Sonntag, 24.09.2017  |

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Kreis appelliert an Hundehalter. Leinenpflicht während der Brutzeit

Die Grenzen des Vogelschutzgebiets „Hellwegbörde“ im Kreis Unna. Grafik: Kreis Unna

Unna. Seit Ende 2016 gilt in NRW das neue Landesnaturschutzgesetz. Das bedeutet auch, dass sich Hundehalter an neue Regeln halten müssen. Darauf macht Peter Driesch, Leiter der unteren Naturschutzbehörde beim Kreis Unna, aufmerksam.   In allen Vogelschutzgebieten in NRW müssen Hunde danach während der Brutzeit der Vögel vom 1. März bis 31. Juli angeleint werden. Für den Kreis Unna gilt das im Vogelschutzgebiet „Hellwegbörde“, das in Teilen auch Flächen in Unna und Fröndenberg umfasst.  

Die Leinenpflicht gibt es nicht ohne Grund: Frei laufende Hunde können, insbesondere wenn sie von den Wirtschaftswegen abweichen, viele Tiere gefährden. „Und zwar auch dann, wenn sie nicht unmittelbar hinter vermeintlicher Beute herhetzen“, erläutert Peter Driesch. Denn wenn Elterntiere beispielsweise durch frei laufende Hunde aufgescheucht werden, verlassen sie vorübergehend ihren Nachwuchs, der dann von Beutegreifern geholt werden kann. Bei nasskalter Witterung können wärmebedürftige Jungtiere an Unterkühlung sterben, auch wenn sie von den Eltern nur kurzzeitig verlassen werden.  

Das Vogelschutzgebiet „Hellwegbörde“ hat eine herausragende Bedeutung für bundesweit gefährdete Rast- und Brutvogelarten. Die seltene Wiesenweihe, Rohrweihen und im Winter auch Kornweihen jagen in den Feldfluren Kleinnager. Wachteln und gebietsweise auch Wachtelkönige brüten in den Getreidefeldern ebenso wie Rebhühner, Schafstelzen und Feldlerchen. Im Osten von Unna gibt es auch noch eines der letzten Brutvorkommen vom Kiebitz zu bestaunen. Erst kürzlich wurde sogar ein Brutpaar vom Schwarzkehlchen entdeckt.  

All diese Arten benötigen Ruhezonen für die Nahrungssuche, auch und gerade während der Zeit der Jungenaufzucht. Das gilt in gleicher Weise für das Niederwild wie Feldhasen, Kaninchen oder Fasanen.  

„Natürlich können Hunde weiterhin im Vogelschutzgebiet ausgeführt werden“, unterstreicht Driesch. „Nur während der Brutzeit eben an der Leine. Langlaufleinen tragen dem Laufbedürfnis der Hunde im gewissen Rahmen Rechnung“, schlägt Driesch vor.  

Auf keinen Fall sollten „Stöckchen“ zum Apportieren in die Felder, Wiesen und Brachflächen geworfen werden. Diese Flächen sollten auch nicht betreten werden. Denn dies stört nicht nur die dort lebenden Tierarten, sondern auch Landwirte: Mit Hundekot versetztes Heufutter wird vom Vieh verschmäht, und nicht wiedergefundene Apportier-Gegenstände können Schäden an Erntemaschinen verursachen.   Wenn alle Beteiligten sich an die Spielregeln – nicht nur im Vogelschutzgebiet und nicht nur zur Brutzeit – halten, profitieren alle davon, so der Appell von Peter Driesch. Uneinsichtige müssen allerdings mit einem Bußgeld rechnen.


 Frau überfallen

Unna. Am Samstagabend (26.11.2016) verließ eine 59jährige Frau aus Unna gegen 18.20 Uhr ihre Wohnung an der Hansastraße. Auf dem Weg zum PKW lief eine männliche Person auf sie zu und verlangte von ihr die Herausgabe ihrer Tasche. Als sie das ablehnte, schlug der Mann auf die Geschädigte ein und versuchte, ihr die Tasche zu entreißen. Die Frau wehrte sich und gab erst auf, als der junge Mann drohte, sie zu erschießen. Der Täter flüchtete mit der Tasche. Darin befanden sich u.a. die Einnahmen eines Sparklubs. Einige Zeugen auf einem nahegelegenen Spielplatz beobachteten den Vorfall.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, zirka 20 Jahre alt, dunkel gekleidet, Mütze oder Kapuze. Die Geschädigte wurde durch den Angriff verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.


