Dienstag, 21.11.2017  |

Aktuell

Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. „Wer hilft den Helfern? Heime und Ämter vor dem Kollaps“ ist das nächste Thema der Sendung „Peter Hahne“, die am Sonntag, 18. Oktober, 10:15 Uhr, im ZDF zu sehen ist. Als Gäste hat sich Peter Hahne dieses Mal Renate Schüssler, Kinder- und Jugendärztin aus Berlin, die ehrenamtlich Flüchtlingen hilft, sowie Landrat Thomas Gemke aus dem Märkischen Kreis eingeladen. Gemke ist einer der fünf südwestfälischen Landräte, die unlängst mit ihrem „Brandbrief“ an Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bundesweit für mediales Aufsehen gesorgt hatten. In seiner Sendung diskutiert Peter Hahne jeden Sonntag mit jeweils zwei Gästen über ein Thema, das aktuell kontrovers diskutiert wird.


 

Remondis-Interesse an Abfallentsorgungsgesellschaft des Kreises

"Remondis zeigt interesse an der AMK GmbH und damit am Iserlohner Müllheizkraftwerk. Foto: AMK Märkischer Kreis

„Remondis zeigt interesse an der AMK GmbH und damit am Iserlohner Müllheizkraftwerk. Foto: AMK Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Die Abfallentsorgungsgesellschaft des Märkischen Kreises mbH ist ins Blickfeld des Entsorgungsunternehmens Remondis geraten. Es gibt eine entsprechende Anfrage.

Remondis hat Interesse an der Abfallentsorgungsgesellschaft Märkischer Kreis mbH und damit am Müllheizkraftwerk des Märkischen Kreises in Iserlohn. Das Entsorgungsunternehmen, das nach eigener Aussage weltweit einer der größten Dienstleister für Recycling, Service und Wasser ist und für den mehr als 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an rund 500 Standorten arbeiten, hat eine offizielle Anfrage an den Märkischen Kreis als Hauptgesellschafter der AMK GmbH gerichtet. Landrat Thomas Gemke informierte die Politik sowie die Vorsitzenden der im Kreistag vertretenen Fraktionen im Anschluss an die Sitzung des Kreisausschusses am Donnerstag, 01. Oktober, im Lüdenscheider Kreishaus. „Es drängt uns niemand, wir nehmen das Interesse von Remondis zur Kenntnis, werden die Anfrage sorgfältig prüfen und mit der Politik alle Möglichkeiten diskutieren, damit der Kreistag eine Entscheidung fällen kann. Die Anfrage stellt eine zusätzliche Option dar“, so Landrat Thomas Gemke. Der Vertrag mit den Mitgesellschaftern der AMK GmbH ist erstmals zum Jahr 2022 kündbar. Er verlängert sich automatisch um jeweils fünf Jahre, wenn nicht gekündigt wird. Die Fortführung der bisherigen Zusammenarbeit sei natürlich auch eine Option. Für ihn müsse die beste Lösung für die Müllgebührenzahler, den Märkischen Kreis sowie die Bezieher der Strom- und Fernwärme in Iserlohn im Mittelpunkt der Entscheidung stehen. Der Landrat informierte Kreisausschuss und Fraktions-Spitzen ebenfalls darüber, dass die Gespräche auf Südwestfalen-Ebene zu einer gemeinsamen Entsorgungsregion zu kommen, vorerst ausgesetzt sind. „Eine interkommunale Zusammenarbeit bei der Abfallbeseitigung sei richtig, komme aber jetzt zu früh“, so die anderen Kreise. Einige südwestfälische Kreise haben noch langfristige Verträge mit ihren Abfallentsorgern.


40 Jahre Märkischer Kreis auf einen Blick

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Landrat Thomas Gemke erhielt von Pressereferentin Ursula Erkens eines der ersten Exemplare des neuen Buches. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Ein interessantes Nachschlagewerk, aber auch unterhaltsamer Lesestoff: Das ist das neue Buch, das der Märkische Kreis anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums in diesem Jahr herausgebracht hat. „40 Jahre Märkischer Kreis – Themen, Entwicklungen, Tendenzen 1975 – 2015“ lautet der Titel eines 144 Seiten umfassenden Buches, das jetzt vom Märkischen Kreis herausgegeben wurde. Anlass ist das 40-jährige Jubiläum der Kreisgründung in diesem Jahr. Erinnert wird in dem reich bebilderten Werk natürlich an die Gründerväter des Kreises, der am 1. Januar 1975 aufgrund des sogenannten Sauerland-Paderborn-Gesetzes im Wesentlichen aus den Altkreisen Iserlohn und Lüdenscheid sowie aus der kreisfreien Stadt Iserlohn und dem Amt Balve gebildet wurde.

Die damals eingesetzten „Kommissare“ Heinz Bickmann aus Iserlohn für die Aufgaben der Politik und Wilfried Droste aus Altena für die Verwaltung trafen am Anfang die Entscheidungen und bereiteten die konstituierende Sitzung des ersten Kreistages am 23. Mai 1975 vor. Die erste Führungsmannschaft bildeten der Iserlohner Dr. Jürgen Albath als Oberkreisdirektor, der Altenaer Karl-Ludwig Schiffer als Kreisdirektor, der Lüdenscheider Dr. Walter Hostert als Landrat und der Plettenberger Toni Monz als dessen Stellvertreter.

Das neue Kreisbuch erinnert nicht nur an wesentliche Daten aus der 40-jährigen Kreisgeschichte – darunter den Neubau des Kreishauses an der Heedfelder Straße in Lüdenscheid ab Juli 1982 sowie die Errichtung und die Einweihung des Klinikums Lüdenscheid im Juni 1986 – es verdeutlicht die große Aufgabe der Zusammenführung zweier Kreisverwaltungen – von den Ressentiments, die beim Zusammenwachsen von Nord- und Südkreis bestanden, bis hin zur Personalanpassung. Lesenswert sind ganz persönliche Eindrücke eines Kreismitarbeiters der ersten Stunde sowie eines Kreistagsabgeordneten, der fast die kompletten 40 Jahre politische Mitverantwortung trug.

