dass gute Arbeit und gute Aufklärungsquoten nicht selten dadurch bestraft werden, dass Personal für andere Behörden abgezogen werde.

Obwohl der Respekt gegenüber der Polizei abnehme, gebe es keine Nachwuchssorgen. „Wir werden bei unseren Einsätzen beschimpft, bedroht, bespuckt, geschlagen und getreten“, so Michael Kuchenbecker. „Darüber müssen wir mit den Staatsanwälten mal reden. Wir sind kein Freiwild.“ Das schreckt junge Leute offenbar nicht ab. Jedes Jahr bewerben sich rund 8.000 von ihnen für den Dienst in der Polizei. Landrat Thomas Gemke: „40 Prozent davon sind Frauen, das freut mich sehr.“ Der Frauenanteil bei der Polizei im Märkischen Kreis liege ebenfalls bei knapp 40 Prozent.

Gute Eindrücke, aber durchaus auch Kritik, nahm CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Matthias Heider bei seinem Besuch in Lüdenscheid zur Kenntnis. Er besichtigte nach dem Erfahrungsaustausch noch die frisch renovierten Arrestzellen. Letzte Arbeiten sind noch zu machen, sie sind noch nicht freigegeben. Er schaute sich auch die neuen BMW-Dienstwagen der Polizei an, die bei vielen Einsatzkräften und der Gewerkschaft der Polizei wegen ihrer Enge im Innenraum kritisieret worden.


 

Greifvogel-Flugschau auf der Burg Altena

 Weißkopfseeadler Alaska gehört zu den Stars der Flugschau. Foto: Britta Gerstendorf | Märkischer Kreis


Weißkopfseeadler Alaska gehört zu den Stars der Flugschau. Foto: Britta Gerstendorf | Märkischer Kreis

Altena. Die atemberaubenden Flugkünste von Greifvögeln sind ein echtes Erlebnis für die Zuschauer. Wie die Jagd mit Falken und anderen Vögeln funktioniert, können die Besucher bei der Vorführung der Falknerei Pierre Schmidt am Sonntag, 24. Juli, auf dem Hof der Burg Altena erfahren. Die Falkner aus Gymnich bringen sechs Greifvögel und Eulen mit. Ihre Künste demonstrieren die Vögel bei der jeweils halbstündigen Flugschau, die um 14:00 und 16:00 Uhr startet. Zwischen den beiden Vorführungen besteht die Möglichkeit, ein Tier auf die Hand zu nehmen und zu fotografieren.

Die Greifvogelschau ist eine Veranstaltung innerhalb der Reihe „Zeitsprung“. Der nächste Termin aus dieser Reihe findet am Sonntag, 21. August, auf der Burg Altena statt. Dann zeigt die Gruppe Elffeast im Rahmen einer historischen Modenschau Kleidung aus zehn Jahrhunderten.


Menden schwitzt bei 32 Grad

Mendener Zeitung 32 Grad


 

Seniorenpark bietet Urlaub von der Pflege

Kurzzeitpflegegäste erfahren im HANSA Seniorenwohnpark Menden liebevolle Betreuung und Pflege während die Angehörigen in Urlaub sind

Kurzzeitpflegegäste erfahren im Hansa Seniorenwohnpark Menden liebevolle Betreuung und Pflege während die Angehörigen in Urlaub sind

Menden. „Nur wenn es mir selbst gut geht, kann ich anderen Gutes tun“ – besonders Angehörige, die zu Hause einen ihnen nahestehenden Menschen pflegen und versorgen sollten diesen Spruch ernst nehmen. Die physische und psychische Belastung im Alltag dieser Personen sind enorm. Da ist es wichtig, einmal mit gutem Gewissen in Urlaub fahren zu können, um ein paar Tage zu entspannen und neue Kraft zu schöpfen.

