Montag, 11.12.2017  |

Aktuell

Nächtliche Farbschmiererei an Geschäft in der Innenstadt

Menden. Als eine 45-jährige Ladenbesitzerin am Freitagmorgen (08.12.17) ihr Geschäft in der Hauptstraße öffnen wollte, erlebte sie eine böse Überraschung. Schmierfinken hatten im Verlaufe der Nacht auf einer Schaufensterscheibe des Ladens mit weißer Wandfarbe großflächig das Wort „Jude“ aufgebracht. Die Aufschrift hat die Maße von 90 bis 150 cm und wurde offensichtlich mit einem Pinsel aufgetragen. Da die Polizei von einem antisemitischen Motiv ausgeht, wurde der Staatsschutz der Hagener Polizei eingeschaltet.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02371/91990 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.


 

67. Jahresveranstaltung der SIHK

Menden | Hagen. Auf der 67. Jahresveranstaltung der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), am Donnerstag (7.12.17) in der Stadthalle Hagen, standen der freie Welthandel, die Ausweisung neuer Industrie- und Gewerbeflächen mit einer leistungsstarken Infrastruktur sowie die Herausforderungen des demografischen Wandels im Mittelpunkt des Wirtschaftsdialogs von SIHK-Präsident Ralf Stoffels und Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat. Als Festredner vor über 1.000 Gästen sprach Friedrich Merz, Vorsitzender des deutsch-amerikanischen Vereins Atlantik-Brücke und designierter Brexit-Beauftragter des Landes NRW.

Südwestfalen als die Industrieregion Nr. 1 in NRW, mit mehr als 150 Weltmarktführern, ist geprägt von international agierenden Familienunternehmen. „Kein anderes Land der Welt hat so vom Gedanken der Offenheit und des Freihandels profitiert wie Deutschland und insbesondere unsere Region als Exportchampion“, so SIHK-Präsident Stoffels. Deshalb bereiten die Entwicklungen gerade mit Blick auf die USA und Großbritannien, die für weniger Offenheit, weniger Freihandel und weniger partnerschaftliche Zusammenarbeit stehen, der südwestfälischen Wirtschaft große Sorgen. „Wir brauchen freie Märkte und freien internationalen Marktzugang. Die südwestfälischen Unternehmen brauchen handelsliberale Partner und nicht egoistisch-protektionistische Gegner“, betont der SIHK-Präsident.

Infrastruktur und Industrieflächen als Schlüsselfaktoren

Der grenzüberschreitende Austausch von Waren und Dienstleistungen geschieht in einem immer schnelleren Tempo. Dabei ist die Digitalisierung der Treibstoff, der die Globalisierung auch immer stärker antreibt. „Die SIHK fordert einen beschleunigten und konsequenten Ausbau des Breitbandnetzes, damit die Unternehmen am Puls der Zeit bleiben. Wir müssen also keine Angst vor der Digitalisierung haben, sondern nur Angst davor, dass die Digitalisierung woanders stattfindet und nicht hier“, betont SIHK-Präsident Ralf Stoffels.
Neben Daten muss aber auch der Verkehr fließen. Das Jahrzehnt der Baustellen ist daher effizient und möglichst reibungslos zu gestalten. So zeigt aktuell das Beispiel der A 1, dass die Bündelung und Koordination von Interessen aller Betroffenen unerlässlich ist. Es ist ein gutes Zeichen, dass die von der Wirtschaft im September angestoßenen Vorschläge zur Verkürzung von Sperrungen von den Verantwortlichen aufgegriffen werden.

Zudem muss die „Industrieregion im Grünen“ ihre Wachstumspotenziale ausschöpfen können. „Wir brauchen dringend eine angebotsorientierte Flächenvorratspolitik, denn freie Flächen sind im Märkischen Südwestfalen praktisch nicht mehr verfügbar“, so Stoffels und fordert: „Es ist Aufgabe der Politik, Industrie- und Gewerbeflächen vorzuhalten – das ist Bestandsschutz und sichert zukünftige Wachstumspotenziale.“ SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat appellierte an Verwaltung und Politik: „Ziel muss es sein, von einer Verhinderungspolitik hin zu einer positiv gestaltenden Diskussion zu kommen.“

Ausbildung ist Investition in die Zukunft

Die Konjunktur brummt, das wirtschaftliche Klima im Märkischen Südwestfalen erreicht ein 7-Jahres-Hoch, der Ausbildungsmarkt verzeichnet ein 5-Jahres-Hoch und doch gibt es auch Grund zur Sorge, denn die Demografie wird unweigerlich zuschlagen. „Fachkräfte werden händeringend gesucht, mehr als 20.000 Fachkräfte fehlen schon“, so Stoffels und ist sich sicher: „Die Ausbildung des Nachwuchses ist eine Investition in die Zukunft, die sich lohnen wird.“


 

Krutmann ehrt Mitarbeiter für langjährige Betriebszugehörigkeit

Foto: privat

Menden. Am vergangenen Samstag (2.12.17), fand im Rahmen der Betriebsversammlung in der Schützenhalle Menden-Böingsen eine Auszeichnung langjähriger Mitarbeiter statt. Die Unternehmensführung um Geschäftsführer Hubertus Laaser dankte Ludwig Brühmann, Siegfried Leschinski und Uwe Ner für 40 Jahre Unternehmenszugehörigkeit. Ebenfalls dankte die Führungsriege den Mitarbeitern Marc Büttinghaus, Stefan Harmel, Klaus Köß, Martin Hünnies, Andreas Nöcker und Udo Rose für 25 Jahre Zugehörigkeit zum Krutmann-Team. Ronny Jähnchen und Theodor Hünnies wurden für 10 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt.