Die Kreisgesellschaften stellen sich ebenso vor wie die 15 kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Der Leser lernt die Aufgaben der Kreisverwaltung kennen, kann im Statistik-Teil einzelne Kreistags- sowie Landrats-Wahlergebnisse noch einmal nachblättern. Die Partnerschaftskreise werden vorgestellt, die kulturellen und touristischen Highlights des Kreises fehlen ebenfalls nicht. Die Namen aller jemals im Kreistag vertretenen Abgeordneten sind aufgelistet, Führungskräfte der Kreisverwaltung ebenso. Einen breiten Rahmen nimmt die REGIONALE 2013 ein. Sie war zweifelsohne das wichtigste Förderprogramm der vergangenen Jahre für den Märkischen Kreis und für die ganze Region Südwestfalen. Alle Projekte des Märkischen Kreises sowie die aus den kreisangehörigen Städten und Gemeinden werden vorgestellt. „Das von der Pressestelle des Kreises erarbeitete und ausschließlich mit Eigenmitteln erstellte Buch gibt einen guten Überblick über die Entstehung, die Entwicklung sowie aktuelle Ereignisse in ihrer jeweiligen Zeit. Es ist ein hervorragendes Nachschlagewerk mit Unterhaltungsfaktor geworden“, so Landrat Thomas Gemke.

Zu bekommen ist das Buch „40 Jahre Märkischer Kreis – Themen, Entwicklungen, Tendenzen 1975 – 2015“ demnächst in den Bürgerbüros des Märkischen Kreises im Kreishaus Lüdenscheid sowie im Bürgerbüro am Griesenbrauck in Iserlohn für eine Schutzgebühr von drei Euro.


Kreis schafft Platz für 330 Flüchtlinge

Märkischer Kreis. Weitestgehend mit eigenem Personal aber tatkräftig unterstützt von den Hilfsorganisationen hat der Kreis Platz für 330 Flüchtlinge geschaffen. Der Märkische Kreis hat alle Vorbereitungen getroffen, um 330 Flüchtlinge aufnehmen zu können. Diese Meldung übermittelte der Einsatzstab an die Bezirksregierung in Arnsberg. 150 Personen können in der Turnhalle der kreiseigenen Berufskollegs am Raithelplatz in Lüdenscheid unterkommen, 150 Männer, Frauen und Kinder können in die ehemalige Förderschule „An der Susannenhöhe“ in Halver einziehen, 30 Flüchtlinge kann der Kreis in der Almelo-Sporthalle in Iserlohn unterbringen. Die Suche nach einer weiteren Unterbringungsmöglichkeit blieb bislang erfolglos. „Wir stemmen das als Kreisverwaltung weitestgehend mit eigenem Personal. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich nach einem Aufruf oder eine gezielten Ansprache erfreulicherweise sofort bereiterklärt mitzumachen. Ohne die massive und tatkräftige Unterstützung der Hilfsorganisationen wäre es trotzdem nicht möglich gewesen“, so Landrat Thomas Gemke. Er dankt auch der Stadt Iserlohn, dass 30 Flüchtlinge in der Almelo-Sporthalle untergebracht werden können. Die Anwohner rund um die Berufskollegs am Raithelplatz in Lüdenscheid wurden bereits am Donnerstag schriftlich davon unterrichtet, dass die Flüchtlinge am nächsten Tag kommen werden. Im Katastrophenschutz- und Lagezentrum des Lüdenscheider Kreishauses trifft sich regelmäßig ein vom Landrat eingesetzter Einsatzstab.

Mit dem Malteser Hilfsdienst hat der Märkische Kreis eine Hilfsorganisation gefunden, die in dessen Auftrag ab dem 1. Oktober die Einrichtungen in Lüdenscheid und Halver betreibt. Mittelfristig plant der Kreis auch, das kreiseigene Gebäude der KDVZ Citkomm am Griesenbrauck in Iserlohn als Flüchtlingsunterkunft herzurichten. Die KDVZ zieht dort bekanntlich alsbald aus. Wie von der Regierungspräsidentin dem Landrat mitgeteilt, muss der Kreis davon ausgehen, dass die zugewiesenen Flüchtlinge bis mindestens Februar nächsten Jahres im Märkischen Kreis bleiben.

Ein Bürgertelefon wurde eingerichtet, es ist am heutigen Freitag noch bis 20 Uhr und am Samstag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr besetzt. Die Mitarbeiter dort beantworten alle Fragen nach bestem Wissen und Können. Die Rufnummer lautet: 02351/966-8350. Es ist auch eine E-Mai-Adresse eingerichtet: notunterkunft@maerkischer-kreis.de.

Auf der Internet-Seite des Kreises gibt es viele Informationen unter www.maerkischer-kreis.de. Für alle diejenigen, die sich für die Flüchtlinge engagieren oder spenden möchten, ist vom Zu-sammenschluss der ev. Johanneskirchengemeinde, der ev. Kirchengemeinde Brügge/Lösenbach, der ev. freikirchlichen Gemeinde Gottes und der kath. Gemeinde Maria Königin eine Informationsveranstaltung terminiert. Sie findet statt am Samstag, 19. September, 15 Uhr, im Gemeindezentrum Lösenbach, Schulstraße 3, in Lüdenscheid.