Glücklicherweise gibt es heutzutage die „Kurzzeitpflege“, die in Form einer teilweisen Kostenübernahme durch die Pflegekasse staatlich gefördert wird. Die Pflegekasse übernimmt die pflegebezogenen Leistungen der Kurzzeitpflege bis zu einem Betrag von 1.612,00 Euro für vier Wochen (28 Tage) pro Kalenderjahr. Diese finanzielle Förderung wird unabhängig von der Pflegestufe gewährt und steht allen Pflegebedürftigen in gleicher Höhe zur Verfügung. Hausleiterin im Hansa Seniorenwohnpark Menden, Michaela Dittrich und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren zum Thema Kurzzeitpflege gerne kostenlos und unverbindlich. Trotz der sich verändernden Familienstrukturen ist die Bereitschaft, sich um pflegebedürftige Angehörige zu kümmern, immer noch groß. Mehr als zwei Drittel der Pflegebedürftigen in Deutschland – das sind mehr als eine Million Menschen! – werden nach Angaben des statistischen Bundesamts von Familienmitgliedern – meist Ehefrauen, Töchtern und Schwiegertöchtern – versorgt. Diese übernehmen damit häufig Aufgaben, die sie an die Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit führen, insbesondere dann, wenn sich der Pflegebedarf über einen längeren Zeitraum erstreckt. Deshalb sind Erholungsphasen so wichtig für diese Menschen.

„Innerhalb der Kurzzeitpflege kümmern wir uns sehr gerne und mit großer Aufmerksamkeit um den Pflegebedürftigen, während die Angehörigen Urlaub machen“, so Michaela Dittrich. „Wir wissen genau, welcher Belastung Menschen ausgesetzt sind, die einen pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause versorgen. Da gibt es keine Auszeit, da ist man rund um die Uhr im Einsatz, sieben Tage die Woche. Wer da nicht die Möglichkeit hat, einmal abzuschalten und auszuspannen, lebt mit der Gefahr der Überforderung und selbst krank zu werden. Hierfür wurde das Angebot der Urlaubspflege entwickelt!“

Für einen Zeitraum von bis zu vier Wochen kann der Pflegebedürftige innerhalb der Kurzzeitpflege im HANSA Seniorenwohnpark Menden betreut und gepflegt werden. Die gemütlich eingerichteten Zimmer und die täglich frisch zubereiteten Mahlzeiten aus der hauseigenen Küche machen den Aufenthalt für den Urlaubsgast angenehm. Und selbstverständlich besteht die Möglichkeit, an allen Beschäftigungs- und Freizeitangeboten in der Einrichtung teilzunehmen.

Für ein Beratungsgespräch steht Hausleiterin Michaela Dittrich unter der Telefon-Nummer 02373 1790-001 zur Verfügung.


Gruppenleiterseminar in der Jugendbildungsstätte

workshopMärkischer Kreis. Wer aktiv für einen Verein oder Verband tätig und mindestens 16 Jahre alt ist, kann sich in zwei Wochenendseminaren in der Jugendbildungsstätte des Märkischen Kreises zum Gruppenleiter fortbilden. Es beinhaltet eine Grundlagenschulung zu den Schwerpunkten Gruppenarbeiten, Konflikte, Aufsichtspflicht sowie Planung von Aktivitäten. Als Referenten/innen sind Ulrich Sprenger, Thorn Leonhardt, Guido Kientopf, Sandra Kutzehr, Christiane Stöckel und Martina Eisenblätter vorgesehen. Wenn zusätzlich noch ein aktueller Erste-Hilfe-Kurs nachgewiesen werden kann, steht der Beantragung der Gruppenleiterkarte Juleica nach den zwei Wochenenden nichts mehr im Wege. Das Seminar findet vom 02. bis 04. September und vom 16. bis 18. September in der Sedanstraße 9 in Lüdenscheid jeweils von Freitag, 17 Uhr bis Sonntag, 15 Uhr statt.

Weitere Informationen unter www.maerkischer-kreis.de, Stichwort Bildungsangebote 2016. Unter dem Seminarlink ist auch eine Anmeldung möglich. Nachfragen auch gerne an Martina Eisenblätter unter der Tel.-Nr. 02351 / 966-6612. Die Kosten betragen 60 Euro für Teilnehmer aus dem Bereich des Kreisjugendamtes und 200 Euro für Teilnehmer aus Städten mit eigenem Jugendamt. Im Preis sind die Verpflegung, Unterkunft und die Materialkosten enthalten. Anmeldeschluss ist am 18. August 16.