 

Filteranlage bei HJS hat gebrannt

Knapp 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren rund eine Stunde vor Ort. Foto: Feuerwehr

Menden. Der Brand einer Filteranlage bei HJS rief am Mittwochnachmittag (06.12.17) die Feuerwehr zum Dieselweg. Das Feuer in der betroffenen Filteranlage konnte schnell gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt, weiterer Schaden am Gebäude entstand ebenfalls nicht. Die Feuerwehr kontrollierte das Dach der Betriebshalle und die Umgebung der Maschine mit einer Wärmebildkamera, bis alle Gefahren einer versteckten Brandausbreitung ausgeschlossen werden konnten.


 

ARAL Tankstelle überfallen

Menden. Am späten Sonntagabend (03.12.17 | 23 Uhr), wurde die ARAL-Tankstelle an der Fröndenberger Straße überfallen. Der Täter schrie die Angestellte an, reichte ihr eine Plastiktüte und forderte sie auf, Bargeld in die Tüte zu füllen. Zeitgleich wartete ein weiterer maskierter Täter vor der Eingangstür. Nachdem der Mann das Bargeld bekommen hatte, liefen er und sein Komplitze zu Fuß in Richtung Fröndenberg davon. Die Fahndung verlief ergebnislos.

Der Haupttäter konnte wie folgt beschrieben werden: männlich, etwa 170-180 Zentimeter groß, maskiert, braune Weste, blauer Pullover, graue Jogginghose.


 

Verkehrsunfall mit vier Verletzten

Foto: Feuerwehr

Menden. Am Donnerstagabend (30.11.17) hat es im Kreuzungsbereich Bräukerweg / Hermann-Löns-Straße gekracht. Bei dem Unfall wurden laut Feuerwehr vier Personen leicht verletzt. 

Alle Mendener Rettungswagen waren im Einsatz. Die Kreisleitstelle schickte neben einem Rettungswagen aus Balve ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Menden zum Einsatzort. Im weiteren Verlauf kamen dann noch zwei weitere Rettungswagen sowie der Notarzt aus Menden hinzu. Alle Patienten mussten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert werden.

Nach knapp einer Stunde konnte die Rettungskräfte den Einsatz beenden.


 

Wintereinbruch im Märkischen Kreis

Sieben Unfälle in Menden

Menden. Der Wintereinbruch ging auch an den Autofahrern nicht spurlos vorbei. 60 Verkehrsunfälle hatte die Polizei des Märkischen Kreises am Donnerstagvormittag (30.11.17) zu verzeichnen. Allein auf Mendens Straßen krachte es sieben Mal. 

In Hemer überschlug sich am frühen Morgen ein Pkw am Stübecker Weg. An der Edelburg verkeilte sich ein Auto in einen Lkw. Im Stephanopeler Tal landete eine Frau mit ihrem Fahrzeug in der Leitplanke. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

In Iserlohn kollidierte um halb acht ein Pkw mit einem Zaun und einem Verkehrszeichen. Am Kalkofen gerieten zwei PKW aneinander. Der Unfallverursacher war auf Sommerreifen unterwegs. Auf der Dortmunder Straße, in Höhe McDonalds, wurde ein PKW-Fahrer bei einem Auffahrunfall leicht verletzt.

In Lüdenscheid kam es um 7 Uhr am Worthkreuz zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Beteiligter leicht verletzt wurde. Bei allen Verkehrsunfällen entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe.

Appell der Polizei: Fahren Sie vorsichtig und nur mit der Witterung entsprechend angepasster Ausrüstung und Geschwindigkeit.


 

Gut Rödinghausen erhält Spende von 100.000 Euro

Sollte eigentlich 2017 schon fertig renoviert sein: Gut Rödinghausen

Menden. Rolf Klostermann, Ortskurator Sauerland der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), besucht gemeinsam mit Rüdiger Beul von WestLotto am Donnerstag, den 30. November 2017 um 16.00 Uhr den Ersten Beigeordneten der Stadt Menden, Sebastian Arlt. Die Stiftung unterstützt die Innenrestaurierung des Haupthauses von Gut Rödinghausen dank der Lotterie GlücksSpirale in diesem Jahr mit 100.000 Euro, und die Besucher möchten sich gerne bei einem Presse- und Fototermin einen Eindruck vom Fortschritt der Arbeiten machen.

Erst 2015 wurde die Fachwerksanierung mit einer 70.000 Euro Spende von der Stiftung gefördert.