 

 

Landrat freut sich über neue Polizeibeamte im Kreis

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Foto: Polizei MK

Märkischer Kreis. Am heutigen morgen begrüßte Landrat Thomas Gemke insgesamt 31 neue Polizisten in der Kreispolizeibehörde des Märkischen Kreises. Nach ihrer Vereidigung wurden sie durch ihre jeweiligen Wachleiter in Empfang genommen und nehmen nun in den kommenden Tagen ihre Arbeit im Streifendienst in den verschiedenen Städten des Märkischen Kreises auf. Zugleich freute sich Herr Gemke, weitere 30 Beamtinnen und Beamte zu „Beamten auf Lebenszeit“ zu ernennen und vier Beförderungen auszusprechen.


 

Erweiterung des Naturschutzgebietes Hönnetal in Kraft

Märkischer Kreis. Das Naturschutzgebiet Hönnetal und Balver Wald ist jetzt noch größer. Das Änderungsverfahren zum bestehenden Landschaftsplan ist inzwischen abgeschlossen. Das Änderungsverfahren zum bestehenden Landschaftsplan „Balve – Mittleres Hönnetal“ ist abgeschlossen und mit der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft getreten ist. Das teilt die Untere Landschaftsbehörde des Märkischen Kreises teilt mit. Damit sind auch die Flächen im Hönnetal und im Balver Wald als Naturschutzgebiete festgesetzt, die als europäisches Natura 2000-Schutzgebiet, also als FFH-Gebiet, gemeldet sind.

Die Flächen im Hönnetal und Balver Wald sind jetzt auch Naturschutzgebiete. Foto: Blossey | Märkischer Kreis

Die Flächen im Hönnetal und Balver Wald sind jetzt auch Naturschutzgebiete. Foto: Blossey | Märkischer Kreis

Die Naturschutzgebiete dürfen aber nach wie vor betreten werden, wenn man auf den vorhandenen Wegen bleibt und die Besonderheiten der Gebiete bei einer stillen Erholung genießen will. Insbesondere im Naturschutzgebiet Hönnetal und in den Erweiterungsflächen ist aber unter anderem das Betreten der Höhlen, außer der Reckenhöhle oder das Klettern an den Felsen verboten, weil die Flächen Vorranggebiete für Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensräume sind. Derartige Nutzungen sind mit dem Schutzzweck der Gebiete nicht vereinbar.

Die getroffenen Regelungen dienen dem Schutz für die gut erhaltenen Schluchtwälder, die zahlreichen natürlichen Felsen mit Kalkpionierrasen und Felsspaltenvegetation, die nicht touristisch erschlossenen Höhlen, großflächige Waldmeister-Buchenwälder und Orchideen-Kalk-Buchenwälder im „Hönnetal“. Dieser Schutz gilt auch für die Hainsimsen-Buchenwälder, Waldmeister-Buchenwälder und Erlen-Eschen-Weichholz-Auenwälder im „Balver Wald“ und für die anderen Schutzgebiete im Landschaftsplan. Hier und in den anderen Naturschutzgebieten sind nur natur- und landschaftsverträgliche Nutzungen, wie beispielsweise Wandern oder stilles Erleben in der Natur möglich.

Der Landschaftsplan und die darin enthaltenen Regelungen für die einzelnen Schutzgebiete sind auf der Homepage des Märkischen Kreises unter www.maerkischer-kreis.de im Geodatenportal veröffentlicht und können jederzeit eingesehen werden.


 

KfZ-Zulassungsstelle in Werdohl schließt

Märkischer Kreis. Die Zulassungsstelle im Rathaus Werdohl ist am Freitag, 28. August, zum letzten Mal geöffnet. Das teilt der Märkische Kreis mit. Landrat Thomas Gemke hatte die Schließung der Nebenstelle verfügt. Im Juni hatte sich der Kreistag damit beschäftigt. In Werdohl waren von den Schließungs-Gegnern rund 4.000 Unterschriften gesammelt worden, die in der Sitzung des Kreistages übergeben worden waren. Bei der unausweichlichen Entscheidung über eine Personalverstärkung sowie der Beibehaltung der Gesamtöffnungszeiten und des „langen Donnerstags“ sowie der Samstags-Öffnung an den Standorten im Lüdenscheider Kreishaus sowie im Bürgerbüro am Griesenbrauck in Iserlohn wird diese Maßnahme als sinnvoll und zweckmäßig angesehen. Um diesen Standard weiterhin zu gewährleisten, ist die Konzentration auf zwei Dienststellen erforderlich, so die Kreisverwaltung.


 

Vorbereitung auf die Jägerprüfung

Märkischer Kreis. Vorbereitung auf die Jägerprüfung Märkischer Kreis. (pmk). Es ist noch lange hin – die nächste Jägerprüfung findet erst vom 18. bis 22. April nächsten Jahres statt. Aber bereits im kommenden Monat beginnen dafür die Vorbereitungskurse. Das teilt der Märkische Kreis mit.

Die Schulungen beginnen ab dem 07. September, um 19:30 Uhr, im Schulungsraum der Firma BEGA in Menden-Halingen. Danach immer montags und donnerstags 19:30 Uhr .Weitere Infos und Anmeldung bei Bettina Gräfin von Baudissin, Telefon 0171/6474054, und bei Christoph Westermann, Rufnummer 0172/5374099.


 

Laser, Licht und Leckerbissen

„Luise heizt ein“ mit vielfältigem Programm in Balve-Wocklum

Märkischer Kreis . Im internationalen Jahr des Lichts, das für 2015 von der UNESCO ausgerufen wurde, widmet sich auch das Festival „Luise heizt ein“ an der Luisenhütte in Balve-Wocklum der Geschichte des Lichts. Die alte Hochofenanlage ist am Samstag, 5. September, wieder Mittelpunkt künstlerischer Aktionen.

