Montag, 19.02.2018  |

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Technisches Denkmal Luisenhütte Balve-Wocklum auf 0-Euro-Schein

Technisches Denkmal Luisenhütte Balve-Wocklum auf 0-Euro-Schein

Märkischer Kreis. Nach dem durchschlagenden Erfolg des 0-Euroscheins der Burg Altena gibt der Märkische Kreis nun einen 0-Euroschein für ein weiteres touristisches Highlight heraus. Der 0-Euro Schein der Burg Altena war bereits nach fünf Wochen ausverkauft.

Die Luisenhütte in Balve-Wocklum hat ein neues Souvenir – einen 0-Euro-Schein. Die erste Auflage ist auf 5.000 Stück begrenzt. Die Scheine wurden von einer französischen Wertpapierdruckerei mit Genehmigung der Europäischen Zentralbank auf echtem Geldscheinpapier gedruckt.

Der violette 0-Euro-Schein ist ausgestattet mit Wasserzeichen, Kupferstreifen, Hologramm, fluoreszierender unsichtbarer Tinte und allen weiteren Sicherheitsmerkmalen der echten Euro-Geldscheine. Eine individuelle Seriennummer macht jeden Schein einzigartig. Die täuschend echt wirkenden Scheine gibt es mittlerweile von vielen Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel auch von der Burg Altena. Als Souvenirs und Sammlerstücke sind sie sehr beliebt. Bei der Burg Altena war der 0- Euroschein binnen fünf Wochen ausverkauft.

Die Vorderseite des neuen 0-Euro-Scheins zeigt die Luisenhütte in Balve-Wocklum, Deutschlands älteste komplett erhaltene Eisenhütte mit Hochofen und Gießerei. Von 1758 bis 1864 war sie in Betrieb. Das Denkmal von nationaler Bedeutung befindet sich in bester Gesellschaft: Auf der Rückseite des Souvenirscheins prangen der Eiffelturm, das Kolosseum in Rom, das Brandenburger Tor, das Brüsseler Manneken Pis, der Torre Belém in Lissabon und die Basilika Sagrada Familia in Barcelona.

Ab sofort kann dieser 0-Euro-Schein zum Preis von 3 Euro in der Hüttenschänke an der Luisenhütte, Wocklum 10, 58802 Balve erworben werden. Persönliches Erscheinen ist allerdings erforderlich: Bestellungen werden nicht entgegengenommen. Wegen der großen Nachfrage ist die Abgabemenge auf maximal 5 Stück pro Person begrenzt. Verkauft wird ausschließlich an Personen mit einer gültigen Eintrittsberechtigung.
 
Hintergrund:
Seit 1950 ist die Luisenhütte für die Öffentlichkeit als technisches Kulturdenkmal zugänglich. 2004 bis 2006 wurde sie liebevoll restauriert und zum modernen besucherorientierten Erlebnismuseum des Märkischen Kreises umgestaltet. Das Museum zeigt anschaulich und unter Einbeziehung aller Sinne, wie in der Luisenhütte Eisen hergestellt und zu Gussprodukten weiterverarbeitet wurde.


 

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