 

Info

Das Gut war der Stammsitz der Freiherren von Dücker. 1744 hatte Johann Heinrich Freiherr von Dücker in Rödinghausen eine Eisenschmelzhütte errichtet. Hier durfte er ab 1745 nach Belehnung durch den Erzbischof von Köln, seinen Landesherrn, Eisenstein aus den umliegenden Bergwerken zu Eisen verhütten. Es entstand ein Unternehmen der Stahlindustrie, das später nach Schwerte verlegt wurde. Die Freiherren von Dücker wurden im 18. und 19. Jahrhundert zu Industriepionieren, errichteten die ersten Frischhämmer Westfalens und führten das Walzprinzip und das Puddelverfahren in der Region ein. Auch der Erfinder der Drahtseilschwebebahn, Franz Fritz von Dücker, wurde 1827 auf Gut Rödinghausen geboren.

Umgeben von einem an den Fluss Hönne angeschlossenen Grabensystem und einem historischen Landschaftspark mit wertvollem alten Baumbestand, entstand 1807 Haus Rödinghausen vermutlich auf den Resten eines älteren Vorgängerbaues. Das stattliche, klassizistische, langgestreckte, zwei- und dreigeschossige fachwerksichtige Herrenhaus erhebt sich auf einem unterkellerten Werksteinsockel in elf symmetrischen Achsen. Hochrechteckfenster und ein ursprünglich rot gefasstes Fachwerkgerüst mit gegenständigen Geschossstreben gliedern die Fassaden. Die Schauseite wird in der Hausmitte von einem Zwerchhaus mit Dreieckgiebel und doppelflügeligem Portal mit Oberlicht betont. Eine Wappentafel von 1698 ziert das Portal und stammt vom Vorgängerbau. Ein hohes Mansarddach mit Dachhäuschen deckt das Haus. Im Inneren haben sich die originale hölzerne Ausstattung sowie bauzeitliche Türen, Fenster und Treppen erhalten.

Das landschaftsprägende Herrenhaus hat aufgrund seiner weitgehenden Originalsubstanz besonderen architektonischen und hauskundlichen Wert. Es dokumentiert die repräsentative Lebensweise einer Industriellen- und Adelsfamilie zu Beginn des 19. Jahrhunderts und ist seit 2015 eines der über 420 Projekte, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel von WestLotto aus der Lotterie GlücksSpirale allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte.


 

Stadtwerke Menden und Fröndenberg gründen gemeinsame Gesellschaft für Netzdienste

Früher beherbergte der Anbau die Pumpstation der Stadtwerke Menden, im Gebäude es Fröndenberger Wasserkraftwerkes an der Ruhr. Zukünftig wird der Raum als Netzleitzentrale der beiden Stadtwerke genutzt werden. (v.l.n.r.): Herbert Ziegenbein (Stadtwerke Fröndenberg), Martin Wächter (Bürgermeister Menden), Jochen Mertin (Stadtwerke Menden), Gerhard Greczka (Stadtwerke Fröndenberg), Matthias Lürbke (Mitglied Geschäftsleitung Stadtwerke Menden und zukünftiger Geschäftsführer der NetzService Ruhr GmbH), Bernd Heitmann (Stadtwerke Fröndenberg) , Volker Kretschmer (Stadtwerke Fröndenberg und zukünftiger Geschäftsführer der NetzService Ruhr GmbH) und Bernd Reichelt (Stadtwerke Menden). Foto: NetzService Ruhr GmbH

Menden. Die Stadträte von Fröndenberg und Menden sind den Empfehlungen ihrer jeweiligen Stadtwerke nachgekommen und haben der Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft zugestimmt: Zukünftig wird die NetzService Ruhr GmbH den Netzleitstellen-Betrieb für beide Stadtwerke leisten. Dafür wird eine neue Netzleitstelle installiert. Als Standort wählten die Gesellschafter den bereits bestehenden Anbau (Pumpwerk Ruhrtal) am ‚Möller-Kraftwerk‘, Fröndenbergerstraße, in unmittelbarer Nachbarschaft des gemeinsamen Wasserwerkes WFM Ruhrtal. Beide Stadtwerke werden sich mit jeweils 50% an der Gesellschaft beteiligen. Die Baumaßnahmen für die neue Netzleitzentrale beginnen Anfang 2018 und dauern voraussichtlich 10 Monate.

„Unsere Zusammenarbeit auf Augenhöhe bewährt sich bereits seit vielen Jahren“, erläutern die beiden Geschäftsführer der Stadtwerke, Bernd Heitmann (Stadtwerke Fröndenberg) und Bernd Reichelt (Stadtwerke Menden), „daher war es naheliegend, auch für den Betrieb einer neuen Netzleitstelle nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen“. In der gemeinsamen Gesellschaft soll der bisher von beiden Stadtwerken separat durchgeführte Betrieb einer Netzleitzentrale für die Energie-, Wasser- und Telekommunikationsnetze zusammengefasst werden. Überwacht, gesteuert und geschaltet werden neben den Anlagen der Verteilnetze auch alle nennenswerten Erzeugungsanlagen.

