Es ist Freitag, 27.04.2018  |


Aktuell

Behinderungen im Straßenverkehr

Gleisarbeiten im Bereich Horlecke und am Bahnübergang Iserlohner Landstraße

Menden. Von Anfang bis Mitte Mai muss die Deutsche Bahn dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen in Menden vornehmen. Betroffen sind der Bereich  „Horlecke“ und der  Bahnübergang „Iserlohner Landstraße“. Diese Arbeiten bedeuten für Autofahrer, dass sie sich auf teilweise erhebliche Beeinträchtigungen bzw. Umleitungen einstellen müssen.

Einbahnstraße im Bereich Horlecke

Voraussichtlich in der Zeit vom 4. Mai bis zum 7. Mai 2018 werden Arbeiten im Bereich der Straße „Horlecke“ durchgeführt. Für Verkehrsteilnehmer bedeutet das, dass die „Horlecke“ in dieser Zeit nur in eine Richtung als Einbahnstraße von der Einmündung „Iserlohner Landstraße“ in Richtung „Bessemerweg“ befahren werden kann. In der Gegenrichtung, also hin zur „Iserlohner Landstraße“, wird die Straße gesperrt. Es kann auf die „Balver Straße“ bzw. die „Westtangente“ ausgewichen werden.


Reklame 



Bahnübergang Iserlohner Landstraße an Maiwochenende gesperrt

Einige Tage später wird der Bahnübergang an der „Iserlohner Landstraße“ komplett gesperrt. Von Freitagabend (11.05.18) bis zum frühen Montagmorgen (14.05.18) ist der Übergang dicht. Durch die Arbeiten an den Gleisen muß auch die „Iserlohner Landstraße“ beginnend am Kreuzungsbereich „Battenfeld“ bis zum Anschluss an die „Westtangente“ für Fahrzeuge komplett gesperrt werden. Lediglich Anlieger dürfen die Sperrung passieren, um „Battenfeldswiese“, den Discounter „Netto“ oder die „Horlecke“ zu erreichen.

Hinweistafeln weisen auf die Vollsperrung und die möglichen Umleitungsstrecken über die „Westtangente“, den „Überwurf“, die „Balver Straße“ und den „Bessemerweg“ hin. Auf der ausgeschilderten Umleitungsstrecke ist allerdings, vor allem an den einzelnen Kreuzungen, mit Behinderungen zu rechnen. Daher werden Autofahrer gebeten, falls möglich, diesen Bereich zu umfahren.


 

Wanderer haben in Menden zahlreiche Ziele

Bolzplatz in Oesbern am 1. Mai gesperrt

Menden. Nur noch wenige Tage, dann ziehen wieder zahllose Menschen mit oder ohne Bollerwagen gut gelaunt durch die Landschaft und pflegen die Tradition des Maiwanderns. Ein schöner Brauch, der in Menden gerne gesehen wird.

Oesberner Bolzplatz am 1. Mai gesperrt
Im Mendener Stadtteil Oesbern war der Bolzplatz am Loconer Weg jahrelang Ziel vieler junger Maiwanderer. Wegen der Ereignisse im vergangenen Jahr mit Körperverletzungsdelikten und Vandalismusschäden nach übermäßigem Alkoholkonsum wird die Stadt nach Absprache mit Polizei und Ordnungskräften in diesem Jahr diese inoffizielle Maifeier nicht mehr zulassen. Deshalb wird, wie bereits von der Stadt Menden angekündigt, der Bolzplatz in Oesbern in diesem Jahr gesperrt sein. An diesem Tag gilt ein Betretungsverbot, das Polizei und Ordnungsamt konsequent umsetzen und kontrollieren werden, teilt die Stadtverwaltung mit.


Reklame 



Es gilt in ganz Menden das Motto: Friedliches Wandern ist natürlich erlaubt, aber Randale, wildes Grillen und Müllberge in der Natur sind nicht nur auf dem Bolzplatz in Oesbern unerwünscht und werden nicht toleriert.


 

Trödelmarkt in Lendringsen

Jetzt ausmisten und anmelden

Wer einen der begehrten Standplätze haben möchte, der kann sich bereits jetzt für den Flohmarkt anmelden.

Menden. „Für den (Sperr-)Müll ist das doch viel zu schade!“ – Dieser Gedanke kommt eigentlich jedem, der seinen Keller oder die Garage ausmistet. Warum nicht also Dinge, die wir selbst nicht mehr brauchen in klingende Münze verwandeln?

Am Sonntag (24.06.18) findet in der Zeit von 11 bis einschließlich 16 Uhr findet im Freizeitzentrum Biebertal ein großer Trödelmarkt statt. Veranstaltet wird dieser Flohmarkt in Kooperation mit dem Förderverein Biebertal e.V. und den Bieberschlümpfen vom Stadtteiltreff Lendringsen. Die Trödelstände werden sich entlang der Wege des Freizeitzentrums platzieren und dem wunderschönen Gelände eine besondere Atmosphäre an diesem Tag bieten. Außerdem möchten die Veranstalter mit der Auswahl des Ortes eine Vielzahl von Besuchern anlocken.


