Polizei kontrolliert Motorradfahrer

motoradMenden. Am Sonntag (29.05.2016) fand erneut das Netzwerk-Kradfahrer statt. Die Polizei kontrollierte unterschiedliche Bereiche im Märkischen Kreis zwischen 9 Uhr und 17 Uhr.  In Menden und Hemer gab es keinen Verstoß durch Geschwindigkeitsübertretung.

  • Balve , Volkringhausen und Beckum: 9 Verwarnungsgelder, 1 Anzeige wegen Verkehrsverstoß, davon 1 Verwarnungsgeld wegen zu hoher Geschwindigkeit durch ein Motorrad.
  • Hemer und Niederhemer: 42 Verwarnungsgelder, 1 Anzeige wegen Verkehrsverstoß. Kein Geschwindigkeitsverstoß durch Kradfahrer.
  • Iserlohn und Letmathe: 8 Verwarnungsgelder.
  • Werdohl und B 229: 1 Anzeige.

Schnuller gehören an den Schnullerbaum

Der Schnullerbaum erleichtert den Abschied vom Nuckeln. Foto: Märkischer Kreis

Der Schnullerbaum erleichtert den Abschied vom Nuckeln. Foto: Märkischer Kreis

Iserlohn. Es ist nicht immer einfach, zwei- bis sechsjährige „Nuckel-Kinder“ vom Schnuller zu entwöhnen. Mit der Aktion „Schnullerbaum“ bietet der Zahnärztliche Dienst des Märkischen Kreises Eltern auch in diesem Jahr wieder seine Unterstützung an. Jungen und Mädchen, die das Nuckeln aufgeben wollen, haben die Möglichkeit, ihren Schnuller gegen ein kleines Geschenk und eine Urkunde an den „Schnullerbaum“ zu hängen. Dieses Ritual erleichtert den Kindern den Abschied vom Schnuller und macht es zu einem besonderen Ereignis. Der Schnullerbaum steht für die Kinder jeweils von 14 bis 17 Uhr bereit am 09.06.2016 im Kreishaus Iserlohn, Friedrichstr. 70 und am 16.06.2016, im Kreishaus Lüdenscheid, Heedfelder Str. 45. Ähnliche Aktionen wurden in den vergangenen Jahren sehr gut angenommen.

Der Saugreflex ist dem Menschen angeboren. Für die Nahrungsaufnahme des Neugeborenen ist er sogar lebensnotwendig. Oft wird beobachtet, dass Kinder bereits im Mutterleib an ihrem Daumen nuckeln. So dient das Nuckeln auch nach der Geburt nicht nur der Nahrungsaufnahme – der Schnuller tröstet, beruhigt, entspannt und gibt Sicherheit. „Gegen den Gebrauch des Schnullers ist, anders als gegen den von Nuckel-Fläschchen mit gesüßtem Inhalt, bis zum ersten, maximal zweiten Geburtstag nichts einzuwenden. Wird der Schnuller jedoch darüber hinaus benutzt, drohen Zahn- und Kieferfehlstellungen. Die Folgen können kieferorthopädische Behandlungen, Aussprachefehler oder Zungenfunktionsstörungen sein“, erklärt Dr. Kerstin Kötter-Jelitte vom Zahnärztlichen Dienst des Märkischen Kreises.

Nach Ansicht von Psychologen ist das einfache Wegnehmen des Schnullers nicht zu empfehlen. Das Kind würde dadurch verunsichert und sich bestraft fühlen. Nicht selten ergreift das Kind Maßnahmen, die sich noch ungünstiger auswirken – es nuckelt am Daumen. Die Abgewöhnung des Daumenlutschens ist oft noch schwieriger als der Verzicht auf den Schnuller. Sinnvoll ist einzig der Nuckelstopp in Kooperation mit dem Kind. Es muss den Schnuller freiwillig aufgeben. Die Zeremonie des Schnulleraufhängens am Schnullerbaum ist bedeutsam, damit der Entschluss nicht halbherzig gefasst wird. Der Aufwand unterstreicht für die Kinder die Wichtigkeit und Endgültigkeit der Entscheidung. Die Aktion wird unterstützt vom Arbeitskreis Zahngesundheit im Märkischen Kreis. Hier sind neben den Vertretern der Zahnärztekammer auch die Krankenkassen engagiert.

Zwei Mendenerinnen überfallen

Menden. In der Nacht zum Donnerstag (26.05.2016 | 00:45 Uhr)  wurde eine Mendenerin von einem unbekannten, männlichen Täter auf der Werler Straße in Höhe des Hönne-Berufskollegs angesprochen. Sie reagierte nicht und der Mann sprach sie ca. 100 Meter weiter erneut an. Er versuchte die Frau zu küssen und hielt sie dabei fest. Während die Mendenerin um Hilfe schrie, entwendete ihr der Täter die Geldbörse aus der Jackentasche und flüchtete in Richtung Mendener Innenstadt.

Täterbeschreibung: Ca. 1,70 m – 1,75 m groß, zwischen 20 – 30 Jahre alt, dunkle Hautfarbe, schlank, sprach gebrochenes Deutsch und hatte krauses, schwarzes Haar. Er trug dunkle Kleidung.

Erst heute wurde durch die Polizei bekannt gemacht, dass am Sonntagmorgen (21.05.2015 | 01:40 Uhr) eine Mendenerin in Höhe des Schwitter Weges von einem jungen Mann angesprochen wurde. Er wollte eine Zigarette haben. Als die Frau dies verneinte, hielt der Unbekannte die Frau fest und küsste sie. Sie riss sich los und flüchtete in ihre Wohnung.

Täterbeschreibung: Ca. 1,75m groß, 30 Jahre alt, dünne Statur, dunkle Hautfarbe und schwarzer 3-Tage Bart. Der Täter trug zum Zeitpunkt eine beige Bomberjacke und eine gestreifte Strickmütze. Er sprach französisch und englisch.

Hinweise bitte an die Polizei.