Bedarf an Netzdienstleistungen wächst auch aufgrund der Energiewende

Die vorhandenen Netzleittechniken beider Häuser sind in die Jahre gekommen und bedürfen der Erneuerung. Für die wachsenden Anforderungen an Netzleitaufgaben sind sie auch nur noch bedingt geeignet. „Wir sind in der Verantwortung, zukünftig unsere Netze nicht nur zu überwachen, sondern auch eine weitergehende Steuerung vornehmen zu können“, erläutert Volker Kretschmer, Technischer Leiter der Stadtwerke Fröndenberg und einer der beiden künftigen Geschäftsführer der NetzService Ruhr. Sein Geschäftsführer-Kollege aus der Mendener Muttergesellschaft, Matthias Lürbke, beschreibt: „Bis zu 90% der regenerativen Energie werden bereits direkt in die Verteilnetze eingespeist. Dadurch steigen die Spannungsschwankungen in unseren Netzen erheblich, hier müssen wir zukünftig flexibler handeln können.“

Doch auch der Gesetzgeber stellt die Verteilnetzbetreiber vor neue Herausforderungen, denn sie müssen seit einiger Zeit von ihren vorgelagerten Netzbetreibern angeforderte Abschaltungen binnen weniger Minuten umsetzen, um die Stabilität des Übertragungsnetzes zu unterstützen. „Solche Anforderungen können wir nur durch hochmoderne und permanent besetzte Leitzentralen erfüllen“, erklärt Kretschmer.

Synergieeffekte durch gemeinsamen Technik- und Personaleinsatz

Permanente Erreichbarkeit eines Versorgungsunternehmens muss immer gewährleistet sein, um z. B. Kundenmeldungen über Stromausfall, Wasserrohrbrüche oder auch ‚Gasgeruch‘ entgegen zu nehmen und die entsprechenden Bereitschaftsdienste alarmieren zu können. Die Stadtwerke Fröndenberg verfügen derzeit bereits über eine rund um die Uhr-Besetzung am ‚Möller-Kraftwerk‘, weil dies nicht vollautomatisch betrieben werden kann. Daher ist der Standort ideal, um dort die neue, gemeinsame Netzleitzentrale zu installieren. Die Stadtwerke Menden betreiben ihre Netzleitstelle und ihren Bereitschaftsdienst bisher in ihren Räumlichkeiten ‚Am Papenbusch‘ während der Geschäftszeiten, sowie im Datenfernmanagement außerhalb der Geschäftszeiten. „Eine Kostenteilung für den Aufbau und den Betrieb der neuen Netzleitzentrale bringt Synergieeffekte für alle Beteiligten“, argumentiert Lürbke. Zumal die neue Gesellschaft nicht über eigenes Personal verfügen wird, sondern auf der Grundlage von Betriebsführungsvereinbarungen mit den Gesellschaftern seine Aufgaben erfüllen wird.

Weitere Leistungen – auch für Dritte – in Planung

Darüber hinaus soll die NetzService Ruhr zukünftig weitere Aufgaben für den Betrieb von Versorgungs- und Kommunikationsnetzen der beiden Stadtwerke übernehmen können. Dies könnten beispielsweise Aufgaben im Bereich des Messwesens sein. Neue intelligente Zähler erfordern das Management komplexer Prozesse – hier besteht dringender Investitionsbedarf in Technik und Know-how. „Wir werden die Dienstleistungen unserer neuen Gesellschaft daher auch Dritten anbieten“, kündigen abschließend die Geschäftsführer der NetzService Ruhr an. Bedarf im kommunalen Umfeld und bei benachbarten Stadtwerken ist durchaus erkennbar.


 

Versuchter Einbruch und Taschendiebstahl

Menden. Bislang unbekannte Einbrecher suchten am Freitagnachmittag (24.11.17), ein Einfamilienhaus an der Werler Straße heim. Hier versuchten sie eine Terrassentür aufzuhebeln. Als das nicht gelang, warfen sie die Scheibe der Tür ein. Dabei löste die Alarmanlage aus. Die Täter flüchteten darauf unerkannt vom Tatort. Sie hinterließen etwa 4000 Euro Sachschaden.

Eine 76-jährige Frau aus Arnsberg erledigte am Samstagnachmittag (25.11.17) ihren Einkauf im REWE Markt. Die Handtasche legte sie in ihren Einkaufskorb. Während des Einkaufs hatte sie die Tasche nicht die ganze Zeit im Blick. Die Einladung nahmen unbekannte Taschendiebe dankend an. Die Geldbörse verschwand.

Hinweise zu den Vorfällen nimmt die Polizei Menden unter 02373/9099-0 entgegen.


 

Einbruchserie aufgeklärt. Mutmaßliche Täter gefasst

 

Menden. Nach einem Einbruch in das Murmke-Hallenbad in Balve wurden in der Nacht zum Mittwoch (22.11.2017) drei Männer und eine Frau aus Schwerte festgenommen. Ein weiterer, dieser Tätergruppe zuzuordnender Beschuldigter, wurde Mittwochmittag in Schwerte festgenommen.

Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Hagen stand diese Gruppe bereits seit einiger Zeit im Fokus der Ermittlungen einer Ermittlungskommission, welche aufgrund von mehreren anderen Einbruchsdiebstählen gegen die Tatverdächtigen ermittelte. Sie stehen in Verdacht, in wechselnden Tatbeteiligungen, seit Anfang Oktober zahlreiche Einbruchdiebstähle in Dortmund, Sundern, Menden und Schwerte begangen zu haben. Sie stiegen u.a. in Schulen, Autohäuser und mehrere Bäckereifilialen ein.