Platte Heide: Verkehrsunfall mit 3 Personen

1 unfall platte heide 160716

Im Einsatz waren die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Menden, der Rettungsdienst der Feuerwehr Iserlohn sowie die Polizei. Foto:Feuerwehr

Menden. Am späten Samstagabend wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall gerufen. Auf der Kreuzung Bräukerweg / Hermann-Löns-Straße waren zwei Fahrzeuge zusammengestoßen. Dabei wurden drei Personen verletzt, eine davon schwer. Während sich die anderen beiden Personen selbstständig aus dem Fahrzeug befreien konnten, saß die schwer verletzte Person beim Eintreffen der Rettungskräfte noch hinter dem Steuer. Der Rettungsdienst bereitete den Verletzten zunächst für eine schonende Rettung vor, unterdessen leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle aus, stellte den Brandschutz sicher und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Der Kreuzungsbereich war für die Dauer der Unfallbergung gesperrt.

Foto: Feuerwehr

Foto: Feuerwehr


 

Bau des neuen Steinwerks voll im Zeitplan

Bürgermeister Heilmann, UWG-Fraktion und Arbeitskreis Steinbruch besichtigen Baustelle von Stricker und Weiken

Besuchergruppe im Hemeraner Steinbruch von Stricker & Weiken mit den Seniorchefs Dr. Heinz Weiken (rechts) und Heinz-Wilhelm Stricker (links). Außerdem Bürgermeister Michael Heilmann (2.v.r.); Arbeitskreis-Sprecher Eduard Schenk (3.v.l) und UWG-Fraktions-Chef Knut Kumpmann (7.v.r).

Besuchergruppe im Hemeraner Steinbruch von Stricker & Weiken mit den Seniorchefs Dr. Heinz Weiken (rechts) und Heinz-Wilhelm Stricker (links). Außerdem Bürgermeister Michael Heilmann (2.v.r.); Arbeitskreis-Sprecher Eduard Schenk (3.v.l) und UWG-Fraktions-Chef Knut Kumpmann (7.v.r).

Hemer. Der Bau der neuen Anlage zur Aufbereitung von Kalksteinsand im Hemeraner Steinbruch des Familienunternehmens Stricker und Weiken ist voll im Zeitplan. Davon konnte sich eine Besuchergruppe der Hemeraner UWG-Fraktion rund um Fraktionschef Knut Kumpmann, Bürgermeister Michael Heilmann sowie um den Arbeitskreis Steinbruch mit dessen Sprecher Eduard Schenk überzeugen. Das 7-Millionen-Projekt gilt als Hemers größte Baustelle und soll Ende des Jahres fertig werden. Dann wird das System, bestehend aus Verwaltungstrakt, Silos, Mischtechnik, Materiallager, Labor und Abfüllstation in der Lage sein, besondere Steinmischungen selbst in kleinen Mengen bereitzustellen. Außerdem trägt die neue Anlage mit ihrer Natur- und ressourcenschonenden Verarbeitungstechnologie zu einer Absenkung der jährlichen Tonnage und damit zu einer Reduzierung des LKW-Verkehrs bei. Die geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Heinz Weiken und Heinz- Wilhelm Stricker begrüßten den Bürgermeister und die Besuchergruppen.

Vertriebschef Dr. Burkhard Ebeling erläuterte bei einer Besichtigung unmittelbar vor dem neuen Brecher- und Mahlwerk die technischen Komponenten. So wird die Stahlkonstruktion am Ende eine lichte Höhe von 33 Metern haben und neun Stahlsilos, teils als Doppelkammerkonstruktion ausgelegt, beinhalten. Die moderne Mischtechnik erlaubt das Zusammenfahren von unterschiedlichsten Körnungen, Additiven und Segmenten, so dass laut Ebeling ganz neue Kundengruppen mit ganz neuen Produkten beliefert werden können: „Seit der letzten Wahl auf den Philippinen sind dort alle öffentlichen Gebäude taubenblau verputzt. Für diesen Mörtel zahlen die Kunden extrem hohe Tonnenpreise. Hier in Deutschland ist der Erlös marktüblich weitaus geringer. Damit ist klar, wo wir hin wollen: Spezialitäten liefern, auch zu kleinsten Mengen. Denn mit der neuen Anlage rechnet sich das.“