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Die Männer von „Royal Squeeze Box“ sorgen für virtuelle Musik. Foto: pmk

Mit feurigen Jonglagen, Lichtinstallationen und virtuoser Musik der „Royal Squeeze Box“ werden die Besucher ab 17 Uhr auf den Abend eingestimmt. Um 18.30 Uhr eröffnet Landrat Thomas Gemke die Veranstaltung offiziell. Mystische Begegnungen am Hüttenteich, wie lebend pulsierende Leuchtkörper oder die mit der Dunkelheit sich ändernde Beleuchtung der Luisenhütte sind Vorboten für eine einmalige Laser-Show zum Finale. „Wir hatten an der Luisenhütte schon Feuerwerk, Flammenwerfer und alle möglichen Arten von Pyro-Technik, aber bislang noch nie eine Laser-Show, das ist wirklich sehr spannend“, freut sich Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises über das künstlerische Konzept von „Laser&Vision“ aus Arnsberg.

Radio- und Eventkoch Volkhard Nebrich wird ebenfalls einheizen – und zwar seine Kochtöpfe. Was hat die Natur regional an Leckerbissen zu bieten, was kam damals in den Topf des Hüttenarbeiters und womit mögen sich die adeligen Besitzer der Luisenhütte die Mägen gefüllt haben? Dies ist die etwas andere Art der Geschichtsaufbereitung, also schon eher eine Gerichtsaufbereitung, die die Gäste hautnah erfahren können. Experimentierfreudige kleine und große Besucher können sich außerdem über ausgewählte Exponate aus der Phänomenta-Ausstellung in Lüdenscheid und dem Zinnguss zum Mitmachen freuen. Erstmalig werden in diesem Jahr auch kostenfreie Führungen durch das Schloss Wocklum angeboten.

Die Luisenhütte wurde 1748 von der gräflichen Familie von Landsberg-Velen gebaut, die das Barockschloss aus dem 17. Jahrhundert ganz in der Nähe bewohnt. Die Besichtigung des privat bewohnten Wasserschlosses bildet einen reizvollen Kontrast zum Besuch des Industriedenkmals. In dem adeligen Wohnsitz können vornehme Salons, der großen Speisesaal, das elegante Kaminzimmer und die über 300 Jahre alte Kapelle besichtigt werden. Die Salons sind aufwändig möbliert und mit Stuck, Decken- und Wandmalereien ausgestaltet. Besonders beeindruckend ist der vierzig Meter lange, kunstvoll ausgemalte Flur. Die Führungen finden um 17 Uhr, 18 Uhr und 19 Uhr statt. Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter museen@maerkischer-kreis.de oder telefonisch unter 02352/966-7034 erforderlich, weil die Teilnehmerzahlen begrenzt sind.

Der Eintritt zur Veranstaltung und in die Luisenhütte sowie das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Stadt Balve ist frei. Mehr Infos unter www.maerkischer-kreis.de. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivalverbundes „Live in den Fabrikskes“ in Zusammenarbeit mit „WasserEisenLand – Industriekultur in Südwestfalen“ und gefördert die Regionale Kulturpolitik Südwestfalen statt.


Vergewaltigung in Gelsenkirchen

Fahndung nach Tatverdächtigem auch im Märkischen Kreis

Das Foto des Tatverdächtigen ist durch den zuständigen Amtsrichter des Amtsgerichts in Essen zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben worden.

Wer kennt diesen Mann?

Märkischer Kreis. Am 12. Juli fand auf dem Gelände der Trabrennbahn in Gelsenkirchen ein Musikfestival statt. Im Verlauf dieser Veranstaltung wurde gegen 17.40 Uhr eine 18-jährigen Frau vergewaltigt.

Die Frau erkannte den Täter auf einem der Bilder wieder, die im Rahmen der Veranstaltung angefertigt wurden. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass der Tatverdächtige aus dem Märkischen Kreis, eventuell aus Lüdenscheid, stammt.

Zeugenhinweise nimmt jede Polizeidienststelle oder die Kriminalpolizei des PP Gelsenkirchen unter der Rufnummer 0209/365-7112 oder 0209/365-8410 entgegen.


Märkischer Kreis. Die historischen Schmelzöfen und Gussformen der ehemaligen Eisengießerei der Luisenhütte in Balve-Wocklum sind immer wieder sehenswert. Doch wer selber mal Hand anlegen möchte, ist in der zweitägigen Metallgießwerkstatt der Museen des Märkischen Kreises gut aufgehoben. Unter fachkundiger Anleitung von Volker Allexi lernen die Teilnehmer des Workshops am 15. und 16. August die traditionelle Handwerkstechnik und die moderne Fertigungstechnik kennen. Metalle wie Bronze und Messing werden geschmolzen und in Formen gegossen. Die Teilnehmer führen alle Tätigkeiten selber aus. Dazu zählen: Das Formen, der Schmelzprozess, das Gießen, das Auspacken, das Gussputzen und die Qualitätskontrolle. Während des Kurses wird mit Formkästen und mit Freiformen in Sand gearbeitet. Zu den Dingen, die hergestellt werden können, zählen: Technikteile, Beschriftungen, Zierteile, Schmuck, Plastiken und Kunstgegenstände.

Kursleiter Volker Allexi ist Maschinenbaumeister, Ausbilder und Erzieher. Er hat gießtechnische Erfahrungen durch seine Arbeit in einer Produktions- und Kunstgießerei. Seit 1996 hält er Gießkurse ab und zeigt mit seiner mobilen Gießereiausrüstung das Metallgießen bei verschiedenen Veranstaltungen wie zuletzt Anfang Mai bei der Saisoneröffnung an der Luisenhütte. Der Kurs beginnt jeweils um 10 Uhr und endet um 18 Uhr. Die Kursgebühr beträgt für die zwei Tage 150 Euro (inklusive Material). Anmeldungen sind ab sofort möglich per Telefon unter 02352/966-7034 oder per Mail unter museen@maerkischer-kreis.de.