Mittwochnachmittag wurden insgesamt 11 Durchsuchungsbeschlüsse in Schwerte, Bochum und Lünen vollstreckt. Aufgrund der umfangreichen und noch andauernden Ermittlungen konnte ein Teil der durch die Täter gemachten Beute, u.a. entwendete hochwertige Fahrzeuge, Laptops, Beamer und ein bei einem Einbruch in eine Bäckereifiliale entwendeter Kaffeevollautomat, sichergestellt werden.

Bereits nach erster Sichtung sichergestellter Gegenstände steht fest, dass sie offensichtlich aus weiteren Einbruchstaten stammen. Die Ermittlungen hierzu werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Bei den bisher festgenommenen Beschuldigten handelt es sich um vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 17 und 28 Jahren aus Schwerte. Zwei der Männer werden am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt. Weitere Strafverfahren gegen andere Beschuldigte wurden u.a. wegen Hehlerei eingeleitet.


 

Diebe unterwegs

Menden. In der Nacht zum Mittwoch (22.11.2017) versuchten Unbekannte in einen Handyladen an der Hauptstraße einzubrechen. Dazu zerstörten sie zunächst die von außen angebrachte Alarmanlage und versuchten anschließend die Eingangstür aufzuhebeln. Das funktionierte aber nicht. Es entstand Sachschaden. Die Täter flüchteten.

In der gleichen Nacht hebelten Einbrecher das Fenster eines Imbiss an der Kolpingstraße auf und gelangten in die Geschäftsräume. Diese wurden durchsucht. Entwendet wurde Bargeld. Auch hier entstand Sachschaden.

In Lendringsen hebelten Einbrecher an einem weißen Dacia Logan den Kofferraum auf. Das Fahrzeug parkte an der Einmündung Am Schiefen Ufer/Berkenhofskamp. Der Besitzer hatte das Fahrzeug dort am Dienstag (21.11.2017) gegen 17:00 Uhr abgestellt. Aus dem Auto wurden ein Akku-Schrauber und ein Pressbohrer entwendet. 

Hinweise nimmt die Polizei Menden unter 02373-9099-0.


 

Sozialticket kommt im April

12,6 Millionen Euro für ÖPNV

Das Sozialticket für die Teilnahme am Öffentlichen Personennahverkehr kommt nächstes Jahr. Foto: Hendrik Klein |Märkischer Kreis

Menden. Lange haben die Kreispolitiker darum gerungen, jetzt ist es beschlossen. Das Sozialticket für den Märkischen Kreis kommt. Es wird zum 01. April nächsten Jahres eingeführt. Das beschlossen die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr bei ihrer jüngsten Sitzung einstimmig. Sie empfahlen Kreisausschuss (07. Dezember) und Kreistag (14. Dezember) ihrem Beispiel zu folgen. Damit wäre der Weg zur vergünstigten Teilhabe am Öffentlichen Personennahverkehr für Bezieher von staatlichen Leistungen frei. Das Sozialticket wird in zwei Preisstufen angeboten: 25 Euro für das Stadtnetz, 35 Euro monatlich für das Kreisgebiet. Die Märkische Verkehrsgesellschaft sagte zu, rechtzeitig vor der Ausgabe des Sozialtickets eine Werbekampagne zu starten, damit der betroffene Personenkreis auf die Vergünstigungen aufmerksam wird.

Hoffnung auf dauerhafte Landeszuschüsse zum Sozialticket darf sich der Märkische Kreis, der sich darauf ohnehin nicht verlässt, allerdings nicht machen. Wie die Verwaltung im Ausschuss mitteilte, habe die neue Landesregierung angekündigt, die Mittel zu streichen. Quasi parallel zur Ausschusssitzung im Kreishaus hatte die Landesregierung mitteteilt, das Sozialticket abzuschaffen. Zuletzt hatte Düsseldorf dafür 40 Millionen Euro im Etat.


 

VHS: Intergalaktisches Programm

Düsseldorfer "Basemental Props" entführt in ein anderes Universum

Menden. Zum Start des Kinofims „Star Wars 8 – Die letzten Jedi“ bietet die VHS Menden am kommenden Samstag (25.11.2017) eine Veranstaltung für Star-Wars Fans. 

Seit 40 Jahren ziehen Darth Vader und Anakin Skywalker Groß und Klein in ihren Bann! Die Besucher unternehmen eine Reise ins Universum und erleben die Figuren aus Star Wars hautnah: Prinzessin Leia die Hand schütteln oder ein gemeinsames Foto mit Han Solo – am Samstag wird Vieles möglich!

„Viel zu lernen Du noch hast“, würde Meister Yoda sagen und in diesem Sinne wird für kleine und große Sternenkrieger jede Menge an Mitmachaktionen und Infotainment rund um die Science-Fiction-Saga geboten. Beispielsweise fühlen sich echte Weltraum-Abenteurer wie richtige Padawane, wenn das passende Outfit vorhanden ist. Doch wie erstellt man ein Rüstungsteil und wie können Textilien künstlich verwittern? Die Cosplay- Truppe „BASEMENTAL PROPS“ aus Düsseldorf entführt in ein anderes Universum und lässt diesen Tag in die Annalen der Weltraumgeschichte eingehen! Natürlich wird auch das leibliche Wohl eines jeden Sternenkriegers bedacht.