Lendringsen feiert das Feuerwehrfest

Menden. Die Löschgruppen Lendringsen der Freiwilligen Feuerwehr Menden feiern am Samstag, 04.06.2016 und am Sonntag, 05.06.2016 mit Mendens Bürgerinnen und Bürgern ein großes Feuerwehr- und Familienfest.

mendener zeitung feuerwehrfest lendringsen 2016 plakatIrischer Abend

Die Lendringser Wehr lädt alle Interessenten am Samstag ab 19 Uhr zum „Irischen Abend“ in ihr Gerätehaus ein. Der Abend wird von dem Fanfaren-Corps Kolping Lendringsen eröffnet. Dudelsackspieler begleiten den Abend mit traditioneller irischer Musik. Um das leibliche Wohl kümmern sich die Wehrleute aus Lendringsen. Es gibt es am Samstagabend passend zum irischen Motto „Fish & Chips“ sowie Kilkenny.

Der Sonntag ist dann ab 11 Uhr der Familientag beim Feuerwehrfest. „Unser Ziel ist es, den Familien einen tollen Tag zu bereiten. Wir wollen für unsere Arbeit begeistern“, so Löschzugführer Michael Schelp, der sich für das Feuerwehrfest eine große Resonanz wünscht.

Spielparadies für Kinder

Die Kinder können sich am Sonntag auf ein Spielparadies mit großer Hüpfburg wie auch auf Fahrten mit den Feuerwehrautos freuen. Die erwachsenen Besucher können sich über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr informieren und die schweißtreibende Arbeit der Wehrleute hautnah miterleben, z.B. bei einer Übung der Freiwilligen. Auch am Sonntag wird bestens für das leibliche Wohl gesorgt: Dann gibt es unter anderem auch die beliebte Erbsensuppe.

Auf nach Lendringsen!

Angriffe auf Rettungskräfte häufen sich

Einsatzkräfte werden geschlagen, getreten und gewürgt

Die Einsätze sind für die Rettungskräfte schon stressig genug. Hier ein Foto von einer Übung. Leider nehmen die Übergriffe zu. Foto: Langhammer | Märkischer Kreis

Die Einsätze sind für die Rettungskräfte schon stressig genug. Hier ein Foto von einer Übung. Leider nehmen die Übergriffe zu. Foto: Langhammer | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Die Übergriffe auf Rettungskräfte nehmen zu. Der Kreis reagiert jetzt konsequent mit Anzeigen wegen Körperverletzung. Sie werden geschlagen, getreten, gebissen und gewürgt. Sie werden beleidigt, beschimpft und nicht selten massiv bei ihrer Arbeit behindert. Dabei wollen sie nur Menschen helfen. Manchmal geht es sogar um Leben und Tod. Die Rede ist von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen und der Polizei. „Es gibt uns gegenüber einfach keinen Respekt mehr“, sagt der Leiter der Rettungswache Balve des Märkischen Kreises, Rupert Heidsick. Der 48-Jährige und viele seiner 18 Kolleginnen und Kollegen haben es in der jüngsten Vergangenheit mehrfach erlebt, wie gefährlich Einsätze auch für ihre eigene körperliche Unversehrtheit sein können. Und die Übergriffe nehmen zu.

Rettungsassistent Matthias Drenkelfuß erinnert sich noch gut an einen Einsatz, als er mit seinem Kollegen nach Neuenrade-Affeln gerufen wurde. „Dort hatte eine junge Frau auf einer Party offensichtlich zu viel Alkohol und Drogen konsumiert. Sie war vor der Tür kollabiert. Als wir helfen wollten, hat sie um sich geschlagen und getreten. Die Dame war völlig hysterisch“, erzählt der Garbecker. Im Krankenhaus bedurfte es sieben Personen von Polizei, Rettungsdienst und Pflegepersonal, um die Dame ruhig zu stellen. Wegen der Tritte und den daraus resultierenden blauen Flecken stellte der Märkische Kreis Strafanzeige wegen Körperverletzung.

„Wir lassen uns das nicht mehr gefallen. Bei solchen Vorfällen wird künftig Anzeige erstattet. Wir haben auch eine Fürsorgepflicht unseren Rettungskräften gegenüber“, so Guido Thal, Leiter des Regiebetriebes Rettungsdienst beim Märkischen Kreis. Anzeige erstattet wurde auch in einem anderen Fall. Da wurden die Rettungsassistenten zu einem Einsatz nach Neuenrade-Küntrop gerufen. Dort war ein Streit zwischen Eheleuten eskaliert. „Vorsicht, da geht es noch rund“, hatte Martin Brendt seinen Kollegen noch auf der Terrasse gewarnt. Eine Frau hatte kurz vorher erfahren, dass ihr Mann fremdgeht. Da war es nicht bei der verbalen Auseinandersetzung geblieben. „Als mein Kollege die Frau versorgen und beruhigen wollte, biss sie ihn heftig in den Unterarm. Das ging durch die dicke Jacke. Dann mischte sich auch noch der Vater der Frau ein. Er nahm den Kollegen in den Schwitzkasten und würgte ihn.“ Das sei alles so rasend schnell gegangen, erinnert sich Martin Brendt. „Der Kollege war anschließend vier Wochen krankgeschrieben“, fügt Wachenleiter Rupert Heidsick hinzu. Die Einsätze, bei denen es stressig wird, häufen sich. Das sagen alle Rettungsassistenten der Balver Wache und sprechen auch für ihre Kolleginnen und Kollegen an den anderen Standorten. Die Statistik gibt ihnen Recht. Erst unlängst war ein DRK-Helfer auf der Mendener Pfingstkirmes von einem Aussteller massiv angegangen worden.

„Und auf den Autobahnen herrscht richtig Krieg“, erinnert sich Andreas Potthöfer. Der 47-Jährige war lange in der Rettungswache des Kreises in Meinerzhagen eingesetzt, bevor er nach Balve wechselte. „Entweder fahren sie langsam an einem Einsatzort vorbei, um zu gaffen und Handyfotos zu machen, oder sie rasen derart schnell an einem vorbei, dass man ernsthaft gefährdet wird“, so Potthöfer. „Autobahn ist Stress pur“.

