Donnerstag, 23.11.2017  |

Aktuell

Stadtwerke stellen Ladesäule für E-Bikes auf

Elektroradfahrer tanken am Kettenmuseum kostenlosen Strom

Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Heitmann (5.v.l) und Jochen Hähnel, 1. Vorsitzender des Fördervereins Kulturzentrum Fröndenberg/Ruhr (5.v.r.), haben gemeinsam mit den Mitgliedern des Vereins die neue Ladesäule für E-Bikes eingeweiht.

Fröndenberg. Wer in Fröndenberg E-Bike fährt, kann seine Akkus ab sofort auch beim Kettenschmiedemuseum am Adolf-Ulmke Forum wieder aufladen. Hier haben die Stadtwerke Fröndenberg ihre erste Station zum Abstellen und Laden von Elektrofahrrädern aufgestellt. Für das Laden ihrer Akkus brauchen die Benutzer der Station keinen Cent zu bezahlen. Die Energiekosten übernimmt der Förderverein Kulturzentrum Fröndenberg.

„Dass Elektromobilität gerade im Freizeitbereich eine immer größere Rolle spielt, können wir in Fröndenberg besonders gut beobachten“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Heitmann. „Man braucht bloß die zahlreichen E-Bikes zu zählen, die in den Sommermonaten täglich auf dem Ruhrtal-Radweg an der Stadt vorbeikommen.“ Da das Kettenschmiedemuseum mit seiner günstigen Lage direkt am Radweg liegt und gerne von Touristen angefahren wird, war der Standort für die Ladesäule schnell gefunden.

Am Adolf-Ulmke Forum gegenüber dem Kettenschmiedemuseum steht den Elektroradfahrern nun ein Steckdosenturm zur Verfügung, an dem bis zu sechs E-Bikes gleichzeitig geladen werden können. Gestartet wird der Ladevorgang per Handy. Das E-Bike kann durch ein Kabel mit einer der Ladeboxen verbunden werden oder der Akku wird mit dem Kabel in der Box platziert. Anschließend müssen die Nutzer lediglich eine SMS an die Telefonnummer schicken, die auf der Ladesäule vermerkt ist. Der SMS-Text lautet „Box“ zuzüglich der Nummer der Steckdosenbox, an die das Elektrorad bzw. der Akku angeschlossen ist. Während die Stadtwerke Fröndenberg die Station aufgebaut haben und für ihren Betrieb zuständig sind, hat sich der Förderverein Kulturzentrum Fröndenberg/Ruhr dazu bereit erklärt, die Stromkosten zu übernehmen. „Das kostenlose Laden von Elektrofahrrädern ist ein toller Zusatzservice für unsere Besucher“, freut sich Jochen Hähnel, 1. Vorsitzender des Fördervereins. „Natürlich hoffen wir auch, dass künftig noch mehr E-Bike-Fahrer den Weg zu uns finden, draußen ihre Akkus laden und währenddessen einen Rundgang durch unsere Ausstellung über die Herstellung und Bearbeitung von Ketten machen.“

Für die Stadtwerke ist die neue E-Bike-Ladestation am Kettenmuseum Teil eines umfangreich angelegten Programms zu Förderung der E-Mobilität vor Ort. In Kooperation mit acht weiteren Stadtwerken hatte der Energieversorger bereits frühzeitig E-Fahrräder und E-Roller zum Verleih angeboten, die Stadtwerke-Kunden kostenlos testen konnten. „Elektromobilität ist eine große Chance für den Klimaschutz“, sagt Bernd Heitmann. „Damit die Leute die Vorteile der Technologie erkennen können, müssen sie sie aber oft einfach selbst mal erlebt und ausprobiert haben.“ Das ist auch der Grund dafür, warum die Stadtwerke in den vergangenen Jahren z.B. auch immer wieder verschiedene Elektrofahrzeuge auf dem Frühlings- und dem Bauernmarkt vorgestellt haben. Die beiden Ladesäulen für E-Autos in der Ruhrstraße und der Graf-Adolf-Straße gehören ebenfalls zum E-Mobility-Programm des Energieversorgers.


 

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