Für verkleidete Fans gibt es eine kleine Überraschung. Möge die Macht mit euch sein!


 

81-jähriger Mendener stirbt nach Unfall im Krankenhaus

Die Provinzialstraße zwischen Bösperde und Halingen musste für knapp eine Stunde voll gesperrt werden. Feuerwehr und Rettungsdienst Menden waren mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort. Foto: Feuerwehr

Menden. Am Mittwochmorgen (22.11.17 | 7 Uhr), ist ein 81-Jähriger nach einem Unfall auf der Provinzialstraße im Krankenhaus verstorben.

Der Mendener kam in Höhe der Hausnummer 159 zunächst nach links von der Fahrbahn ab, stieß dann gegen die Schutzplanke und fuhr anschließend in den angrenzenden Graben. Der Mann wurde reanimiert und ins Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er kurze Zeit später. 

Die Unfallursache steht noch nicht fest, aktuell geht die Polizei aber von einem internistischen Notfall aus.


 

Gesamtschüler & Graffiti-Profi gestalten gemeinsam Trafohäuschen der Stadtwerke

(v.l.n.r.) Graffiti-Künstler Marcel Veneman, Stadtwerke-Mitarbeiterin Elisabeth Niebecker-Fuhrmann und einige der beteiligten Schüler: Laura Müller, Annalena Romberg, Maximilian Tumm und Alexander Schmick sowie Schulleiter Ralf Goldschmidt. Foto: privat

Menden. Digitale Stadtwerke-Themen – wie momendApp und mendenCrowd – zieren neuerdings die Wände des Trafohäuschens an der Windthorststraße. Außergewöhnlich ist dabei auch die Entstehung dieser Gestaltung: Erstmalig ist eine Mendener Schule an der Kunstaktion beteiligt. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Gesamtschule Menden brachten – unter fachlicher Anleitung des Graffiti-Künstlers Marcel Veneman (Sprühliebe) – die farbenfrohen Motive auf die Wände des Gebäudes. Dabei kamen rund 20 Liter Fassadenfarbe und 100 Farbsprühdosen zum Einsatz.

Der Graffiti-Künstler zeigt sich begeistert von der Zusammenarbeit mit der Gesamtschule und den Jugendlichen: „Die Kids waren hundertprozentig bei der Sache – von der Vorbereitung des Motives bis zum Aufsprühen der einzelnen Elemente“, erzählt Veneman. „Eine neue Kooperation zwischen Kunst und Schule ist mit diesem Projekt entstanden“, erläutert Schulleiter Ralf Goldschmidt, „wir freuen uns sehr, unseren Schülerinnen und Schülern diese praxisnahe Erfahrung ermöglicht zu haben und sind sehr stolz auf das tolle Ergebnis“.


 

Polizei sucht Täter

Dieser Mann wird gesucht. Foto Polizei MK

Menden. Im Zeitraum zwischen März 2017 und dem 26.08.2017 entwendete ein unbekannter Täter mehrfach aus Wohnungen des Seniorenwohnparks Hansa in Menden Schmuck, EC-Karten und Bargeld. Der bislang unbekannte Täter konnte bei der Abhebung mittels einer bei einer Tat entwendeten EC Karte gefilmt werden.

Wer Angaben zur Identität des Mannes machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Iserlohn unter 02371-9199-0 oder 9199-5120 zu melden.

 

 

 

 

 

 

 


 

Weihnachtsbacken für Kinder bei den Stadtwerken

Menden. Auch dieses Jahr wird köstlicher Plätzchenduft durch die Stadtwerke-Küche strömen. Denn alle Jahre wieder in der Weihnachtszeit sind Kinder zwischen sechs und zehn Jahren der Stadtwerke-Kunden herzlich eingeladen, in der Lehrküche „Am Papenbusch 8-10“ kostenlos Plätzchen zu backen. An vier Tagen (Montag 4.12, Dienstag 5.12., Dienstag 12.12, Mittwoch 13.12.17) jeweils von 15:30 Uhr bis 18:30 Uhr, dürfen die kleinen Weihnachtsbäcker, unter Anleitung von Ökotrophologin Christine Terhorst, festliche Plätzchen backen und die liebevoll verzierten Backwerke mit nach Hause nehmen.

„Unsere Backaktion ist seit Jahren bei den Kindern sehr beliebt. Wir freuen uns schon sehr, die kleinen Hobbybäcker bald wieder in unserer Weihnachtsbäckerei begrüßen zu dürfen“, betont Maria Geers, Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing der Stadtwerke Menden.

Die verbindliche Anmeldung erfolgt ausschließlich telefonisch am Montag, den 20. November 2017, unter: (02373) 169-1302. Eltern können in der Zeit von 08:30 Uhr bis 10:00 Uhr maximal zwei Kinder anmelden. Die Teilnehmerzahl pro Termin ist auf 12 Kinder begrenzt.