Reklame 



Keine kommerziellen Händler im Freizeitzentrum

Teilnehmer können ihrer Stände ab 10 Uhr aufbauen. Für einen eigenen Tisch und auch eine Sitzmöglichkeit muss jeder Standinhaber selbst sorgen. Nach dem Ausladen bitten die Veranstalter die Teilnehmer des Trödelmarktes darum, ihre Fahrzeuge von den angrenzenden Parkplätzen des Biebertals wegzufahren, um den Besuchern genügend Parkmöglichkeiten zu bieten. Neben Kleidung und Spielzeug kann auch Haushaltströdel etc. angeboten werden. Kommerzielle Trödler werden bei diesem Markt nicht berücksichtigt. Eine Regenalternative für diesen Tag gibt es leider nicht.

Abhilfe gegen den kleinen Hunger zwischendurch bieten die Bieberschlümpfe Lendringsen, der Förderverein Biebertal und die Projektgruppe Segelfreizeit des Stadtteiltreffs Lendringsen mit Kaffee, gekühlte alkoholfreie Getränke, Waffeln, Crêpes, Würstchen und Slusheis.

Wer Lust hat an diesem Tag mit einen eigenen Stand dabei zu sein, kann sich ab sofort werktags ab 13 Uhr unter der Rufnummer 02373/ 1798304 für den Trödelmarkt anmelden. Eine Standgebühr wird nicht erhoben. Die Veranstalter freuen sich jedoch über eine Lebensmittelspende für den D-Cent Laden in Lendringsen. Zwei Grundnahrungsmittel (Nudeln, Reis, Konserven etc.) pro Stand sind hierbei angedacht.


 

Bleibt die Josefsschule katholisch?

Abstimmungsverfahren gestartet

Menden. Es wurde viel diskutiert ob die städtische Grundschule „Josefschule Menden“ eine katholische Bekenntnisschule bleibt. Nun wird gewählt! Zurzeit läuft das Abstimmungsverfahren, ob die städtische Grundschule in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt werden soll. 250 Stimmberechtigte könnnen an diesem Abstimmungsverfahren teilnehmen. Mehr als 126 Ja-Stimmen sind erforderlich, um eine Umwandlung zu erreichen. Die Abstimmung erfolgt im Briefwahlverfahren.

Die Stimmauszählung erfolgt am Montag, den 30.04.18 ab 16 Uhr im Sitzungsraum B 140 im Neuen Rathaus (Neumarkt 5). Diese Auszählung ist öffentlich.


 

Früherziehung Städtische Musikschule Menden

Neuer Kurs "Musikalische Früherziehung" ab Mai

Die Städtische Musikschule Menden bietet ab Mai wieder den ersten Einstieg in die große Welt der Musik. Foto: Stadt Menden

Menden. Ab dem 9. Mai 2018 startet ein neuer Kurs in der Musikalischen Früherziehung mit Carmen Kleine. Am Mittwoch, 2. Mai 2018 um 15.45 Uhr soll hierzu in der Städtische Musikschule, Raum 3.1, ein erstmaliges Gespräch nur mit den Eltern stattfinden, in dem Frau Kleine über den genauen Ablauf des Kurses informiert und gerne für weitere Fragen der Eltern zur Verfügung steht. Anmeldungen werden während dieses Informationsgespräches gerne entgegengenommen. 


Reklame 



Musikalische Früherziehung für Kinder ab 4 Jahren
Die Musikalische Früherziehung ist ein kindgerechter Einstieg in die große Welt der Musik, denn hier werden besonders günstige Voraussetzungen für das Erlernen eines Musikinstrumentes geschaffen. Andererseits legt die Städtische Musikschule wie im gesamten vorschulischen Bildungsangebot einen deutlichen Schwerpunkt auf Bewegung und Tanz. Hinzu kommen Sing- und Sprechspiele, die viel Spaß machen und nebenbei eine günstige Wirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder entfalten.

Der Kurs dauert zwei Jahre. Die Schüler im Elementarbereich haben eine vierwöchige Probezeit bei Berechnung einer Monatsgebühr. Nach Ablauf dieser Frist gelten die allgemeinen Kündigungsbedingungen gemäß der Gebührensatzung der Städtischen Musikschule Menden. Termin: Mittwoch, 2. Mai 2018 Mittwoch, 15.45 Uhr – 16.45 Uhr. Bei der Erstanmeldung wird eine einmalige Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10 € je Schüler erhoben. Die monatliche Gebühr beträgt 21 €.

Weitere Informationen und Anmeldungen sind möglich in der Musikschulverwaltung, Telefon 02373 903-8755 und unter musikschule@menden.de


 

Ampel an der Tiefgarage

Brandschutztechnische Maßnahmen erfordern Einschränkungen des Parkbetriebs

Menden. Die Stadt hat ab heute (25.04.18) umfangreiche Arbeiten für den Brandschutz in der Tiefgarage am Rathaus angekündigt. Das Befahren der Tiefgarage wird während der Arbeiten durch eine Ampelregelung und eine entsprechend geänderte Beschilderung gesteuert. Aufgrund dieser Arbeiten sind Störungen und Wartezeiten bei der Zu-, Durch- und Ausfahrt leider nicht zu vermeiden.

Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche in Anspruch nehmen. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die hierdurch entstehenden Einschränkungen des Parkbetriebes.