 

Greifvogel-Flugschau auf Burg Altena

Märkischer Kreis. Wie die Jagd mit Falken funktionierte und wie die Vögel abgerichtet wurden, können die Besucher bei der Vorführung der Falknerei Pierre Schmidt am Sonntag, 19. Juli, auf der Burg Altena erfahren. Pierre Schmidt betreibt eine Falknerei in der Nähe von Schloss Gymnich.

er Weißkopfseeadler von Pierre Schmidt ist auf der Burg auch dabei. Foto: Michelle Wolzenburg/Märkischer Kreis

Der Weißkopfseeadler von Pierre Schmidt ist auf der Burg auch dabei. Foto: Michelle Wolzenburg/Märkischer Kreis

Zur Vorführung auf die Burg Altena wird er sechs Greifvögel und Eulen mitbringen. Ihre Künste demonstrieren die Vögel bei der halbstündigen Flugschau, die um 14:00 Uhr und 16:00 Uhr startet. Die atemberaubenden Flugkünste der Vögel sind ein echtes Erlebnis für die Zuschauer. Besonders spannend wird es, wenn die Vögel dicht über die Köpfe der Kinder hinwegfliegen. Zwischen den beiden Vorführungen besteht die Möglichkeit, ein Tier auf die Hand zu nehmen und zu fotografieren. Die Greifvogelschau ist eine Veranstaltung innerhalb der Reihe „Zeitsprung“. Der letzte Termin aus dieser Reihe findet am Sonntag, 27. September, auf der Burg Altena statt. Dann zeigt die Gruppe Elffeast „Alte Handwerkskünste“.


 

Mittelalterliche Burgwache auf der Burg Altena

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Wilde Gesellen, die Männer von der Burgwache. Foto: Bernadette Lange | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Zurückversetzt in ferne Zeiten dürfen sich die Besucher der Burg Altena am Sonntag, 12. Juli, fühlen. Die Ritterschaft der Wolfkuhle aus Hagen, ein Mittelalterverein aus der Region, nutzt die historische Umgebung und zeigt unter dem Motto „Burgwache“ mittelalterliches Handwerk und Leben. Die Vereinsmitglieder stellen eine Burgmannschaft vom Grafen bis zur Küchenmagd dar. Eine besondere Attraktion ist die Burgwache. Die Hellebardenmiliz zeigt Waffenübungen, Kampfvorführungen und typische Zeremonien. Den Kontrast dazu bildet eine Modenschau, bei der die historischen Gewänder erklärt werden.

Ein wichtiger Bestandteil des Lagers ist die Freiluft-Küche, in der über offenem Feuer gekocht wird. Einer Färberin und einer Näherin können die Besucher ebenfalls über die Schulter schauen. Darüber hinaus sind Schmiede- und Holzarbeiten zu sehen. Der Verein wird außerdem eine Bogenbahn aufbauen. Das Lager findet während der Öffnungszeiten des Museums von 11:00 bis 18:00 Uhr statt.

Geschichtsfreudige Besucher können außerdem an den offenen Führungen teilnehmen. An diesem Tag werden um 12:00 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr Rundgänge zu den Highlights der Museen Burg Altena angeboten; zu zahlen ist dann nur der Museumseintritt. Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Zeitsprung-Reihe auf der Burg Altena findet am 19. Juli statt. Dann ist Falkner Pierre Schmidt mit seinen Greifvögeln zu Gast.


 

Gudrun Gerhardt stellt sich beim Landrat vor

Märkischer Kreis.  Zu ihrem Antrittsbesuch kam jetzt Gudrun Gerhardt, neue 1. Bevollmächtigte der IG Metall im Märkischen Kreis, zu Landrat Thomas Gemke. Die Plettenbergerin war am 21. Mai bei der Delegiertenversammlung zur Nachfolgerin von Bernd Schildknecht gewählt worden. Schildknecht, der Gudrun Gerhard ins Lüdenscheider Kreishaus begleitete, war am 30. Juni nach 51 Berufsjahren und 40 Jahren hauptamtlicher Tätigkeit in den Ruhestand gegangen.

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Gudrun Gerhardt kam in Begleitung von Bernd Schildknecht (rechts) zum Antrittsbesuch zu Landrat Thomas Gemke. Foto: Hendrik Klein | Märkischer Kreis

Landrat Thomas Gemke nutzte die Gelegenheit, sich bei Bernd Schildknecht für dessen jahrzehntelange Arbeit zum Wohle der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aber auch der Unternehmen im Märkischen Kreis zu bedanken. „Bernd Schildknecht war stets für die pragmatische Lösung. Er hat viel für die Region und deren Menschen getan“, lobt Gemke den Sozialdemokraten, der seit Jahren auch Mitglied im Kreistag ist.

Mit Gudrun Gerhardt folgt ihm nicht nur die 2. Bevollmächtigte der IG Metall an die Spitze der Arbeitnehmerorganisation, sondern eine mindestens ebenso engagierte Gewerkschafterin. Als erste Plettenbergerin gehörte sie Anfang des Jahres der Verhandlungskommission NRW für die Tarifauseinandersetzungen an. Wie groß der Rückhalt von Gudrun Gerhardt in der heimischen IG Metall ist, zeigt ihr Wahlergebnis von 94 Prozent Ja-Stimmen.

Landrat Thomas Gemke: „Ich bin mir sicher, dass sich die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kreis und IG Metall auch unter der Führung von Gudrun Gerhardt fortsetzt.“


Ferienarbeit für eine Million Euro

Gebäudemanagement nutzt unterrichtsfreie Zeit

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Rund 300.000 Euro kostet der Einbau von neuen Fenstern am Kreishaus I in Altena. Foto: Hendrik Klein | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Die Ferien nutzt das Gebäudemanagement des Märkischen Kreises für umfangreiche Baumaßnahmen in und an den kreiseigenen Gebäuden. Ferienzeit, Urlaubszeit – für das Gebäudemanagement des Märkischen Kreises gilt das nur eingeschränkt. Zwar sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gebäudemanager Michael Brosch im Urlaub – die Ferienzeit ist aber auch traditionell die Zeit, in der dringenden bauliche Maßnahmen in Schulen und Einrichtungen des Kreises ausgeführt werden.