 Bürgermeister Michael Heilmann, UWG, begrüßte die Unternehmerentscheidung, am Standort Hemer eine Millioneninvestition zu realisieren und befürwortete die offene und transparente Unternehmenskommunikation, appellierte aber auch, die bisher positiv verlaufenden Gespräche mit dem Arbeitskreis als Vertreter der Interessen der betroffenen Anwohner intensiv weiterzuführen. Eduard Schenk vom Arbeitskreis Steinbruch lobte das Unternehmen für die Zurverfügungstellung der relevanten Daten und betonte: „Wir sind vielleicht nicht immer einer Meinung, aber wir finden für alle Themen bislang eine vernünftige Lösung, egal ob LKW-Verkehr, ob Feinstaubbelastung, ob Sprengerschütterung oder Renaturierung.“ Schenk, der einen eigenen Seismografen in der Garage hatte, dokumentiert alle wichtigen Daten: „In 2014 hatten wir 85 Sprengungen, im Jahr darauf nur noch 50 Sprengungen.“ Neben dem gutnachbarlichen Dialog mit Stricker & Weiken lobte er auch die Behörden: „Uns fehlt wohl noch ein Schild für die LKW-Fahrer, und das muss von Straßen.NRW aufgestellt werden. Insgesamt hat uns die Stadtverwaltung sehr unterstützt.“

Das Unternehmen Stricker & Weiken will den eingeschlagenen Weg fortsetzen: Immer weniger Mengen bei immer besserer Auswertung des Gesteins, immer mehr Spezialisierung und immer mehr Rücksicht auf Natur und Nachbarschaft. Bei den gesetzlich erlaubten Grenzwerten für Sprengemissionen bleibt das Unternehmen mindestens 70 Prozent unter der Norm. Statt anfangs einer Mio. Tonnen werden aktuell nur noch 750.000 Tonnen Gestein pro Jahr verarbeitet. Die Menge soll durch den Einsatz der neuen Technologie jährlich weiter sinken.

Die neue Anlage soll nach Inbetriebnahme 15-25 Jahre lang laufen und könnte dann sogar abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Zur Inbetriebnahme um den Jahreswechsel herum lud Dr. Heinz Weiken, Geschäftsführer und Mitgesellschafter, die Besuchergruppe bereits ein.


Vorsatz: „Ich nehme ab“

Start nach den Sommerferien

Menden. Gesünder und leichter das Leben genießen – unter diesem Motto starten die nächsten Abnehmkurse der Ernährungspraxis Gerling nach den Sommerferien. Die Präventionskurse zum Erreichen des eigenen Wohlfühlgewichts sind von den Krankenkassen zertifiziert, die Kosten werden daher i.d.R. auch übernommen. Kursleiter Klaus Gerling, von den Kassen anerkannter Ernährungsberater der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), stellt die Schritte des nachhaltigen Programms vor, die an insgesamt zehn wöchentlichen Treffen bearbeitet werden.

Der Kurs ist stark verhaltensorientiert aufgebaut, da eine gesundheitsorientierte Ernährungsweise nur langfristig erfolgreich ist. Die Grundlagen der vollwertigen Ernährung werden kurz und verständlich vermittelt. Vorgefertigte Speisepläne oder Kalorienzählen sind nicht vorgesehen. Bewegung, Genuss und Entspannung hingegen vervollständigen das Konzept für eine dauerhafte und nachhaltige Veränderung von Essen und Trinken. Wer möchte, kann zusätzlich Körperfett, Muskelmasse und Körperwasser messen lassen.

Die kostenlose Infoveranstaltung für den Kurs in Menden findet am Mo. den 29.08.2016, um 19.00 Uhr statt. Im Gesundheitscampus in Balve am Di. den 30.08.2016, ebenfalls um 19.00 Uhr.