 

Inklusion von Anfang an

Aktionstag am Samstag, 28. April

 

Menden. Alle Menschen sollten am Leben in der Gemeinschaft, an Kultur und Literatur teilhaben können. Ganz egal wer oder was sie sind, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Das ist ein Teil von Inklusion. Und die fängt, wie so vieles im Leben, im Kleinen an. Klein deshalb, weil es für unsere Kleinsten, die Kinder selbstverständlich ist, mit den unterschiedlichen Fähigkeiten, Interessen und Persönlichkeiten anderer umzugehen. Vorausgesetzt, dass sie das schon früh lernen und es auch Berührungspunkte und Interaktionsmöglichkeiten zwischen Menschen mit und ohne Behinderung gibt.

„Inklusion von Anfang an“ ist das Motto des Aktionstages der Aktion Mensch am 5. Mai 2018. An vielen Orten werden rund um diesen Termin eben solche Interaktionsmöglichkeiten und Berührungspunkte geschaffen. In Menden wird es am Samstag, den 28. April 2018 von 11 bis 13 Uhr in der Frühförderstelle der Lebenshilfe (Pater-Kolbe-Straße 33, Platte Heide) viel zu sehen, zu hören und zu fühlen geben. Denn dort werden an diesem Aktionstag gemalte Bilder aus dem inklusiven VHS-Kurs „Acrylmalerei“ zu sehen sein. Zu hören gibt es unter anderem das Lied „Wir sind die Bunte Bande“. Die Vorlesepatinnen des „EFI-Projektes“ (Erfahrungswissen für Initiativen) lesen das Kinderbuch „Die Bunte Bande – das gestohlene Fahrrad“ vor. Es handelt sich dabei um das erste inklusive Kinderbuch der Aktion Mensch und des Carlsen Verlages, verfasst in Alltagssprache, Leichter Sprache und Brailleschrift. Zuhören darf jeder.


Reklame 



Außerdem stellen die „Behindertenhilfe Menden“, der VKM Menden, die Lebenshilfe, der Arbeitskreis integrative Erziehung und das Familienzentrum TriCasa ihre Arbeit vor. Begleitet und unterstützt werden alle durch den ehrenamtlichen Inklusionsbeauftragten Pascal Wink und die Bürgerbeauftragte der Stadt Menden Christiane Meißner. Damit dieser Aktionstag auch über das Datum hinaus wirkt, werden Teilnehmende des VHS-Kurses der Mendener Künstler Corinna Häußler und Nils Bonk die Veranstaltung fotografisch dokumentieren. Die Fotos sollen im Nachhinein ausgestellt werden.

Neben Informationen zur Inklusion im Alltag und den Lesungen gibt es auch eine Malaktion für Kinder und frisch gebackene Waffeln.


 

Auf den Spuren von Henrics Verdult

Tipps und Hinweise können wahrscheinlich weiterhelfen

Menden. Anfang April erreichte den Archivar der Stadt Menden ein Hilferuf aus den Niederlanden. Hans Verdult bat per E-Mail um Hinweise auf der Suche nach Spuren seines verstorbenen Vaters Henrics Verdult. Dieser hat in den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges hier in Menden wohl als Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangener an Ausschachtungsarbeiten für die Wasserzuleitung zum Stollenwerk in Oberrödinghausen arbeiten müssen. Sein Sohn Hans wollte mehr über den Lebens- und Leidensweg seines Vaters erfahren und begab sich auf Spurensuche.
Jetzt bedankt sich Hans Verdult für die Hilfen aus Menden. Der Aufruf nach möglichen Zeitzeugen oder sonstigen Tipps hat Hinweise erbracht, die ihm durch das Archiv der Stadt Menden weitergegeben wurden.


Reklame 



So hatte sich unter anderem Elmar Dederich aus Lendringsen auf den Aufruf gemeldet. Denn ihm kam diese Geschichte bekannt vor. Denn durch ihn konnte der Kontakt zu den Nachfahren von zwei weiteren Niederländern vermittelt werden, deren Vorfahren ebenfalls den Leidensweg des Henrics Verdult zurückgelegt hatten. Über Amersfoort, Köln-Wesseling hatte es auch sie nach Menden verschlagen. Die Mail-Anschriften der Nachfahren dieser Schicksals- und Leidensgenossen wurden nun an den Sohn des Henrics Verdult weitergegeben und dieser wird von sich aus Kontakt zu seinen Landsleuten aufnehmen.

Vielleicht lässt er uns Mendener in absehbarer Zeit am Ergebnis seiner Sucharbeiten teilhaben und das Kapitel ließe sich so mit Hilfe einiger Mendener schließen.


 

Lesertelefon: Unkrautbekämpfung im Garten

Des Gärtners lästigster Gegner: Wie bekämpfe ich Unkraut schonend und nachhaltig?

Unser nächstes Lesertelefon zum Thema „Unkrautbekämpfung im heimischen Garten“ gibt es am Donnerstag, den 3. Mai von 9 -17 Uhr!