Arbeiten in einer Größenordnung von gut einer Million Euro sind in den kommenden Wochen von den neun Architekten und Technikern des Gebäudemanagements mit den ausführenden Firmen zu erledigen. Dazu gehört unter anderem der Umbau der Fachklassen im Zuge der Umstrukturierung des Berufskollegs des Märkischen Kreises an der Hansaallee in Iserlohn sowie am Standort in Menden für rund 100.000 Euro. Für neue Bodenbeläge und Fensterreparaturen an den Berufskolleg-Gebäuden sowie an der Carl-Sonnenschein-Schule, Förderschule des Kreises in Iserlohn-Sümmern, dürften noch einmal 100.000 Euro fällig werden.

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Die Fassade an der Jugendherberge auf der Burg Altena wird restauriert. Foto: Ilona Gruß | Märkischer Kreis

Aufwändig restauriert wird aktuell die Fachwerkwand an der Jugendherberge auf der Burg Altena. Dies ist eine Denkmalschutz-Maßnahme – ebenso die Erneuerung der Fenster am Kreishaus I in Altena. Kostenpunkt hierfür: stattliche 300.000 Euro. Gut 200.000 Euro wird der Bau eines Abenteuerspielplatzes „Kleine Luise“ an der Luisenhütte in Balve-Wocklum voraussichtlich kosten. 150.000 Euro stehen für die Erneuerung der Mess- und Regeltechnik an der neuen Mosaikschule in Lüdenscheid, dem Berufskolleg an der Hansaallee in Iserlohn sowie am Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg des Märkischen Kreises in Halver-Ostendorf auf dem Investitionsplan. Dagegen nehmen sich die 70.000 Euro für die Erneuerung der Badewasseraufbereitung der Schule an der Höh in Lüdenscheid eher bescheiden aus.


Zusätzliche Leistungen beantragen

Märkischer Kreis. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Familien, die in Bedarfsgemeinschaften leben, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Sozialhilfe beziehen, können mit dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) zusätzliche Leistungen erhalten. Darauf macht der Märkische Kreis noch einmal aufmerksam. Das Gesetz umfasst unter anderem die außerschulische Lernförderung, Leistungen für den Schulbedarf, Klassenfahrten, Mittagessen in der Kita bzw. Schule oder die Mitgliedschaft bei Sport, Spiel und Musik im Verein oder einer anderen geeigneten Organisation. Die Leistungen, auf die ein Rechtsanspruch besteht, müssen jeweils beantragt werden. Die Leistungen des BuT sollen den Kindern möglichst schnell, unbürokratisch und auf direktem Wege zu Gute kommen. Alle weiteren Informationen auf der Internet-Seite des Märkischen Kreises unter www.maerkischer-kreis.de, Sichwort Bildungs- und Teilhabepaket, oder telefonisch bei Frau Lüttig, Telefon 02352/966-7226.


„Naturpark Sauerland-Rothaargebirge e.V.” gegründet

Kreisdirektorin Dienstel-Kümper und Balves Bürgermeister Mühling im Vorstand

sauerland_rothaargebirge_gegründetMärkischer Kreis. Zwei „Märker“ sind im Vorstand des neuen Vereins „Naturpark Sauerland-Rothaargebirge e.V.“. Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper wurde aus der Gruppe der Vorstandsmitglieder der vier beteiligten Kreise zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Balves Bürgermeister Hubertus Mühling ist für die Gruppe der Städte und Gemeinden in das Führungsgremium berufen worden. Zum Vorsitzenden gewählt wurde Bürgermeister Bernd Fuhrmann aus Bad Berleburg. Alle Abstimmungen zur Satzung, der Beitragsordnung des Vereins sowie den Vorstandswahlen erfolgten einstimmig

In der Stadthalle Schmallenberg hatten sich die rund 160 Gründungsmitglieder getroffen, um den neuen Verein aus der Taufe zu heben. Zuvor hatten die Mitglieder in den Gremien des Hochsauerlandkreis, der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein, des Märkische Kreises sowie in insgesamt 41 Städte und Gemeinden und 19 Privatpersonen für die Zusammenlegung der bisherigen Naturparke Ebbegebirge, Homert und Rothaargebirge votiert. Somit wurde in Schmallenberg der mit 3.826 Quadratkilometer zweitgrößte Naturpark Deutschlands Wirklichkeit. Dem neuen Naturparkverein „Sauerland-Rothaargebirge e.V.“ sind als Gründungsmitglieder auch 13 verschiedene Organisationen beigetreten. Aus dem Märkischen Kreis der Verein „Heesfelder Mühle“ sowie die „Märkische Jägerschaft e.V.“

Durch die Neuorganisation sollen die bereits vielfältigen Projekte in der Region im Bereich der touristischen Entwicklung, des Naturschutzes, der Umweltkommunikation, der Regionalentwicklung sowie die vorhandene Infrastruktur besser gebündelt und in ihrer Qualität verbessert werden. Dafür hat der Verein einen Jahresetat von 609.000 Euro zur Verfügung. 133.000 Euro davon trägt der Märkische Kreis – abzüglich der Personalkosten für einen Regionalmanager, der vom Kreis gestellt wird. Der Verein soll über insgesamt sechs Vollzeitstellen verfügen können.

Im nächsten Schritt soll nun die Arbeitsfähigkeit des Vereins hergestellt werden. Dazu muss zunächst geeignetes Personal gefunden werden. Die Finanzierung des Vereins erfolgt über Mitgliedsbeiträge, Mittel für neue Projekte sollen zusätzlich eingeworben werden.


 Achtung Wildwechsel!

