Dienstag, 12.12.2017  |

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Ablaufleitung am Hexenteich macht kostenintensives Pumpwerk überflüssig

Einsparungen im fünfstelligen Bereich

Menden.  Im August beginnen am Hexenteich Bauarbeiten. Der Ablauf wird erneuert. Bislang wurde der Hexenteichablauf mittels zweier Pumpen abgeleitet. Doch die Stadt muss sparen. Angesichts der hohen Strom- bzw. Unterhaltungskosten des Pumpwerks von jährlich mehr als 10.000 € wurden Lösungen gesucht, das Wasser in einer praktisch wartungsfreien Leitung bergab fließen zu lassen.

Stadtpressesprecher Johannes Ehrlich: „Aufgrund der bestehenden Geländesituation ergeben sich Leitungstiefen von mehr als 7 Metern. Bei einer Leitungsverlegung in offener Bauweise müsste entsprechend ein enormer 320 Meter langer Graben angelegt werden, dem viele Bäume vor Ort zum Opfer fallen würden, außerdem bestünde das Risiko, die alten Müllablagerungen hierbei zu tangieren. Letztlich erschien eine realistische Durchführung allein durch einen grabenlosen Kanalbau sinnvoll. Im Spülbohrverfahren können Rohrleitungen unterirdisch verlegt werden, ohne dazu einen Graben ausheben zu müssen. Mit einem Bohrkopf wird eine Pilotbohrung in Richtung Zielgrube gebohrt. Beim Zurückziehen werden dann die Rohre in den entstandenen Bohrkanal eingezogen. Die grabenlose Leitungsverlegung ermöglicht nun eine verringerte Leitungslänge von 290 Metern und ein größeres Gefälle. Hierdurch reduziert sich auch der erforderliche Durchmesser der Leitung auf 300 Millimeter. Bei den sich ergebenden großen Tiefen wird der Randbereich der vorhandenen Mülldeponie unterminiert und damit nicht tangiert. Neben dem verringerten Aufwand ergeben sich weitere Vorteile gegenüber der offenen Bauweise. Die Beschädigungen der vorhandenen Vegetation halten sich in Grenzen. Es gibt damit keine Wiederaufforstung in größerem Umfang und es ergeben sich während der Bauarbeiten keine Verkehrsbeschränkungen am Oesberner Weg.“

Als in den 50er Jahren die Mülldeponie am Oesberner Weg geplant wurde, musste der bis dahin frei fließende Ablauf des Hexenteichs in einem Rohr verschwinden. Dem Gewicht des immer höher werdenden Müllberges hielt die Leitung Ende der 70er Jahre dann nicht länger stand. Sie musste durch eine neue Druckleitung ersetzt werden. Seitdem wird der Hexenteichablauf mittels zweier Pumpen um die Mülldeponie herum geleitet.

Nach der Ausschreibung im letzten Monat hat der Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen am 22. Juni die Vergabe an eine Fachfirma aus Thüringen beschlossen. Voraussichtlich Mitte August wird mit den Bauarbeiten begonnen und wenn alles nach Plan klappt, kann das Hexenteichwasser ab Oktober ganz ohne Energieverbrauch durch die neue Leitung fließen.


 

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