Menden. „Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst“, wusste schon Mark Twain und bringt auf den Punkt, was Gärtner regelmäßig verzweifeln lässt: den ewigen Kampf gegen Giersch, Ackerschachtelhalm & Co. Was wir als Unkraut bezeichnen, sind zunächst einmal nur Pflanzen, die besser mit dem vorhandenen Licht- und Nahrungsangebot zurechtkommen als die erwünschten Zier- und Kulturpflanzen. Mit manchen Arten mag man sich wegen ihrer Schönheit oder ihrer Eignung als Heil- oder Küchenkräuter noch arrangieren, manche sind jedoch eine regelrechte Plage, der nur schwer beizukommen ist.

Jäten, hacken oder sprühen?
Hobbygärtner wissen: Ein schöner Garten macht Arbeit, besonders wenn es gegen hartnäckige Gegner wie Spitz- oder Breitwegerich, Löwenzahn, Springkraut oder den gefürchteten Giersch geht. Dann ist nicht selten voller Körpereinsatz gefragt, denn jäten und hacken zählen zu den schonendsten Methoden, Unkraut loszuwerden. Je nach Größe des Gartens und nach Art der Bepflanzung stoßen jedoch selbst ausdauernde Gärtner an Grenzen. So lässt sich Unkraut zum Beispiel unter Hecken oder Flachwurzlern wie Rhododendron nur schwer mechanisch bekämpfen. Mancher versucht, Unkraut durch das Ausbringen von Mulch von vorneherein zu verhindern. Und stellt fest: Selbst Unmengen an Rindenmulch bringen einige Arten nicht davon ab, weiterhin munter in die Höhe zu sprießen. Zwar kann das Abdecken mit Pappe oder speziellen Folien Wirkung zeigen, kommt aber nicht überall in Frage, sieht unschön aus und hilft bei Problemunkräutern wie dem Giersch erst nach mindestens einem Jahr. Wo jäten, hacken und abdecken nicht möglich sind, kann der Einsatz eines Unkrautbekämpfungsmittels eine Alternative bieten – vorausgesetzt, es ist
nachhaltig und schadet weder Haustieren noch Bienen.


Reklame 



Alternative Unkrautbekämpfungsmittel?
Die Diskussion um den Einsatz des Unkrautvernichters Glyphosat in der Landwirtschaft hat das Thema auch ins Blickfeld der zahlreichen Klein- und Hobbygärtner gerückt. Auf rund 17 Millionen schätzt das Umweltinstitut München die Zahl der Haus- und Kleingärten in Deutschland, die zusammen eine Fläche von rund 930.000 Hektar umfassen1. Angesichts der Bedenken in Bezug auf Natur und Gesundheit suchen Gärtner nach Alternativen zu bisher verwendeten Unkrautvernichtern. Hinzu kommt die Sorge um einen der wichtigsten Partner bei der Gartenarbeit: die Biene. Immer mehr Gärtner erkennen, wie wichtig Bienen und andere Insekten für das Gedeihen ihrer Gärten und die Erhaltung der Pflanzenvielfalt sind. Entsprechend gering ist ihre Bereitschaft, Unkrautmittel einzusetzen, die möglicherweise Bienen schädigen oder als Rückstände in Bienenprodukten wie Honig landen. Nicht zuletzt soll das Unkrautbekämpfungsmittel der Wahl aber auch Wirkung zeigen, besonders wenn es um die hartnäckigen Fälle wie Giersch oder Ackerschachtelhalm geht.

Profitipps von Gartenexperten – zum Nulltarif
Wo liegt der Unterschied zwischen Samen- und Wurzelunkräutern? Kann ich Unkraut von vorneherein vermeiden? Worauf muss ich beim Jäten achten? Welche Werkzeuge oder Geräte kann ich einsetzen? Wann kann ich überhaupt ein Unkrautmittel verwenden und worauf muss ich bei Auswahl und Anwendung achten? Wie bringe ich Unkrautmittel dosiert und präzise aus?

Antworten auf alle Fragen rund ums Unkraut gibt es bei den Experten am 3. Mai von 9 -17 Uhr.


Sonntagsarbeiter


Reklame 



Fortbildung für Einsatzleitungen im Kreishaus

Auf die Katastrophe besser vorbereitet

Im Katastrophenschutz- und Lagezentrum des Lüdenscheider Kreishauses trafen sich die Teilnehmer an der Fortbildungsveranstaltung. Foto: Hendrik Klein | Märkischer Kreis

Menden | Lüdenscheid. Um sich noch besser auf das nächste Hochwasser, Orkantief oder Schneechaos vorbereitet zu sein, trafen sich Mitglieder verschiedener Feuerwehren, der Kreisverwaltung und der Bundeswehr zu einer Fortbildungsveranstaltung im Lüdenscheider Kreishaus.

Das wichtige Thema „Versorgung und Logistik im Einsatz“ war Gegenstand einer Fortbildungsveranstaltung im Katastrophenschutz-, Lage- und Ausbildungszentrum des Lüdenscheider Kreishauses. Dazu waren am Samstag gut 20 Mitglieder von Einsatzleitungen der Feuerwehren Meinerzhagen, Schalksmühle, Lüdenscheid und Menden, der Bundeswehr sowie der Kreisverwaltung ins Kreishaus gekommen.