Respekt vor den Einsatz- oder Hilfskräften? Das ist offenbar ein Fremdwort. „Schäden an den Fahrzeugen sind keine Seltenheit“, weiß Wachenleiter Heidsick. Vor dem Kaufpark wurde ein Rettungstransportwagen mit Eiern beworfen. Dass sie bei Einsätzen an Silvester mit Feuerwerkskörpern beworfen oder mit Raketen beschossen werden, gehört längst zum Einsatzrisiko. „Dabei sind wir vom Rettungsdienst aus Sicht von vielen noch die Guten, die vermeintlich Bösen sind die Kollegen von der Polizei“, so Heidsick.

Was ist also zu tun? „Die Konsequenzen sind einfach zu gering, die so ein Verhalten gegenüber Hilfs- und Einsatzkräften hat. Sie müssten schneller erfolgen, sie müssten schärfer sein“, sind sich die Balver Rettungssanitäter einig. Sie machen sich aber keine Illusionen: „Das ist ein gesellschaftliches Problem. Der Respekt uns gegenüber und die Hilfsbereitschaft allgemein nehmen ab. Das ist schade, aber wohl nicht mehr zu ändern.

„Janz höösch!“ Die Höhner auf der Wilhelmshöhe

Foto: Wilfried Kickermann

Foto: Wilfried Kickermann

Menden. Das wird das musikalische Highlight im Herbst  in der Wilhelmshöhe Menden sein.  Ganz nah, ganz vertraut – und doch ganz neu: Auf ihrer Akustik-Tour „Janz höösch“ präsentieren die Höhner ihre größten Hits, beliebte Klassiker und ganz neue Titel.  Sie waren schon 2 mal in Menden und waren immer ausverkauft. Nun gastieren Sie auf Einladung der Märkischen Bank und Hasecker Catering  mit dem neuen Programm am Sonntag dem 9. Oktober 2016 ab 18 Uhr in der Wilhelmshöhe Menden.  Dabei setzt die Kölner Kultband auf größtmögliche Nähe, um mit ihren Fans ein Konzert voller Stimmung und Emotionen zu zelebrieren.

Die Höhner sind eine passionierte Live-Band und ihre Auftritte immer mehr als bloße Konzerte. „Wer zu unseren Konzerten kommt, soll einen Abend lang mit uns zusammen das Leben feiern“, so Henning Krautmacher. „Und zwar in all seinen Facetten und mit all seinen Höhen und Tiefen, glücklichen wie traurigen Momenten.“ Genau diese Vielfalt des Lebens fangen die Musiker auf der „Janz höösch“-Tournee ein und stellen damit erneut ihre immense musikalische Bandbreite unter Beweis – und zwar rein akustisch, ohne elektrische Verstärker, ohne Soundeffekte.

Was auf Neudeutsch „Unplugged“ genannt wird, nennen die Kölner in ihrem Dialekt „Janz höösch“, sprich: ganz ruhig. Doch bei den Höhnern ist es selbstverständlich überflüssig zu erwähnen, dass es bei diesem Konzert keineswegs nur ruhig und getragen zugehen wird – im Gegenteil: Es wird auch richtig abgehen! Denn eines ist ganz sicher: Auch ohne Strom geben die Höhner bei ihren Konzerten Vollgas! Mit dieser Akustik-Tour schließt sich für die Höhner der Kreis, schließlich waren die Musiker in ihrer Anfangszeit ein – mehr oder weniger – reiner Akustik-Act. Von den Anfängen bis zu ihrer aktuellen CD „Alles op Anfang“ haben sich die Vollblutmusiker eine Setlist aus der über 40-jährigen Bandkarriere ausgesucht, die keine Wünsche offen lässt.

Von ruhigen, berührenden Balladen bis hin zu Rockhymnen und echtem Stadionpop – Henning Krautmacher, John Parsons, Hannes Schöner, Jens Streifling, Micki Schläger und Wolf Simon überzeugen auch mit akustischen und analogen Instrumenten wieder einmal auf ganzer Linie mit ihrer handgemachten Musik. Intimer als „Janz höösch“ kann man die Höhner kaum erleben!

Das Hitpotential von den Höhnern ist unglaublich groß und wird ein großer Teil des Programms sein. .Zu ihren bekanntesten Liedern zählen u.a. die Karnevalsschlager „Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche“ und „Ich bin ene Räuber“ sowie das auch  bekannte „Viva Colonia“ und der Song zur Handball-WM 2007 „Wenn nicht jetzt, wann dann?“.

Da es nur ein begrenztes Sitzplatzkontingent gibt, sollte man sich rechtzeitig für das Konzert die Karten sichern.

Tickets gibt es ab sofort bei folgenden Vorverkaufsstellen:

  • Menden: Märkische Bank, Buchhandlung Daub, Tabak Semer
  • Lendringsen: Hasecker
  • Fröndenberg: Hellweger Anzeiger  und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
  • Ticketservice: www.phono-forum.de Telefon 02373-5351

5. Kulturrucksack in Menden und Fröndenberg

Foto: Stadt Menden

Foto: Stadt Menden

Menden | Fröndenberg. Vom 11. bis 22. Juli findet zum 5. Mal der gemeinsame „Kulturrucksack“ der Nachbarstädte Menden und Fröndenberg statt . Stefan Voß vom Kulturamt der Stadt Menden: „14 Tage Kulturcamp voller Kreativität und Erlebnisse. Herzlich willkommen an alle 10-14jährigen Teenies, die sich gerne kreativ und künstlerisch betätigen möchten. Bei 14 unterschiedlichen Workshops und vielen offenen Angeboten wird die Auswahl sicherlich nicht leicht fallen.“

Das Kulturcamp findet nicht wie gewohnt im Himmelmannpark rund um die Kulturschmiede statt, sondern schlägt erstmalig seine Zelte in Menden am Stadtteiltreff Bösperde auf. Der Treff bietet sowohl innen attraktive Räume, als auch außen ausreichend Platz, um sich in ein großes Atelier zu verwandeln. Jeweils von 11 Uhr bis 17 Uhr können Mädchen und Jungen ihr künstlerisches Talent erproben und vervollkommnen.