Auto überschlägt sich. Unfallverursacher flüchtet

Fröndenberg. Am Donnerstag (14.07.2016 | 19:47 Uhr) befuhr ein 20-Jähriger aus Unna mit einem Pkw Peugeot die Von-Steinen-Straße in Fahrtrichtung Fröndenberg-Innenstadt. Im Kurvenbereich kam ihm dann nach eigener Aussage mittig der Fahrbahn ein dunkler Pkw entgegen, woraufhin er nach rechts ausweichen musste und dabei die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Hierbei überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem angrenzenden Feld zum Stillstand. Das entgegenkommende Fahrzeug setzte seine Fahrt fort. Neben dem Fahrer wurde auch seine 24jährige Beifahrerin aus Unna verletzt. Beide wurden mit dem RTW ins Krankenhaus gebracht.

Wer kann Hinweise zum Unfallhergang geben? Hinweise bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 3120 oder 921 0.


Einbruch in Kirche

Menden. In die Oberrödinghausener Kirche wurde eingebrochen (11.07.2016- 13.07.2016) . Der oder die Täter schlugen ein Seitenfenster ein und gelangten in den Innenraum. Dort öffneten sie gewaltsam die Spendenbehälter und verschafften sich Zugang zur Sakristei. Dort durchwühlten sie mehrere Schränke. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Hinweise an die Polizei Menden unter 02373-9099-0.


 

Fahrraddiebstahl: Eigentümer gesucht

Wem gehört dieses Fahrrad?

Wem gehört dieses Fahrrad? Foto: Polizei

Fröndenberg. Am Sonntag (03.07.2016) hat die Polizei auf dem Pendlerparkplatz am Bahnhof Fröndenberg, in Höhe des Blumenladens einen Mann gestellt, der mit einem gestohlenen Fahrrad unterwegs war. Bei dem Rad handelt es sich um ein Mountain Bike in blau-silber. Der Eigentümer des Fahrrades ist noch nicht bekannt. Er kann sich bei der Polizei in Unna oder Fröndenberg  melden.

Erreichbar ist die Polizei in Unna unter 02303 921 3120 oder 921 0 (rund um die Uhr), in Fröndenberg unter 02373 7346.


Bürgerverein Bösperde insolvent

Menden. Der Bürgerverein Bösperde ist insolvent. Damit steht er vor dem Aus. Der ehemalige Kassierer des Schützenvereins hatte einen Kredit genommen. Er soll das Geld aber selbst eingesteckt haben. Jetzt wurde er vom Landgericht Arnsberg angewiesen, einen fünfstelligen Betrag an den Verein zurückzuzahlen. Das ist bislang nicht geschehen. Aus diesem Grund konnte der Verein seit 2012 keine Schützenfeste mehr feiern. Die Mitgliederzahl ging rapide zurück. Der Verein ist zahlungsunfähig.


Suchaktion nach 68-jähriger Frau aus Hemer

+ + + UPDATE + + +

Die Frau wurde in Herdecke wohlbehalten aufgefunden .

Hemer. Seit Montag (11.07.2016) wird eine 68-Jährige Dame aus Hemer vermisst. Sie war zur Kurzzeitpflege im Iserlohner Seniorenheim Waldstadt. Von dort hat sie sich in unbekannte Richtung entfernt. Die Vermisste ist dement, wirkt aber nach Angaben der Angehörigen nicht so. Die Polizei hat bereits in der Nacht zum Dienstag entsprechende Suchmaßnahmen durchgeführt. Es kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz. Die Suchmaßnahmen konzentrieren sich auf den Bereich zwischen dem Seniorenheim in Iserlohn und ihrer Wohnanschrift in Hemer.

Auch am heutigen Dienstag verlief der Einsatz eines Hubschraubers bislang ergebnislos. Die Vermisste ist 1,60 m groß, schlank und hat mittelblonde kurze Haare. Die Frau trägt einen schwarzen Lederblouson mit Stehkragen und goldfarbenem Reißverschluss.