Märkischer Kreis. In der vergangenen Woche wurden drei Rehe bei Wildunfällen getötet. Die Unfälle ereigneten sich auf der Bundesstraße B 233 zwischen Drüpplingsen und Schloß Dahlhausen. Ebenfalls auf der Kreisstraße K16 zwischen Halingen und Sümmern. Bei den letzten Unfällen sind auch hohe Sachschäden entstanden. Zur jetzigen Zeit wechseln Reh und  Schwarzwild vermehrt die Straße. Der Grund dafür ist die Nahrungssuche der Tiere.

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer. Reduzieren Sie die Geschwindigkeit und fahren Sie aufmerksam um Wildunfälle zu vermeiden.


 

 

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Neuer Service der Kreisverwaltung: Fahrzeuge online abmelden | Foto: Derian/Märkischer Kreis

Neuer Service der Zulassungsstelle

Fahrzeuge online abmelden

Märkischer Kreis. Ab sofort bietet der Märkische Kreis einen neuen Service an: Es besteht die Möglichkeit, ein Fahrzeug abzumelden, ohne die Zulassungsstelle aufsuchen zu müssen. Stattdessen lässt sich die Abmeldung in einem Online-Verfahren erledigen. Das ist der erste Schritt zur Umsetzung eines bundesweiten Projekts zur internetbasierten Fahrzeugzulassung. Voraussetzungen sind, dass die Siegelplaketten auf den Kennzeichenschildern nach dem 1. Januar 2015 zugeteilt und mit einem Sicherheitscode versehen sind. Der Fahrzeugschein muss auf seiner Rückseite ebenfalls einen Code tragen.

Wer den neuen Service nutzen möchte, benötigt allerdings mehr als einen Internetzugang. Um das Fahrzeug online abzumelden, muss sich der Bürger mit dem neuen Personalausweis oder dem elektronischen Aufenthaltstitel sowie dem dazu passenden Lesegerät elektronisch identifizieren können. Die Identifizierung von Firmen ist zurzeit noch nicht möglich; diese wird zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt. Die Gebühr für die Online-Abmeldung beträgt 6,20 Euro, eine Reservierung des Kennzeichens für dasselbe Fahrzeug kostet zusätzlich 2,60 Euro. Fahrzeuge, die bis zum 31. Dezember 2014 zugelassen wurden, können nicht internetbasiert außer Betrieb gesetzt werden. Dies ist weiterhin nur in den Bürgerbüros des Märkischen Kreises möglich.

Wer den neuen Service nutzen möchte, muss sich über die Internetseite des Kreises (www.maerkischer-kreis.de) in das Bürgerservice-Portal einloggen. Alle weiteren Schritte sind dort erläutert. Fragen zum neuen Verfahren beantworten die Mitarbeiter im Bürgerbüro unter der Telefonnummer 02351/966-60 und oder auch per E-Mail unter buergerbuero.ld@maerkischer-kreis.de.


Pflegeberatung informiert zum Pflegestärkungsgesetz

Märkischer Kreis. Für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen gibt es seit Jahresbeginn wichtige Verbesserungen. Darauf weist die Pflegeberatung des Märkischen Kreises hin. Das Gesetz stärkt insbesondere die häusliche Pflege. Eine der wichtigsten Änderungen: Die meisten Leistungsbeträge der Pflegeversicherung erhöhen sich pauschal um vier Prozent.

Welche Leistungen es ab dem 01. Januar gibt, darüber können sich Betroffene und Angehörige in der offenen Sprechstunde der Pflegeberatung des Märkischen Kreises in Hemer informieren. Jeden Mittwoch von 10 – 12 Uhr steht Ulrich Berger für persönliche Gespräche im Jugend- und Kulturzentrum, Parkstr. 3 (Raum 2), zur Verfügung. Die nächste Sprechstunde findet am 18.03.2015 statt.

Der Pflegeberater informiert allgemein zu allen Fragen, die in der Pflegesituation auftauchen. Da kann es um die Organisation der Pflege gehen, entweder zu Hause oder in einem Pflegeheim. Oder die Menschen haben Fragen zur Finanzierung. Was zahlt die Pflegeversicherung, welche Kosten muss ich selber tragen. Fragen zu der Antragstellung auf Leistungen aus der Pflegeversicherung oder Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Pflegedienst.

Die Beratung erfolgt für alle Bürgerinnen und Bürger im Märkischen Kreis kostenlos und anbieterunabhängig. Die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater bieten auch Hausbesuche an.

Für eine erste Kontaktaufnahme oder eine telefonische Beratung erreichen Sie die Pflegeberatung des Märkischen Kreises unter 02352-966 7777 oder per E-Mail an pflegeberatung@maerkischer-kreis.de.
Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.maerkischer-kreis.de.


 

3.025 Immobilien und Grundstücke verkauft

Gutachterausschuss stellt Marktbericht vor

 

bodenrichtwerte 2015

Die aktuellen Grundstückspreise | Grafik: Gutachterausschuss Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. „Das vergangene Jahr brachte dem Immobilienmarkt die seit 16 Jahren höchsten Umsatzsteigerungen“, so Christoph Jochheim-Wirtz, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Märkischen Kreis. Der Gutachterausschuss hat über dreitausend Kaufverträge über bebaute und unbebaute Grundstücke aus dem Jahr 2014 analysiert und die Ergebnisse in einem umfangreichen Bericht ins Internet gestellt. Jochheim-Wirtz weiter: „Es liegen uns 3.025 Kaufverträge vor, das sind 13 Prozent mehr als im Jahr davor. Insgesamt wurden dabei im zweitgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands 350 Millionen Euro umgesetzt, das ist ein Umsatzplus von 45 Millionen Euro.“