„Wir wissen, dass die Einsätze kommen. Wir wollen so gut wie möglich darauf vorbereitet sein“, begrüßte Kreisbrandmeister Michael Kling die Teilnehmer. Er hatte seine beiden stellvertretenden Kreisbrandmeister, Dieter Grefe und Jörg Döring, mitgebracht. Die wichtigen Tipps erhielten alle Anwesenden von Hanns Roesberg und Sascha Brenning vom Institut für Gefahrenabwehr GmbH aus St. Augustin. Beide zeigten eindrucksvoll auf, dass die Versorgung und Logistik ein zentraler Punkt bei möglichen Krisenlagen ist.

Die in diesem Bereich eingesetzten Helfer seien die „zentralen Servicedienstleister“ für die Einheiten vor Ort. Was nütze es, viel Personal an der Einsatzstelle zu haben, wenn deren Versorgung nicht geregelt sei. Größere Schadenlagen hatte es in den vergangenen Jahren zur Genüge gegeben. Erinnert sei nur an den Orkan Kyrill, die verschiedenen Hochwasser oder zuletzt das Sturmtief Friederike im Januar.


Reklame 



Mathilda und der Großmaulfrosch

Lesemäuse-Stunde in der Dorte-Hilleke-Bücherei

Monika Holzgreve mit Fabian, Karin Wallentin mit Lilabelle. Foto: Stadt Menden

Menden. Am Mittwoch, 25. April 2018, findet um 16 Uhr eine Lesemäuse-Stunde in der Kinderbuchabteilung der Dorte-Hilleke-Bücherei in Menden statt. Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren sind herzlich willkommen, die Teilnahme ist kostenlos.

Zuerst wird das Bilderbuch „Mathilda und der Großmaulfrosch“ vorgelesen. In Familie Königs Küche herrscht Verblüffung: Im Glas mit den Prinzessbohnen hockt ein Frosch! Klein, grün und angeblich ein echter Prinz. Verwunschen natürlich. Aber: Mit einem Kuss könne man ihn zurückverwandeln, behauptet er. Mathildas Schwestern wollen es versuchen. Was kann schon groß passieren, falls es nicht klappen sollte? Nur die schlaue Mathilda ist fest entschlossen, sich von dem heuchlerischen Küsserfrosch nicht übertölpeln zu lassen. Wie die Königs von Kuss zu Kuss tiefer ins Schlamassel geraten, erzählt diese turbulente Bilderbuchgeschichte.

Anschließend basteln die Kinder mit den „Lesemäuse-Damen“ Monika Holzgreve und Karin Wallentin Frösche.


Reklame 



Workshop in Jazzwerkstatt

Menden. Am Sonntag, 29.4.18 findet im Rahmen der Jazzwerkstatt der Schule für Gesang und Instrumentalunterricht am Ostwall in der Zeit von 10 – 19Uhr ein Workshop zum Thema „Jazzgesang und Sprachrhytmik-Phrasierung“ statt. Es gibt Einzel- und Gruppenplätze. Die Teilnehmer arbeiten an eigenen und vorgegebenen Stücken. Dozenten sind die Jazzsängerin Tine Eisbach und der Kölner Pianist Andreas Orwat. Tine Eisbach studierte in Köln und Berlin und verfeinert ihre Studien zur Zeit an der New York JAZZACADEMY bei Yaala Ballin. Zusammen mit Andreas Orwat ist sie in einigen gemeinsamen Projekten erfolgreich. 

Am Ende des Workshoptages ist ein Abschlusskonzert geplant. Die Kosten betragen 60,- / 80,- Euro.

Interessierte melden sich unter Info@musikschule-am-ostwall.de oder unter 02373/94 99 54.


Stadtwerke gründen Arbeitsgemeinschaft

„ARGE Sauerland“ für die Erdgasumstellung in 2023

Menden. Die Stadtwerke Hemer, Iserlohn, Menden und Schwerte sind im Jahr 2023 mit der Umstellung ihrer Gasverteilernetze von L-Gas auf H-Gas an der Reihe. Daher haben sie sich jüngst in einer Arbeitsgemeinschaft, der „ARGE Sauerland“, zusammengetan, um die anstehenden Aufgaben gemeinsam anzugehen.

Die Umstellung der Erdgasversorgung für alle Verbraucher in unserer Region dient dazu, die Versorgung mit Erdgas auch langfristig sicherzustellen. Da die Umstellung von den heimischen Stadtwerken vollumfänglich organisiert wird und diese auch die Kosten für die technisch notwendigen Anpassungsmaßnahmen übernehmen, ergibt sich für Erdgaskunden keinerlei Handlungsbedarf. Die Stadtwerke werden frühzeitig auf die Kunden zukommen.

Erdgaskunden in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz werden derzeit noch mit Erdgas aus den Niederlanden, dem sogenannten L-Gas, versorgt. Aufgrund von rückläufigen Fördermengen steht das L-Gas in Zukunft nicht mehr ausreichend zur Verfügung, weswegen in allen betroffenen Gebieten die Versorgung nach und nach auf das im restlichen Deutschland übliche H-Gas umgestellt werden muss. Dieses steht mindestens für das nächste Jahrhundert zur Verfügung und wird beispielsweise in Russland und Norwegen gefördert. L-Gas und H-Gas unterschieden sich in ihrer chemischen Zusammensetzung und ihrem Brennwert. Die höhere Energiedichte von H-Gas erfordert eine Anpassung aller Gasverbrauchsgeräte und –anlagen, wie beispielsweise Erdgasheizungen, Gaskochfelder oder Gas-Durchlauferhitzer in den Haushalten der Region sowie an allen Gasverbrauchsanlagen in Handel, Gewerbe und Industrie.

