Dienstag, 26.09.2017  |

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Isabell Werth verteidigt Meistertitel

Die Queen der Dressur siegt beim Balve Optimum im Grand Prix Spécial

Deutscher Meistertitel im Grand Prix Spécial: Isabell Werth. Foto: Stefan Lafrentz

Balve. She did it again! Mit einer feinen Vorstellung gespickt mit ganz vielen Highlights und Höchstnoten bis 10,0 ritt die zurzeit so starke weltbeste Dressurreiterin auch heute zum Sieg und damit zur Verteidigung ihres Deutschen Meistertitels im Grand Prix Spécial. Mit 84,28 % wurde ihr Grand Prix Spécial mit dem elfjährigen Emilio belohnt, womit sie sich deutlich vor Sönke Rothenberger und Cosmo setzte. Die Bundestrainerin hält die Note für absolut verdient. Monica Theodorescu: „Bei Isabell gab es ganz viele Höhepunkte in den Piaffen, Passagen und Pirouetten.

Isabell Werth mit Emilio. Foto: Stefan Lafrentz

Emilio hat nochmals in Konstanz und Erfahrung gewonnen.“ Auch die alte und neue Deutsche Meisterin zeigte sich sehr zufrieden: „Emilio hat heute alles richtig gemacht und ist sicher heute aus Weihegolds Schatten herausgetreten. Er war heute einfach noch sicherer, geschlossener, einfach auf den Punkt. Es war der richtige Mix aus Power und Durchlässigkeit.“

Der neue Vizemeister Sönke Rothenberger steigerte sich heute mit Cosmo gegenüber dem Grand Prix von gestern und überschritt mit 80.804 % ebenfalls knapp die 80%-Marke mit einer starken Runde – zwei,drei kleine Wackler kosteten heute allerdings die letzten Punkte. Auch er freute sich sehr über den Erfolg und zeigte sich zufrieden mit der Vorstellung von Cosmo: „Ich hatte ein, zwei Mal Seitenwind und konnte nicht voll zureiten, dadurch hatte ich ein paar Haker drin, bin aber super zufrieden. Wenn Cosmo eine super Runde geht ist alles drin.“

Hubertus Schmidt hatte über die Winterpause an Imperios Schwächen gearbeitet. In der Vergangenheit habe er manches Mal zu viel gewollt in der Prüfung, aber heute passte so gut wie alles für ihn und Imperio. 77,2 % waren es am Ende für ihn auf dem Bronze-Rang der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Grand Prix Spécial.

Sowohl Bundestrainerin Monica Theodorescu als auch Chefrichter Reinhard Richenhagen waren begeistert von der Entwicklung vieler deutscher Dressurpaare und dem heutigen Niveau der Leistungen. Der Ausfall der drei deutschen Top-Pferden Desperados, Weihegold und Showtime konnte so sehr gut abgefangen werden. „Wir haben zurzeit eine tolle breite auf hohem Niveau“ resümierte die Bundestrainerin.

Für Isabell Werth ist es der 13. Oder 14. Deutsche Meistertitel, dessen war sie sich nicht ganz sicher. Diese Zahl spielt für sie aber auch keine Rolle, der Titel bedeutet ihr immer noch genauso viel wie alle anderen auch. „Es macht einfach jedes Mal wieder Spaß, mit jedem Pferd aufs Neue. Junge Pferde bis zu diesem Niveau zu bringen ist einfach das Wichtigste. Ich zähle da nicht.“


 

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