Betrachtet man die drei großen Teilmärkte, beträgt der Anteil am Gesamtaufkommen bei den bebauten Grundstücken 47 Prozent, bei den unbebauten Grundstücken 30 Prozent und bei den Eigentumswohnungen 23 Prozent. Die langfristige Entwicklung zeigt hier eine Abnahme der Neubauten bei gleichzeitiger Zunahme von Investitionen in Bestandsimmobilien. Unter den bebauten Grundstücken nehmen mit 70 Prozent die Ein- und Zweifamilienhäuser den größten Anteil ein. Die 718 Kauffälle bedeuten ein Umsatzplus von 17 Prozent. Die meisten freistehenden Ein- und Zweifamilienhäuser wurden zu einem Preis zwischen 125.000 und 200.000 Euro verkauft. Bei den Gewerbeimmobilien wurden 16 Prozent weniger Verkäufe registriert und auch der Geldumsatz ging um neun Millionen Euro zurück. Das größte Umsatzminus verzeichnete das Marktsegment der Mehrfamilienhäuser mit fast 30 Prozent.

Nachdem sich schon im Jahr 2013 der Markt der Eigentumswohnungen belebte, zeigte hier der Grundstücksmarkt ein weiteres Plus von 24 Prozent, wobei das Preisgefüge sich insgesamt stabil bis leicht fallend zeigt. Die Nachfrage nach Wohnbauland stagniert auf niedrigem Niveau. Kreisweit wurden 109 Baugrundstücke verkauft. Wie in den vergangenen Jahren sind die Grundstückspreise auch 2014 überwiegend als stabil geblieben. Es sind jedoch erhebliche regionale Preisunterschiede festzustellen.

Die Preise für Gewerbebauland stagnieren seit Jahren zwischen 30 und 60 Euro pro Quadratmeter. Der Umsatz in diesem Marktsegment fiel um vier Prozent. Die Bodenrichtwerte für landwirtschaftlich genutzte Flächen wurden aufgrund des Preisanstiegs in diesem Teilmarkt erhöht. Für Grünland wurden keine regionalen Unterschiede festgestellt; der Bodenrichtwert steigt hier kreisweit von 1,20 €/m² auf 1,50 €/m². Bei Ackerland erhöht sich der Preis von 1,50 €/m² auf 2,00 €/m², mit Ausnahme des Bereichs „Mendener Ruhrtal“. Dort blieb der Bodenrichtwert unverändert bei 2,50 €/m². Bei den forstwirtschaftlich genutzten Flächen wurden ebenfalls hohe Umsatzsteigerungen verzeichnet, und auch die durchschnittlichen Kaufpreise für Waldgrundstücke zogen an.

Weitere Fakten und Zahlen, angereichert mit zahlreichen Grafiken und Tabellen, enthält der jetzt durch den Gutachterausschuss veröffentlichte Grundstücksmarktbericht 2015. Dazu erläutert der Geschäftsführer Holger Peters: „Auf über 60 Seiten finden sich Vergleichswerte für Ein- und Zweifamilienhäuser, Erbbau- und Liegenschaftszinssätze, Preisentwicklungen und Indexreihen sowie Durchschnittswerte für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke. Ab sofort steht der Grundstücksmarktbericht zum Download im Internet, ergänzend dazu die Bodenrichtwertkarte 2015 mit mehr als 1.400 Bodenrichtwerten.“

Erhältlich ist der komplette Grundstücksmarktbericht zum Preis von 52 Euro ab sofort beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Märkischen Kreis im Kreishaus Lüdenscheid, Telefon 02351/966-6753, Telefax 02351/966-6279 oder über Online-Bestellung im Internet, wahlweise in gedruckter Form oder als PDF-Datei.


 

Kreisdirektorin lobt Engagement der Landschaftswächter

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Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper (rechts) begrüßte die ehrenamtlichen Landschaftswächter im Lüdenscheider Kreishaus | Foto: Erkens/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. „Warum Menschen ihren Grünschnitt ins Auto laden und im Wald abladen, statt ihn kostenfrei beim Bauhof zu entsorgen, bleibt mir ein Rätsel“, meinte Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper beim jährlichen Erfahrungsaustausch der Landschaftswächter mit der Kreisverwaltung im Lüdenscheider Kreishaus. „Der Umwelt tun diese Leute jedenfalls keinen Gefallen“, darin waren sich alle einig, weil Gartenpflanzen, insbesondere Bodendecker, den heimischen Wald verändern und teilweise zerstören. Negativbeispiel Nummer eins ist der Riesen-Bärenklau, auch unter dem Namen Herkulesstaude bekannt. Er wurde einst aus dem Kaukasus als Zierpflanze eingeführt. Heute wird man dem Kraut an Feld-, Wald- und Wiesenrändern sowie an Bach- und Flussläufen nicht mehr Herr.

Dienstel-Kümper dankte den 19 ehrenamtlich tätigen Landschaftswächtern im Märkischen Kreis. Im Auftrag der Unteren Landschaftsbehörde übernehmen sie eine vorwiegend präventive Rolle in Natur und Landschaftsschutz. Als Anwälte der Natur melden sie der Behörde beispielsweise illegale Müllablagerungen in der Landschaft, unerlaubte Hecken-Rodungen, das Abflämmen von Feldreinen und Böschungen sowie die Errichtung ungenehmigter Bauten und Anlagen, um nur einige Beispiele zu nennen. Da Landschaftswächter ihren Bezirk wie ihre Westentasche kennen, werden sie von den Mitgliedern des Landschaftsbeirates und der Verwaltung als fach- und ortkundige Ratgeber geschätzt. Auch informieren sie Erholungssuchende, aber auch Landwirte und Grundstücksbesitzer über Themen des Natur- und Landschaftsschutzes und weisen auf Missstände hin.

Hier die Öffnungszeiten des Mendener Bringhofes:

Montag 15.00 – 18.00 Uhr
Dienstag 10.00 – 13.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr
Freitag 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 16.00 Uhr

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