Die Stadtwerke Hemer, Iserlohn, Menden und Schwerte sind im Jahr 2023 mit der Umstellung ihrer Gasverteilernetze an der Reihe und bereits jetzt in die Planung für die Erdgasumstellung eingestiegen. Um Synergien bei der Realisierung ihrer Umstellungsprojekte zu nutzen, haben die vier Werke eine Projektkooperation beschlossen und arbeiten in den nächsten Jahren in dieser Aufgabe als „ARGE Sauerland“ zusammen. „Die Umstellung auf H-Gas findet bei uns und unseren Nachbarn aus Hemer, Iserlohn und Schwerte fast zeitgleich statt, und wir alle stehen vor den gleichen Herausforderungen. Durch eine Zusammenarbeit sparen wir nicht nur Kosten ein, sondern stellen auch eine abgestimmte und koordinierte Umstellung in der Region sicher“, so der Matthias Lürbke, Mitglied der Geschäftsleitung bei den Stadtwerken Menden. Eine Projektkooperation sei vor diesem Hintergrund für alle Beteiligten von Vorteil.

In einem ersten Schritt erfolgt ab April 2018 eine gemeinsame europaweite Ausschreibung, bei der die für die Umstellung notwendigen Leistungen beschafft werden. Die Arbeiten sind so umfangreich, dass die regionalen Stadtwerke sie nicht allein mit eigenem Personal oder mit dem ansässigen Handwerk stemmen können: In Hemer, Iserlohn, Menden und Schwerte sind zusammen über 60.000 Gasgeräte der Kunden umzustellen. Daher werden zertifizierte Dienstleistungsfirmen mit den Umstellungsleistungen beauftragt, die auch in anderen L-Gas-Gebieten Umstellungsprojekte durchführen und mit dem massenhaften Umbau von Gasgeräten entsprechende Erfahrung haben.


Reklame 



Erfolgreiche Knieoperationen im Vincenz Krankenhaus

Spezielle Operationsmethode schreibt in Menden Erfolgsgeschichte

 

Das erfolgreiche Op-Team im Endoprothetikzentrum

Menden. „Ich finde beim 500. EnduRo-Knie kann man schon mal Bescheid sagen.“ Gewohnt bodenständig und mit einem kleinen Lächeln freut sich Dr. Hans-Joachim Neuhaus, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Vincenz Krankenhaus, über die 500. EnduRo-Knie-Operation im Mendener Endoprothetikzentrum. Die überraschte Jubilarin Ursula Johannmeyer staunte dementsprechend nicht schlecht, als plötzlich nach der erfolgreichen Operation das Ärzteteam und Schwestern in ihrem Zimmer standen. „Das ist ja super“, freut sie sich.

Freut sich über erfolgreiche Knieoperationen: Dr. Hans-Joachim Neuhaus

Die sogenannten EnduRo-Knie sind ganz spezielle Prothesen. „Sie werden bei Patienten eingesetzt, deren Gelenk so instabil, beziehungsweise am Knochen schon so weit in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass nur noch diese Prothese in Frage kommt“, sagt Hans-Joachim Neuhaus. Der Mediziner war an der Entwicklung der Spezialprothese von Anfang an maßgeblich beteiligt, so dass mittlerweile Arzt-Delegationen aus aller Welt nach Menden kommen, um seine Operationsart zu „studieren“. So zum Beispiel eine Gruppe Ärzte aus Brasilien, die vor Ostern gemeinsam mit Dr. Neuhaus auch im Rathaus der Stadt Menden empfangen wurde, um sich im Goldenen Buch der Stadt einzutragen.

Nach wenigen Tagen kann die 500. Patientin schon nach Hause gehen. „Das hat alles super geklappt“, bestätigt Neuhaus und berät sie noch kurz über die weiteren Reha-Maßnahmen. Auf die Frage, warum Ursula Johannmeyer das Mendener Krankenhaus für ihre neue Knieprothese gewählt hat, sagt sie: „Ich wüsste nicht, warum ich als Mendenerin nicht in das St. Vincenz Krankenhaus gehen sollte.“ Dass es zusätzlich ein zertifiziertes Endoprothetikzentrum sei, bestärkte ihre Entscheidung nur.


 

Landtagsabgeordneter besucht Kinderfeuerwehr

Land fördert Projekte mit 1,25 Mio. Euro

Menden. Seit Dezember 2016 gibt es die Kinderfeuerwehr in Menden. Unter der Leitung von Hauptfeuerwehrfrau Christiana Bongard werden aktuell über 30 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren spielerisch an die Aufgaben, die sie vielleicht später einmal im Einsatz erwarten, herangeführt. Schon früh sollen die Kinder für die Arbeit der Feuerwehr begeistert werden. Dass die Nachwuchswerbung gelingt und das Konzept in Menden ein voller Erfolg ist, beweist die große Nachfrage: „Aktuell haben wir eine Warteliste von über 60 Kindern aus dem ganzen Stadtgebiet“, bestätigt Christiana Bongard. Die Leiterin der Kinderfeuerwehr stellt gemeinsam mit ihrem Stellvertreter, Oberbrandmeister Michael Bals, dem CDU-Landtagsabgeordneten Marco Voge ihre Gruppe vor und erklärt, wie die Kinder auf altersangemessene Art und Weise die Grundlagen der Ersten Hilfe, das Verhalten im Brandfall oder das Absetzen eines Notrufs lernen.