Die Anmeldung erfolgt über die Stadt Menden (Frau Niehage Tel.: 02373 / 903 – 1481). Nähere Informationen zu den Angeboten, zum Ablauf etc. erteilen die beiden Kulturrucksackbeauftragten (Menden: Stefan Voss 02373 / 903-1571; Fröndenberg: Birgit Mescher Tel.: 02373 / 976-306). Teenies aus Fröndenberg und aus den anderen Stadtteilen in Menden können die kostenfreie Kulturbuslinie für die Hin- und Rückfahrt nutzen.

Alle Angebote des Kulturcamps stehen in der frisch gedruckten Broschüre, die an Mendener und Fröndenberger Schulen verteilt wird. Ebenfalls liegt die Broschüre in den Büchereien und Rathäusern aus. Auch kann man sich auf den Homepages beider Städte informieren.

Download: Broschüre Kulturrucksack 2016

Lendringsen feiert die 70er

fete lendringsen 250516

Foto: Project 3

Menden. In den 70ern wurde zu den Beats von Tom Jones, ABBA und den Bee Gees das Parkett zum Beben gebracht. Die Diskotheken lieferten Songs wie Born to be alive, Ma Baker und She´s a lady. In Menden werden diese guten alten Zeiten wieder zum Leben erweckt. Am Samstag (4.06.2016) gibt es im Matthias Claudius Haus die „Saturday Night Fever“, veranstaltet vom „project-3“. Wer sich nach den 70ern sehnt und ein Stück ihrer schönen Vergangenheit wiedererleben möchte, kann es genau hier tun! Auch das etwas „jüngere“ Publikum kann sich an diesem Abend an den vergangenen Ohrwürmern erfreuen und sehen welchen Musikgeschmack die Eltern haben.

Der DJ hat den Musikkoffer schon gepackt, das Bier ist schon bestellt. Los geht es ab 20 Uhr, Einlass ab 18 Jahren. Tickets: 5 €uro.

Mehr Infos: www.project-3.de

Alte Herren: Bratwurst, Bier, Bolzen

SF Sümmern ist nach Neunmeter-Schiessen Tuniersieger

mendener zeitung tuniersieger beim djk bösperde spielvereinigung sümmern 23052016

Tuniersieger Sportfreunde Sümmern. Foto: Privat

Menden. Am Samstag veranstalten die Alten Herren der DJK Bösperde den 9. Thüros Cup unter dem Motto :“Bratwurst, Bier, Bolzen.“ 8 Mannschaften kämpften am Gemeindesportplatz um den Cup.

Geladen waren:

  • Gruppe A: DJK Sg Bösperde, Königsborner SV, Vfb Altena, TuB Bösperde Jr und SF Sümmern,
  • Gruppe B: Vfb Westhofen, SV Fröndenberg-Hohenheide, Olympos Menden, Sv Deilinghofen-Sundwig und die DJK Sg Bösperde Hobbykicker.

Von den zehn eingeladenen Mannschaften erschienen nach Angaben der DJK nur acht Teams. Aber die hatten ihren Spaß! In zwei Vierergruppen wurden zunächst die Halbfinalisten ermittelt. In der Gruppe A musste sogar ein Neunmeter-Schiessen über den zweiten Tabellenplatz entscheiden. Gastgeber DJK Bösperde setzte sich durch und zog ins Halbfinale ein.

In den Halbfinals standen sich die DJK Bösperde und Olympos Menden, sowie die SF Sümmern und der Vfb Westhofen gegenüber. Beide Halbfinals waren an Spannung kaum zu überbieten. Die DJK Bösperde mußte kurz vor Schluss den Ausgleich (1:1) hinnehmen und wiederholt ins Neunmeter-Schiessen. Erfolgreich konnte sich die DJK am Ende gegen Olympos Menden durchsetzen. Damit zogen die Alten Herren erstmals beim Heimturnier ins Finale ein. Ihr Finalgegner war die SF Sümmern, die sich in ihrem Halbfinale gegen Vfb Westhofen durchsetzen konnte. Wie im Halbfinale musste die DJK Bösperde auch im Finale den Ausgleich (1:1) kurz vor dem Abpfiff hinnehmen. Es kam erneut zum Neunmeter-Schiessen. Die Sportfreunde Sümmern gewannen das Tunier.

Im Spiel um Platz 3 und 4 stand es nach 15 Minuten zwischen Olympos Menden und dem Vfb Westhofen unentschieden. Die Entscheidung sollte im Neunmeter-Schiessen fallen. Nachdem je zehn Spieler der jeweiligen Mannschaften ins Tor getroffen hatten, einigten sich beide Mannschaften darauf, den dritten Platz zu teilen.

Der gelungene Tuniertag endete mit Bratwurst und Bier vor dem TV. Die Mannschaften guckten gemeinsam das DFB-Pokalfinale FC Bayern gegen den BVB.

9.Thüros Cup

  1. SF Sümmern
  2. DJK Bösperde
  3. Olympos Menden/Vfb Westhofen
  4. unbesetzt

Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen

Fahrer flüchtet

Fröndenberg. Einen lauten Knall hörte am Sonntagmorgen gegen 06.55 Uhr ein Fahrradfahrer der auf der Schwerter Straße in Altendorf unterwegs war. Kurz darauf sah er einen weißen BMW, der in Höhe Hausnummer 22 frontal gegen einen Baum geprallt war. Zudem traf er dort zwei Personen an, eine davon offensichtlich verletzt. Gemeinsam gingen sie zu einem der dortigen Wohnhäuser um Hilfe zu holen. Hier bemerkte der Zeuge plötzlich, dass der nicht verletzte junge Mann nicht mehr vor Ort war. Der verletzte 22-jährige Mann aus Unna wurde in ein Krankenhaus gebracht. Als die Polizei die Anschrift des 25 jährigen Fahrzeughalters aus Bergkamen aufsuchten, gab dieser zunächst an, dass ihm das Fahrzeug gestohlen worden sei. Da bei ihm Alkoholgeruch wahrgenommen wurde und auch er leichte Verletzungen am Oberkörper hatte, wurde ihm ein Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt.