 

Weihnachtsmarktstimmung im Krankenhaus

Menden. Wenn es im Foyer des Mendener St. Vincenz Krankenhauses plötzlich nach Weihnachten duftet, dann ist das ein sicheres Zeichen für den alljährlich stattfindenden Advents-, Bücher- und Flohmarkt. „Unser Motto ‚Bücher, Trödel und Gebäck – alles für den guten Zweck‘ wollen wir auch in diesem Jahr beibehalten“, sagt Organisatorin Rita Frost.

Vom 21. bis 24. November findet der mittlerweile 6. „kleine Weihnachtsmarkt“ im St. Vincenz Krankenhaus statt. Gemeinsam mit ihrer Nachbarin Monika Kuhne sammelt Rita Frost über das ganze Jahr kleine Geschenke für dieses Event. „Mein Keller wird über die Monate recht voll“, bestätigt sie lachend und fügt hinzu: „In der Nachbarschaft und in unserem Bekanntenkreis hat sich das wohl herumgesprochen.“ Der Erlös für die kleinen Geschenkartikel wird an Mendener Hilfsorganisationen gespendet. Zusätzlich unterstützt die Bäckerei Niehaves die Veranstaltung und spendet Backwaren. Rita Frost: „Ich freue mich, dass es so viele Helfer gibt, die unser Projekt unterstützen. Deswegen hoffe ich, dass das auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg wird.“

Der Advents-, Bücher- und Flohmarkt im St. Vincenz Krankenhaus findet vom 21. bis 24. November 2017, jeweils von 11 bis 17 Uhr im Foyer statt


 

Stadtwerke Menden: Geschäftsjahr 2016 mit gutem Ergebnis abgeschlossen

Stadtwerke entwickeln sich solide weiter

Hier wird Sonne getankt: Bernd Reichelt, Geschäftsführer Stadtwerke Menden,Wolfgang Mewes (Mitglied der Geschäftsleitung),Alexander Nickel (Mitglied der Geschäftsleitung),Jochen Mertin (2. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender),Matthias Lürbke (Mitglied der Geschäftsleitung). Foto: Stadtwerke Menden

Menden. Die Stadtwerke sind gut aufgestellt: mit fairen Preisen, gesunder Substanz und einer angemessenen Gewinnabführung an die Gesellschafterin. Dies belegen die erneut erfreulichen Zahlen des abgeschlossenen Geschäftsjahres 2016. Doch auch Innovationen und ein sich wandelndes Geschäftsmodell sind wesentliche Themen in ihrem heute vorgestellten Jahresbericht: „Die Stadtwerke Menden entwickeln sich zunehmend zum Gesamtsystemmanager und Lösungsanbieter“, fasst Geschäftsführer Bernd Reichelt den eingeschlagenen Weg des Unternehmens zusammen, „und unsere Kunden stehen dabei im Mittelpunkt aller Neuerungen“.

Geschäftsjahr 2016 mit erwarteter Gewinnausschüttung an die Stadt Menden

„Den stabilen Trend unserer bisherigen Unternehmensergebnisse konnten wir erfreulicherweise auch im Geschäftsjahr 2016 bestätigen“, erläutert Bernd Reichelt und verweist auf die rund 3 Mio. Euro Jahresergebnis, die auf Vorjahresniveau liegen. Dass dieses Jahresergebnis trotz gesenkter Gaspreise des heimischen Versorgers in 2016 erwirtschaftet werden konnte, ist mehreren Faktoren zu verdanken: „Ein verhältnismäßig kalter Winter bedeutet einen höheren Gasabsatz“, beschreibt Alexander Nickel, Mitglied der Geschäftsleitung, „wir konnten aufgrund der Vielzahl an Fix_Tarifkunden in Strom und Gas vorteilhaft einkaufen, dabei sogar Preisvorteile an unsere Kunden weitergeben und ein gutes Gesamtergebnis erzielen. Günstige Preise für die Kunden, Effizienzsteigerung im Unternehmen und ein gutes Ergebnis für die Stadt – das ist die optimale Win-Win-Situation“. Erfreulich ist zudem, dass die jüngeren Angebote des heimischen Stadtwerkes – rund um Photovoltaik-Anlagen und WärmeService – einen steigenden Anteil am Unternehmensumsatz bilden. „Die Nachfrage der Mendener Kunden nach Komplettlösungen für ihre Versorgung belegt, dass wir mit unseren Angeboten auf dem richtigen Weg sind“, ergänzt Reichelt zuversichtlich.