„Feuerwehr heißt immer auch Gemeinschaft und Teamarbeit“, meint Michael Bals. Dieses erlebten die Kinder bei der Feuerwehr und sie würden zusätzlich mit auf den Weg bekommen, was Hilfsbereitschaft heißt. Christiana Bongard ergänzt: „Wir hoffen natürlich, die Kinder langfristig für die Sache gewinnen zu können und dass sie später mit den Kameradinnen und Kameraden auch richtige Einsätze fahren.“ Bei den Treffen der Kinderfeuerwehr steht aber natürlich vorerst noch der Spaß für die kleinsten im Vordergrund.

Dass sie sich diesen Spaß erhalten, hofft auch Marco Voge. Begeistert von den Aktivitäten der kleinen Feuerwehrfrauen und -männer meinte er, „daran hätte ich in dem Alter auch riesen Spaß gehabt!“ Der heimische Landtagsabgeordnete konnte sich zuletzt selbst bei mehreren 24-Stunden-Schichten in den Feuer- und Rettungswachen der Städte in seinem Wahlkreis ein Bild von der Arbeit den Feuerwehren machen: „Unsere Feuerwehren leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gemeinschaft. Deshalb müssen wir sie auch entsprechend wahrnehmen und unterstützen.“ Die Leistung sowohl der hauptamtlichen Feuerwehrkräfte, als auch die der vielen Freiwilligen Feuerwehren in den Gemeinden, müsse in der Öffentlichkeit viel mehr Wertschätzung erfahren, so Voge. Zuverlässige Hilfe zu jeder Tages- und Nachtzeit sei nicht selbstverständlich und den Nachwuchs für diese wichtige Arbeit gelte es, früh genug zu fördern. Auch aus diesem Grund habe die Landesregierung im Jahr 2018 landesweit 1,25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um die Gründung von Kinderfeuerwehren zu unterstützen und spezielle Schulungen für die ehrenamtlichen Betreuer der Kinderfeuerwehren zu fördern.

Der Landtagsabgeordnete dankte Christiana Bongard und Michael Bals: „Den Kindern ein so spannendes Angebot zu machen, geht nur dann, wenn Menschen sich in ihrer Freizeit dafür einsetzen. Wenn die Politik das ein bisschen unterstützen kann, sollte sie es auch tun.“


 

Sprechstunde im Familienzentrum Bösperde-Halingen

Menden. Am kommenden Donnerstag (19. April 2018) bietet das Familienzentrum Bösperde-Halingen wieder eine offene Sprechstunde für Eltern an.Von 8 bis 9:30 Uhr steht ihnen Frau Katzer vom interdisziplinären Institut für Frühförderung für alle Fragen rund um Erziehung und Entwicklung zur Verfügung.

Die offene Sprechstunde findet in der Städt. Kita Bösperde, Bonhoefferstraße 7 statt.


 

Gaming in der Bücherei

Menden. Am kommenden Donnerstag, 19. April 2018, steht in der Dorte-Hilleke-Bücherei wieder „Gaming mit Jan“ auf dem Programm. Jan Rüberg stellt in der Zeit von 15 bis 17 Uhr wieder eines der Konsolenspiele vor, die in der Bücherei auch auszuleihen sind. Diesmal spielt er „Dirt Rally“ für die PlayStation 4. Wer also Lust und Zeit zum Spielen hat, ist am Donnerstag im Gamingbereich im 2. Obergeschoss herzlich willkommen! Das Spiel ist für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren; der Eintritt ist frei.

Im Online-Katalog www.menden.de/opac können unter dem Stichwort Konsolenspiel alle ausleihbaren Spiele recherchiert werden. Die Ausleihe kostet pro Spiel 1 €, die Leih-frist beträgt 14 Tage.


 

Nordwall-Center und kein Ende

Stadt sieht keine Möglichkeit kurzfristig zu handeln

Seit Jahren steht das ehemalige Kaufhaus Dieler leer. Ein Hausmeisterservice kümmert sich mittlerweile um das Gebäude.

Menden. Noch auf dem Stadtempfang im Februar hatte Bürgermeister Martin Wächter froh verkündet, dass der ITG Nordwall-Investor zuversichtlich sei, in 6 bis 8 Wochen mit dem Bau des Einkaufszentrums zu beginnen. Diese Frist ist jetzt abgelaufen. Trotzdem besteht das Vertrauen, laut Stadtverwaltung, in den Vertragspartner aus Düsseldorf nach wie vor und das auch nicht ohne Grund. „Dieser Schwebzustand, in dem wir uns aktuell befinden, ist geregelt und auch befristet,“ teilte Stadtsprecher Ehrlich in dieser Woche mit.

Stadt gibt keine Auskunft über Vertragsdetails

Bürgermeister Martin Wächter setzt auch weiter auf den ITG Nordwall-Investor Horst Jütte.