Ein paar Stunden später erschien der Fahrzeughalter dann mit einem Rechtsanwalt bei der Polizei und gab an, dass er das Fahrzeug gefahren habe und der Diebstahl lediglich eine Schutzbehauptung gewesen sei. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 21 000 Euro geschätzt.

Jugendfeuerwehr Menden erreicht Platz 1 beim Medienpreis der Unfallkasse NRW

Auf dem Bild freuen sich Leon Fuhrmann, Niklas Fritz, Tobias Middeke, Julia May (stellv. JFW), Jerome Schäfer, Bastian May und Florian Schubert (v.l.n.r.) über den gewonnenen Preis. Foto: Feuerwehr

Auf dem Bild freuen sich Leon Fuhrmann, Niklas Fritz, Tobias Middeke, Julia May (stellv. JFW), Jerome Schäfer, Bastian May und Florian Schubert (v.l.n.r.) über den gewonnenen Preis. Foto: Feuerwehr

Menden | Dortmund. Am Samstag (21. 05.2016), fuhren fünf Mitglieder der Jugendfeuerwehr Menden und drei Betreuer auf Einladung der Unfallkasse NRW nach Dortmund zum Signal Iduna Park. Dort fand die Prämierung des Sicherheits.- und Medienpreises der Unfallkasse statt. Die Jugendfeuerwehr beteiligte sich mit einem Videoclip an der Kategorie „Medienpreis“ und gewann den hervorragenden 1. Platz.

Stolz nahmen die Jugendlichen den Preis entgegen und genossen den Tag in Dortmund. Die Organisatoren hatten einige Überraschungen parat. Sie boten den Gästen die „Pützmunter-Show“ von Schirmherr Jean Pütz und eine Stadionführung durch den Signal Iduna Park an.

Die Unfallkasse NRW hatte im vergangenen Jahr die Jugendfeuerwehren aufgerufen, sich beim Jugendfeuerwehr-Sicherheitspreis mit einem entsprechenden Projekt zu bewerben. Es soll die Mitglieder der Jugendfeuerwehren anspornen, sich mit den Aspekten der Sicherheit und des Arbeitsschutzes in der Jugendfeuerwehr auseinanderzusetzen. In der Kategorie „Medienpreis“ ging es darum, ein Sicherheitsvideo für den Jugendfeuerwehrdienst zu gestalten. Einige Jugendliche aus Menden ließen es sich nicht nehmen und arbeiteten mehrere Monate an dem Dreh und der Gestaltung des Videos. Das Endprodukt ist ein etwa 5-minütiges Video, das auf Gefahren im Jugendfeuerwehralltag aufmerksam macht und den sicheren Umgang z.B. mit feuerwehrtechnischem Gerät schult.

Auch Aktionen wie diese gehören zum spannenden Alltag der Jugendfeuerwehr Menden. Wer Interesse gewonnen hat und 12 Jahre ist, kann sich gerne auf der Website der Jugendfeuerwehr unter www.jf-menden.de umschauen oder am 20.06.2016 um 17.45 Uhr an der Feuer- und Rettungswache Menden zur Schnuppergruppe vorbeischauen.

Viel Arbeit für die Feuerwehr

Foto: Feuerwehr

Foto: Feuerwehr

Menden. Am Sonntagmittag wurde die Feuerwehr zum Alten Bösperder Weg gerufen. Hinter einer KFZ-Werkstatt waren auf einem Hof aus bislang unbekannter Ursache diverse, dort abgestellte Gegenstände sowie ein Zaun in Brand geraten. Durch die beengte Bauweise wurden auch angrenzende Fertiggaragen in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr war mit 46 Mann vor Ort. Der Einsatz dauerte ca. 2 Stunden.

Kurz nach dem der Einsatz brannte ein Container mit Holzhackschnitzeln an einem Gebäude der Kläranlage in der Heidestraße. Beim Löscheinsatz wurden zwei Feuerwehrmänner leicht verletzt. Sie wurden im Krankenhaus behandelt.

Südamerikanische Klänge in der Stadt

Daniel Puente Encina & Band am 28. Mai im “Woanders Jazz Club”

Foto: Polvorosa

Daniel Puente Encina. Foto: Privat

Menden. Es wird heiss! Südamerikanische Klänge in der Stadt. Neben „Menden karibisch“ gibt es am Wochenende auch im „Woanders“ tolle Musik. „Wer dazu nicht tanzt muss tot sein!“ schreibt das Musikmagazin Rockaxis über Daniel Puente Encina. Der chilenische Sänger, Gitarrist und Komponist ist mit seiner multikulturellen Band auf Deutschlandtour, nachdem er Ende des Jahres gleich vier Konzerte auf dem renommierten Internationalen Festival Jazz Plaza in Havanna, Kuba, gegeben hat. Daniel Puente Encina mixt Rhythm ’n‘ Blues, südamerika­nische Musik, und karibische Rhythmen zu einem explosiven Sommer-Cocktail. Boogaloo Blues, Furious 60s Latin Soul oder Diexie Country Ska folgen auf kubanische Indie-Balladen oder Slow Swing a la Tom Waits.

Zwei mitreissende Perkussionisten, Vito Giacovelli aus Italien und Dante Parraguez aus Chile, grooven mit dem hochtalentierten kubanischen Bassisten Alberto Sauri und einem Bläserensemble um die Wette. Viele seiner Werke, wie „El Amor se demora“, “Ramona” ,“Not here” sowie „Skreamska“ und „Postcard“, beides 90er Radio-Hits in Amerika, sind in den Fatih Akin-Filmen „Kurz und schmerzlos“, „Im Juli“ und dem mehrfach ausgezeich­neten, international bekannten Kino-Erfolg „Gegen die Wand“ zu hören.