Auch beim Thema Infrastruktursicherung führen die Stadtwerke Menden ihre Strategie beständig fort: Das Investitionsvolumen in Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Innovationen bewegt sich nahezu auf Vorjahresniveau: „Da wir im Geschäftsjahr 2016 keine außergewöhnlichen Investitionen tätigen mussten, liegt das Volumen innerhalb des avisierten Durchschnitts von 4-6 Mio. Euro“, berichtet Matthias Lürbke, Mitglied der Geschäftsleitung. „Wir sehen die Kontinuität und Stabilität bei den Investitionen zudem als Garant für unsere vorausschauende Bewirtschaftung der Versorgungsnetze, denn ein Investitionsstau in der Versorgungsinfrastruktur – wie er vielerorts im Bundesgebiet durch steigenden Kostendruck bei den Energie- und Wasserversorgern zustande kommt – ist in Menden kein Thema.“

Auf dem Weg zum Gesamtsystemmanager und Lösungsanbieter

Ein modernes Stadtwerk ist längst nicht mehr „nur“ Strom-, Gas- und Wasserlieferant, denn wenn es am Markt langfristig bestehen will, muss es sich weiterentwickeln. ‚Die Stadtwerke Menden entwickeln sich zunehmend zum Gesamtsystemmanager und Lösungsanbieter‘ – so lautet das Ziel, das der heimische Versorger seit einigen Jahren bereits erfolgreich anstrebt und auch in den kommenden Jahren konsequent verfolgen will. Dazu gehört zum einen, die Unternehmens- und Führungskultur an neue Marktbedingungen anzupassen und zum anderen, die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden schnell in Angebote und Lösungen umzumünzen. „Flexibilität wird uns als eine der wesentlichen Herausforderungen in Zukunft fordern“, führt Reichelt aus, „wir sind bereits auf einem guten Weg, sowohl unsere Geschäftsfelder als auch unsere Kooperationskultur und ebenso unser Serviceverständnis an die sich schnell wandelnden Kundenerwartungen auszurichten.“

Mehr Service, mehr Leistung und mehr Miteinander

Paradebeispiel für ein ‚Mehr‘ an Service, Leistung und Miteinander ist die Vermarktungsplattform „RegioSolar“ (www-stadtwerke-regiosolar.de), zu der sich die Stadtwerke Menden mit vier weiteren regionalen Stadtwerken zusammengeschlossen haben, um den Bedarf ihrer Kunden an Solaranlagen und Speicher gemeinschaftlich zu managen. Dies beschert Preisvorteile für die Kunden und eine Effizienzsteigerung für die beteiligten Stadtwerke, die selbstverständlich weiterhin die Umsetzung der Anlagen in ihrem jeweiligen Versorgungsgebiet verantworten.

Eine neue Form der Kundenberatung und -betreuung ist ebenfalls aus dem neuen Geschäftsmodell „Gesamtsystemmanager und Lösungsanbieter“ hervorgegangen: „Unser Team Direktvertrieb geht dorthin, wo unsere Kunden sind: sei es zu ihnen nach Hause, auf Wochenmärkte oder zu Veranstaltungen und berät sie rund um ihre Stadtwerke-Anliegen. Wir fragen unsere Kunden zudem, was sie bewegt, welche Wünsche und Erwartungen sie an ihren heimischen Dienstleister herantragen wollen“, beschreibt Alexander Nickel die Aufgabe seiner Kolleginnen und Kollegen im Außendienst.

Zukunftsmodelle erweitern den Begriff ‚Versorgung‘

Ungewöhnliche Wege scheuen die Stadtwerke Menden nicht, wie die das neueste Angebot aus ihrem Hause belegt: Sie belohnen ihre StromFix-Kunden für deren Treue mit einem kostenlosen FixHilfe-Schutzbrief, einem ‚rund-um-die-Uhr Pannendienst‘ für die eigenen vier Wände. „Eine innovative Produkt-Idee, die unseren Kunden einen echten Mehrwert bietet“, beschreibt Alexander Nickel. Und mit Blick auf zahlreiche weitere Möglichkeiten der ‚Produktbündelungen‘ führt Bernd Reichelt fort: „Zukünftig werden Stadtwerke in weit mehr Lebensbereichen ihrer Kunden aktiv sein, als bisher: von Ideen zu variablen Tarifen über Versorgungshilfsmitteln für Senioren bis hin zu Hausschutz-Systemen sind neue Produktideen aber auch Kooperationen mit heimischen Partnern bereits in Arbeit. Komfort und Sicherheit als Dienstleistungsthemen ihres heimischen Stadtwerkes, das wünschen sich immer mehr Mendener Kunden und es deckt sich mit unserem Verständnis von all-inclusive Zukunftslösungen“.

Digital unterwegs – neue Wege in der Kommunikation und Förderung

Freizeit-, Sport- und Kulturvereine sowie gemeinnützige Projekte und Organisationen haben mit den Stadtwerken Menden einen verlässlichen Partner an ihrer Seite, der sie fördert und ihnen vielfältige Möglichkeiten bietet, sich zu präsentieren. Sei es über die momend-App oder über Stadtwerke-eigene facebook Beiträge zu Veranstaltungen. Mit der Crowdfunding-Plattform ‚mendenCrowd‘ (www.menden-crowd.de) stellt der heimische Dienstleister ihnen neuerdings eine Spendensammel-Plattform für ihre Projekte und Vorhaben zur Verfügung. So kamen in diesem Jahr bereits rund 25.600 Euro für sechs Mendener Projekte zusammen. „Wir werden auch weiterhin ein positives Lebensumfeld für unser Stadtgebiet mitgestalten und mitentwickeln“, verspricht Reichelt, „denn das ist unsere Stärke: in Menden und für Menden aktiv zu sein.“


 

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