„Dieser Zustand ist auch für die Stadtverwaltung alles andere als schön oder befriedigend. Über die vertraglichen Details darf keine Auskunft erteilt werden, weil eine vertragliche Verschwiegenheitspflicht besteht, wie generell bei Grundstückskaufverträgen üblich. Die Politik, also der Rat der Stadt Menden und die Mitglieder des zuständigen Ausschusses wurden und werden regelmäßig in nicht öffentlicher Sitzung über Details und Sachstände, sowie über vertragliche Handlungsmöglichkeiten der Stadt informiert,“ erklärt Ehrlich und hat auch Verständnis für Mendens Bürger: „Natürlich hat dieses Projekt eine Wirkung nach außen, die jeder wahrnimmt, der an den leerstehenden Gebäuden in der Innenstadt vorbei geht. Es ist auch jedem selbst überlassen, seine Schlüsse zu ziehen oder Interpretationen anzustellen. Allerdings sind öffentliche Aussagen und vor allem Vorwürfe gegen Stadt und Investor ohne das nötige Wissen über Vertragsdetails mit dem „Stochern im Nebel“ gleichzusetzen. Jedweden Spekulationen sind der Sache nicht dienlich.“

Die ITG ist Eigentümerin des kompletten Areals einschließlich Dieler-Immobilie, Parkhaus Nordwall und der dazwischenliegenden Häuser an der Gartenstrasse. Zur Zeit kümmert sich ein Hausmeisterservice um die Gebäude, die langsam verfallen.


Reklame 



Achtung! Neuer mobiler Blitzer im Kreis unterwegs

In Kierspe hat der Kreis den ersten Blitze-Trailer in Betrieb genommen. Foto: Hendrik Klein | Märkischer Kreis

Menden | Märkischer Kreis. An der Friedrich-Ebert-Straße in Kierspe hat der Märkische Kreis einen Blitze-Trailer in Betrieb genommen. Er soll künftig an fünf verschiedenen Standorten im Kreisgebiet für jeweils einige Wochen zum Einsatz kommen. Überall dort stehen bisher alte „Starenkästen“, die teilweise nicht mehr in Betrieb sind.

Anlage angemietet

Neue Wege in der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung geht der Märkische Kreis. An der Friedrich-Ebert-Straße in Kierspe wurde jetzt ein Anhänger mit einer Blitzanlage in Betrieb genommen. Der 120.000 Euro teure „Enforcement Trailer“ der Wiesbadener Firma Vitronic wurde vom Kreis angemietet. Es ist der erste Blitze-Anhänger dieser Art an ganz Südwestfalen, der auf Landstraßen oder Bundesstraßen eingesetzt wird.

„In Absprache mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW haben wir uns für Standorte entschieden, an denen der Trailer künftig jeweils für mehrere Wochen zum Einsatz kommt“, so Gudrun Hornemann, Fachdienstleiterin Verkehrsordnungswidrigkeiten beim Kreis. Das sind: Friedrich-Ebert-Straße in Kierspe, Autobahn-Zubringer Iserlohn-Oestrich, B 236 Werdohl-Dresel, L 655 Höhenweg Werdohl-Neuenhaus sowie Herscheid L 561. An allen Standorten stehen veraltete stationäre Anlagen, die teilweise nicht mehr in Betrieb sind. Gudrun Hornemann: „Sie sollen vorerst auch stehenbleiben, damit die Autofahrer hier zu angemessenem Fahrverhalten veranlasst werden.“ Alle Standorte der kreisweit 26 stationären Überwachungsanlagen und vier Säulen seien mit den Mitgliedern der Unfallkommission abgesprochen, so Gudrun Hornemann, die noch einmal betont: „Es geht nicht darum, die Autofahrer abzukassieren. Es geht ausschließlich um die Verkehrssicherheit.“ Die Anlage sei zwar angemietet, „aber alle hoheitlichen Aufgaben werden ausschließlich von den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Märkischen Kreises erfüllt“, stellt die Fachdienstleiterin klar. Sie wurden vor Ort von der Firma in die Funktion des Blitz-Trailers vor Ort umfassend eingewiesen. Der Anhänger soll zunächst für einige Zeit in Kierspe stationiert bleiben.


Reklame 



Das Wetter für Menden
27. April 2018
Wolkig
Wolkig
7°C
Wind: 3 m/s S
Vorhersage 28. April 2018
Tag
Wolkig
Wolkig
17°C
Mehr...
 

Antenne Sauerland Live

Radio einschalten

Reklame

Schadstoffmobil

Blitzermeldungen

24.04.18 Zentrum, Bösperde, L 680


Reklame

Hochsauerlandkreis

Termine

19.05. – 21.05.2018 Pfingstkirmes


Stadtspaziergang

Mendener im Ausland

Costa Rica: Jeanette Freitag sucht Baumpaten>>weiter


Costa Rica: Jeanette Freitag löscht Waldbrände>>weiter


Lesermeinung

Barbara Krüsemer zum Turmblasen am 24.12.2015:

Nach ca. 50 Jahren besuchte ich am 24.12.2015 das alljährliche Turmblasen, dass ich aus meiner ...>>weiter