„Vor dem Konzert im Woanders werden wir uns selbstverständlich beim Limbo-Wettbewerb, beim Sandburgenbauen und beim Beachvolleyball austoben. Mit einem Kubaner, zwei Chilenen und einem Italiener im Team heisst das, diese Disziplinen haben wir so gut wie gewonnen!“ lacht Band-Leader Daniel Puente Encina. Der chilenische Sänger, Gitarrist und Komponist gastiert am 28. Mai um 21 Uhr im “Woanders Jazz Club”  direkt an der Strandpromenade des Street Beach Festivals bei „Menden karibisch“.

Und hier gibts einen Vorgeschmack:

Ticket-Hotline: 023733936900. Karten gibts im Vorverkauf zu 10 Euro. An der Abendkasse kosten die Tickets 12 Euro.

Grünabfall am Galbusch abgebrannt

Foto: Feuerwehr

Foto: Feuerwehr

Menden. Auf dem Lagerplatz für Grünabfall am Galbusch brannte am Samstag (21.05.2016) ein Teil des abgelegten Grünschnittes. Die Feuerwehr rückte daraufhin aus um das Feuer zu löschen. 15 Feuerwehrleute benutzten ein spezielles Schaummittel, damit das Wasser besser in die Zwischenräume gelangt. Ausserdem wurde ein Bagger des MBB angefordert, der den Haufen auseinandergezogen hat, um die Löscharbeiten effektiver zu gestalten. Warum das Feuer ausgebrochen ist, ist unklar.

Eintritt frei am Internationalen Museumstag

Auch auf der Burg Altena zahlen Besucher am Internationalen Museumstag keinen Eintritt. Foto: Heinz-Dieter Wurm | Märkischer Kreis

Auch auf der Burg Altena zahlen Besucher am Internationalen Museumstag keinen Eintritt. Foto: Heinz-Dieter Wurm | Märkischer Kreis

Menden. Freien Eintritt haben die Besucher am Sonntag, (22.05.2016), in den Museen des Märkischen Kreises. Sie beteiligen sich am Internationalen Museumstag. Die Museen des Märkischen Kreises – das auf der Burg Altena, das Deutsche Drahtmuseum in Altena sowie die Luisenhütte in Balve-Wocklum – beteiligen sich am Internationalen Museumstag. Der findet bereits zum 39. Mal findet am Sonntag, 22. Mai, statt. Der Deutsche Museumsbund e.V. und ICOM (International Coucil of Museums) Deutschland rufen regelmäßig dazu auf, an diesem Tag Ausstellungen für ein breites Publikum zu öffnen. Die Museen des Märkischen Kreises möchten am 22. Mai ihren Beitrag dazu leisten und verzichten an diesem Tag auf den Eintritt. Der kostenlose Museumsbesuch ist am Sonntag in allen drei Museen von 11 bis 18 Uhr möglich.

Mendener im Ausland

Ein Aufatmen geht durch Guanacaste

Menden | Costa Rica. Die Mendenerin Jeanne Freitag (18) ist im September (2015) des letzten Jahres für ein freiwilliges Jahr nach Costa Rica gegangen. Sie möchte andere Kulturen, ebenso  die Folgen der Globalisierung aus einer anderen Perspektive kennenlernen und weitere Menschen für den Schutz des Regenwaldes sensibilisieren. In unregelmäßigen Abständen schickt sie uns ihre Eindrücke aus Costa Rica:

Jeanne Freitag 260216

Jeanne Freitag unterwegs in Costa Rica. Foto: Privat

Ich bin in San José und ruhe mich etwas aus, denn meine Mama ist heute früh um 3 Uhr am Flughafen angekommen und wir haben nicht viel geschlafen. Ich liege am Pool als mich plötzlich etwas Nasses trifft. War das etwa ein Regentropfen? Ich schaue zum Himmel auf, er ist zu gezogen mit dunkeln Wolken! Weitere Regentropfen küssen meine Haut. Ich kann es kaum glauben wie wunderbar! Wie oft habe ich mich in den letzten Monaten nach dem Regen gesehnt nach den kühlen, erfrischenden Tropfen auf meiner Haut. Ich strahle vor Glück und tanze durch den Regen.

Ein Tourist schaut hingegen besorgt auf die Regentropfen. Er hat nur wenig Zeit in Costa Rica und möchte diese nicht im Regen verbringen. Er hatte mir schon vorher erzählt, dass er durch Guanacaste reisen möchte und ich beruhige ihn. Dort regnet es nie. In Santa Cruz ist seit Anfang Dezember kein einziger Tropfen Wasser vom Himmel gefallen.

Doch dann kommt die Nachricht die mich vor Freude aufschreien und vor Erleichterung laut loslachen lässt! Es regnet im National Park Diriá! Ich renne raus um eine Sprachnachricht an meine Freunde schicken: „Hay lluvia!!“ (es gibt Regen), schreie ich vor Glück in mein Telefon.

wasser 1

Wassermangel: Der Boden bricht auf.

Viele Flüsse in Santa Cruz sind schon seit Ende Januar ausgetrocknet gewesen. Die Erde durchzieht auf Grund der Trockenheit tiefe Risse, viele Tiere sind verdurstet oder verhungert, weil es auf Grund des fehlenden Wassers auch weniger Pflanzen gibt. Die Melonen sind klein geblieben, die Kühe abgemagert.

In Deutschland habe ich mir niemals Gedanken darum machen müssen ob es regnet oder nicht. Höchstens damit ich weiß was ich anziehen muss oder ob ich ne Gartenparty schmeißen kann.

Wir sind in Deutschland damit gesegnet, dass es immer ausreichend Wasser gibt. Obwohl wir eigentlich gar nicht so sehr davon abhängig sind. Es ist nicht so heiss. In Costa Rica sind nach Angaben der Weltbank knapp 10-mal so viele Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt als in Deutschland. Wenn nur eine begrenzte Menge an Wasser zu Verfügung steht geht man sehr behutsam damit um. Dann überlegt man genau wofür man dieses Wasser verwenden möchte.