Hinweise bitte an die Polizei in Iserlohn.


Zwei Autos zusammengestoßen

unfall schmölen kreuzung 1 120716

Im Einsatz waren der Rüstzug und der Rettungsdienst der Feuerwache Menden, der Löschzug Menden-Mitte der Freiwilligen Feuerwehr und die Polizei. Foto: Feuerwehr

Menden. Am Dienstmorgen (12.07.2016) kam es auf der Kreuzung Werler Straße/Fröndenberger Straße zu einem Verkehrsunfall. Zwei Autos waren zusammengestoßen. Einer der beiden PKW kam erst auf der Wiese vor Burger King zum Stehen. Der Rettungsdienst und der Notarzt behandelten die leicht- und mittelschwer verletzten Fahrer. Die Feuerwehr, welche zunächst unter dem Stichwort „eingeklemmte Person“ alarmiert wurde, unterstützte den Rettungsdienst und streute ausgelaufene Betriebsmittel ab.

unfall schmölen kreuzung 2 120716

Foto: Feuerwehr


Restaurant Golfclub Unna – Fröndenberg überfallen

Fröndenberg. Am Sonntagabend (10.07.2016 | 22.45 Uhr) ist eine Angestellte des Restaurants „Fairway“ im Golfclub Unna – Fröndenberg am Schwarzen Weg von zwei Männern überfallen worden. Die 23-jährige Frau kam aus den Waschräumen, als sie im Restaurant zwei Männer bemerkte. Einer bedrohte sie mit einer Pistole und verlangte Geld. Ein zweiter Mann durchsuchte die Schubladen im Thekenbereich. Daraus stahlen sie zwei Geldbörsen mit Bargeld. Der Angestellten wurde auch noch das Handy gestohlen. Die Männer flüchteten danach in unbekannte Richtung.

Personenbeschreibung:

Der erste Mann war etwa 1,70 bis 1,75 m groß, zwischen 18 und 25 Jahre und hat grüne Augen. Er trug eine blaue Kaputzenjacke, eine schwarze Hose, schwarze Schuhe und Handschuhe. Maskiert war er mit einer Sturmhaube mit Augenausschnitt. Bewaffnet war er mit einer silber-gräulichen Pistole.

Der zweite Mann war etwas kleiner, war komplett schwarz gekleidet und trug eine schwarze Sturmhaube. Er hatte eine schwarze Pistole. Die beiden unterhielten sich in einer osteuropäischen Sprache.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 3120 oder 921 0.


Fröndenberg: Auto überschlägt sich

Fröndenberg. Ein 29jähriger Fröndenberger hat am Samstagmorgen auf der Graf-Adolf-Straße, in Höhe der Stadtwerke, wegen einer Unachtsamkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er streifte einen Baum. Daraufhin überschlug sich der Pkw und blieb auf dem Dach liegen. Durch den Unfall erlitt der Fahrer einen Schock. Er wurde am Unfallort ärztlich versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 12.300 Euro.


Sonntag, 24.07.2016  |


Neues


Windrichtung

Blitzermeldungen

25.07.2016
Platte Heide, L 680, Zentrum, L 680


27.07.2016
Stadtgebiet


30.07.2016
Stadtgebiet


Termine

19.08.2016

Menden à la carte


14.-16.10.2016

Mendener Herbst


01.12.-04.12.2016

Mendener Winter


24.12.2016

Turmblasen und Weihnachtssingen auf dem St. Vincenz-Kirchplatz


23.02 - 28.02.2017

Menden Helau


13.04.-15.04.2017

Mendener Kreuztracht


03.06. - 06.06.2017

Pfingstkirmes


Archive

Mendener im Ausland

Costa Rica: Jeanette Freitag sucht Baumpaten>>weiter


Costa Rica: Jeanette Freitag löscht Waldbrände>>weiter


Lesermeinung

Von Barbara Krüsemer zum Turmblasen am 24.12.2015


Nach ca. 50 Jahren besuchte ich am 24.12.2015 das alljährliche Turmblasen, dass ich aus meiner ...>>weiter