Unser Staat sorgt dafür dass wir uns keine großen Gedanken darum machen müssen. Das Abwasser verschwindet im Abfluss, der Müll mit der Müllabfuhr, das Wasser aus dem Wasserhahn versiegt nie und der Strom kommt immer aus der Steckdose. Wir müssen uns keine großen Gedanken über unsere Versorgung machen und auch nicht über die Entsorgung der Abfälle. Das ist gut! So müssen wir den Müll nicht selbst verbrennen und gefährden damit unsere Gesundheit oder entfachen einen Band in unserer Nachbarschaft. Andererseits ist aber auch das Bewusstsein für diese Dinge wesentlich geringer. Und am Ende landet das Abwasser dann vielleicht doch im Fluss?

wasser 2

Fast ein halbes Jahr lang liegen Ackerflächen wegen Wassermangel brach. Foto: Privat

Wer das Experiment mal ausprobieren möchte kann ja mal in Deutschland versuchen eine Strichliste zu führen wie oft er am Tag den Wasserhahn aufdreht. Wer es ganz genau machen möchte kann sich auch Plastikflaschen mit Wasser auffüllen und damit das Klo abspülen, duschen, Kleidung waschen, putzen etc. Was meint ihr wie viele Liter das sind, selbst wenn man sparsam damit umgeht?

Der indirekte Wasserverbrauch eines Menschen ist noch viel höher. Er entsteht dadurch, dass bei der Produktion von Kleidung, Lebensmittel etc. Wasser verwendet wird. Bei den Zahlen die die Statistiker zum Wasserverbrauch in der Landwirtschaft erheben, habe ich immer gedacht, dass diese Werte übertrieben seien, weil das Wasser zum größten Teil vom Himmel kommt, egal ob dort Lebensmittel angebaut werden oder nicht. Hier ist es nicht so. 5 Monate des Jahres muss jede Pflanze künstlich bewässert werden. Jeden Tag!

wasser

Gerade an Flüssen wird das Ufer aufgeforstet. Foto: Privat

Weil viele Menschen in Costa Rica von der Landwirtschaft leben, brauchen sie viel Wasser. Dies steht im Kontrast dazu, dass es im Sommer (Dezember bis April) nicht regnet und besonders heiß ist (38 Grad). Erstaunt hat mich, was es für einen riesigen Unterscheid macht, ob an einem Fluss Bäume stehen oder nicht. Ich dachte wenn es nur wenig Wasser im Fluss gibt und kein Wasser mehr nachkommt, ist der Fluss so oder so nach wenigen Tagen ausgetrocknet. Aber Nein! Die Flüsse die von Bäumen gut beschattet sind haben den ganzen Sommer über Wasser geführt. Die Aufforstung an Flüssen ist also besonders wichtig und bringt einen direkten Effekt für Mensch, Tier und Natur mit!

Jetzt regnet es wieder regemäßig in Santa Cruz und die Natur und die Tiere werden wieder rasend schnell lebendig. Die Wiesen werden wieder grün, die kleinen Bäume sprießen aus den Samen, die im Sommer auf den Bodengefallen sind. Die Vögel fliegen in Scharen umher und singen vor Freude über den Regen.

Ein Aufatmen geht durch Guanacaste.

Jeanne Freitag hat sich nun einer Iniatitive angeschlossen die sich zum Ziel setzt, 2000 Bäume für den biologischen Korridor Carara zu pflanzen. „Die Forest Guardians“ sind junge Menschen, die sich für Pro Regenwald im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „Weltwärts“ in umweltbezogenen Projekten in Costa Rica engagieren. Sie arbeiten zum Beispiel in der Umweltbildung, engagieren sich aktiv für die Bewahrung der Wälder oder versuchen Ideen der ökologischen Landwirtschaft in Costa Rica zu verbreiten.

Die Forest Guardians möchten die Bäume in einem besonders vielfältigen und daher schützenswerten Gebiet pflanzen. Es befindet sich in der Nähe des abgelegenen Dorfes El Sur, am süd-östlichen Rand des Carara-Nationalparks, an der zentralen Pazifikküste in Costa Rica. Das Gebiet zeichnet sich durch die wichtigsten Waldtypen des gesamten Landes aus. Mangroven- und Laubwälder, Trocken- und Regenwälder, sowie Nebelwälder kommen dort, in einem kurzen Abschnitt von nur 20km, vor. Wir bepflanzen eine unbewaldete Fläche, um ein Verbindungsstück (ökologischer Korridor) zwischen den einzelnen Waldgebieten zu schaffen. Das ermöglicht den Wildwechsel, speichert die Feuchtigkeit im Ökosystem und hält unsere Luft sauber!

Wer „Baumpate“ werden möchte kann hier mitmachen.

Menden wird für ein Wochenende Karibisch

Mendener Zeitung Menden Karibisch 2016_2Menden. Ab Mittwoch (25.05.2016) startet das tropische Urlaubsparadies auf dem Mendener Marktplatz. „Nach dem Erfolg der Karibischen Feste im letzten Jahr liegt es uns besonders am Herzen, die Besucher der Karibik auch diesen Sommer wieder in absolute Urlaubsstimmung zu versetzen.“, erklärt Tobias Hölper, Veranstalter des Festes. Vom 25. bis zum 29. Mai 2016 wird der Mendener Marktplatz zum absoluten Wellnessparadies erklärt. Für das perfekte Urlaubsgefühl sorgt die große Strandlandschaft mit riesigen Palmen und unzähligen Liegestühlen. Dabei können die Urlauber von „Menden karibisch“ sich in tropischer Atmosphäre durch verschiedene karibische Köstlichkeiten probieren, während sie sich den Tag mit fruchtigen Cocktails verschönern und bei karibischen Klängen entspannen. Für besondere Genießer wird eine Rum Probe stattfinden.

Neben den karibischen Klängen der DJs, die das gesamte Fest über auflegen, wird den Besuchern besonders am Freitag- und Samstagabend von den Latin Bands „Latino Total“ und „Los Rumberos“ ordentlich eingeheizt. Dann verwandelt sich die karibische Chill-Out-Zone in die absolute Karibik-Party. Der Sonntag wird zum Familientag erklärt. Neben Sandburgenbauen für die kleinen Besucher des Urlaubsparadieses, steht vor allem Sport auf dem Programm. Auf dem Beachvolleyballfeld, welches die ganze Zeit zur freien Verfügung steht, findet die GEWOGE Beachvolleyball Trophy statt oder man beweist seine Beweglichkeit beim Limbowettbewerb. So setzt sich „Menden karibisch“ das Ziel, den Besucher zum Urlauber zu machen und die Karibik so authentisch wie möglich vor die Haustür zu bringen.

Hemer: 72-jähriger begeht Selbstmord

Hemer. Ein 72-jähriger Hemeraner hat im Waldgebiet Hemer-Mesterscheid Selbstmord begangen. Er erschoss sich mit seiner Schusswaffe.

Rauherfeld: Balkonbrand – Ursache geklärt

Menden. Am Mittwochnachmittag war es am Nadlerweg zu einem Balkonbrand gekommen. Laut Polizeiangaben hatte die 40-jährige Wohnungsinhaberin  auf dem Balkon eine Zigarettenkippe in Richtung Blumenkasten schnippt. Den hatte sie allerdings verfehlt. Die Kippe soll dann den abgestellten Unrat auf dem Balkon in Brand gesetzt haben. Der Brandrauch sei durch das geöffnete Fenster in die Wohnung gezogen. Die 40-Jährige, ihre zwei Jahre und vier Monate alten Kinder, sowie eine Nachbarin wurden ins Krankenhaus verbracht.

2. Hemeraner Treppenlauf

Teilnehmerzahlen verdoppelt

treppenlauf hemer 2016_02Hemer. Wenn am 29. Mai der Sauerlandpark Hemer zum 2. Treppenlauf einlädt, dann werden doppelt so viele Starterinnen und Starter wie bei der Premiere die Herausforderungen rund um den Jüberg in Angriff nehmen. „Ich bin ein durch und durch optimistischer Mensch, aber vom ersten zum zweiten Jahr die Teilnehmerzahlen um 100 Prozent zu steigern, ist außergewöhnlich“, sagt Dieter Knoblich, sportlicher Leiter des Treppenlaufs und seit vielen Jahren erfolgreicher Organisator  im Märkischen Kreis. Als im Mai 2015 die ersten Läuferinnen und Läufer die 466 Stufen bis hinauf zum Turm in Angriff nahmen, waren schon 400 Teilnehmer dabei, am Montagnachmittag dieser Woche hatten sich schon 804 angemeldet.

treppenlauf hemer 2016_01Insbesondere der ´Adventure Trail Run`, der im Zeitplan vom Vormittag in die Nachmittagsstunden (Beginn 14:45 Uhr) gerutscht ist, lockt die Härtesten in den Sauerlandpark. „Wir haben viel Lob für die Strecke bekommen und sie in diesem Jahr weiterentwickelt“, schmunzelt Knoblich. Gemeinsam mit seinem Team hat er in den letztenWochen ganz viele Gemeinheiten ausgeklügelt, um die Herausforderung noch ein wenig größer zu machen. „Viele haben uns gesagt, dass wir als Familienpark im Premierenjahr vielleicht sogar ein wenig zu brav gewesen seien, ich glaube, dass sich diese Meinung ein klein wenig relativieren lassen wird“, ergänzt Eventleiter Oliver Geselbracht.

Los geht’s am 29. Mai um 11:00 Uhr mit den ersten beiden Startern des ´Sprint-Treppenlaufs`. Sie beginnen ihren anspruchsvollen Lauf im Start-Ziel-Bereich auf dem Himmelsspiegel und nehmen von dort den 466 Stufen dauernden Aufstieg bis zur obersten Aussichtsplattform des Jübergturms in Angriff. Der Hemeraner´Sprint-Treppenlauf` gehört zu den 20. herausforderndsten Treppenläufen Deutschlands und ist erneut in die Serie ´Towerrunning Germany` aufgenommen worden, die einige der besten Treppenläufer Deutschlands und Europas in die Felsenmeerstadt bringen wird. Schon jetzt darf darauf gewettet werden, wie lange der schnellste Läufer von ganz unten bis ganz oben benötigt. Jeroen Vochteloo aus den Niederlanden schaffte es im vergangenen Jahr in nur 2:26 Minuten.

treppenlauf hemer 2016_03Knapp zwei Minuten länger brauchten 2015 die besten ´Feuerwehrleute`, die in voller Ausrüstung und unter Atemschutz die gleiche Strecke in Angriff genommen haben. Allein in dieser Disziplin werden ab 12:15 Uhr 40 Paare an den Start gehen, schon jetzt ist der Laufrestlos ausgebucht. Wer beim Treppenlauf, der von der Märkischen Bank präsentiert wird, noch dabei sein möchte, kann sich online bis zum 24. Mai unter ´treppenlauf-hemer.de` anmelden. „Vor allem aber würden wir uns freuen, wenn sich noch ganz viele Kinder und Jugendliche für die ´KidsTrail Runs` anmelden würden. Zwar übertreffen wir auch hier schon die Zahlen des Vorjahres, haben aber noch Platz für diejenigen, die zumindest einen Teil der Wegstrecke und vor allem der herausfordernden Hindernisse in Angriff nehmen wollen“, so Knoblich weiter.

Besucher erleben den Treppenlauf entweder hautnah an der Strecke oder per TVLiveübertragungauf der großen LED-Leinwand am Grohe-Forum. Dauerkarten haben freien Eintritt, ansonsten gilt der normale Tageseintrittspreis.

Dienstag, 31.05.2016  |



Windrichtung

Blitzermeldungen

31.05.2016 Innenstadt


01.06.2016 Innenstadt


03.06.2016 Platte Heide


Termine

19.08.2016

Menden à la carte


14.-16.10.2016

Mendener Herbst


Archive

Mendener im Ausland

Costa Rica: Jeanette Freitag sucht Baumpaten>>weiter


Costa Rica: Jeanette Freitag löscht Waldbrände>>weiter


Lesermeinung

Von Barbara Krüsemer zum Turmblasen am 24.12.2015


Nach ca. 50 Jahren besuchte ich am 24.12.2015 das alljährliche Turmblasen, dass ich aus meiner ...>>weiter