„Lesestart für Flüchtlingskinder“ in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Unna-Massen

Oliver Kaczmarek sichert Unterstützung zu
Stiftung Lesen Foto: Martin Trojca

Stiftung Lesen. Foto: Martin Trojca

Unna | Mainz. Lesen und Vorlesen, das Erzählen von Geschichten und das Erleben von Sprache können wichtige Hilfestellungen zur Integration und zur Orientierung in einem neuen Land sein. Darum hat die Stiftung Lesen im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das dreijährige Programm „Lesestart für Flüchtlingskinder“ gestartet. Im Rahmen dieses Programms übergab heute Oliver Kaczmarek, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied im Kuratorium der Stiftung Lesen, in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Unna-Massen gemeinsam mit Melitta Göres, Projektleitung „Lesestart für Flüchtlingskinder“ bei der Stiftung Lesen, Lesestart-Sets an Eltern und Kinder sowie eine Lese- und Medienbox an die Leitung der Einrichtung.

„Für viele geflüchtete Familien beginnt ihr neues Leben in Deutschland in einer Erstaufnahme-einrichtung. Aus diesem Grund kann und muss hier der Grundstein für eine erfolgreiche Integration gelegt werden. Dazu gehören regelmäßige Vorleseangebote, die geflüchteten Kindern helfen, ihre Fluchterfahrungen zu verarbeiten und sich in einer neuen Umgebung zu orientieren. Deshalb freue ich mich, dass die Landeserstaufnahmeeinrichtung Unna-Massen am Programm ‚Lesestart für Flüchtlingskinder‘ teilnimmt und damit geflüchtete Familien bei ihrem Start in Deutschland unterstützt“, sagte Oliver Kaczmarek.

Im Rahmen des Programms erhalten Flüchtlingskinder bis fünf Jahre in Erstaufnahmeeinrichtungen ein Lesestart-Set mit einem altersgerechten Buch. Allen Erstaufnahmeeinrichtungen wird darüber hinaus in jedem Programmjahr eine Lese- und Medienbox für die pädagogische Arbeit mit Kindern bis zwölf Jahren zur Verfügung gestellt. Flankiert werden diese Maßnahmen durch ein Seminar-Angebot für ehrenamtliche Vorlesepaten, Initiativen und andere Freiwillige in Erstaufnahmeeinrichtungen, um die Zusammenarbeit von regionalen Akteuren der Leseförderung mit den Erstaufnahmeeinrichtungen zu unterstützen.

Melitta Göres erläuterte: „Die Sets und die Medienboxen helfen Kindern und ihren Familien in Erstaufnahmeeinrichtungen, sich spielerisch mit der neuen Umgebung und Sprache auseinanderzusetzen. Gleichzeitig unterstützen wir so das Engagement von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, um schon von Anfang an ein breites Leseförderungsnetzwerk im Umfeld der Erstaufnahmeeinrichtungen aufzubauen und geflüchteten Kindern so einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen.“


 
Grapscher gefaßt
 
Der Täter, der in einem Drogeriemarkt am Ostring in Unna am 13.04.2016 eine 11-Jährige angefasst hatte, wurde von der Kriminalpolizei ermittelt. Anhand einer Videoaufzeichnung wurde ein 35jähriger syrischer Staatsangehöriger aus Holzwickede identifiziert, der am Morgen (15.04.2016) in Unna vorläufig festgenommen wurde.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde er am der Haftrichterin vorgeführt, die die Untersuchungshaft anordnete.


Junge Frau im Parkhaus mit Messer bedroht

Unna. Am Dienstag (12.04.2016) stieg gegen 13.45 Uhr eine 21 jährige Fröndenbergerin in ihren geparkten PKW. Das Fahrzeug hatte sie im Parkhaus an der Flügelstraße abgestellt. Im gleichen Moment öffnete ein unbekannter Mann die Beifahrertür und setzte sich neben die Fahrerin. Er soll dabei ein Messer in der Hand gehalten haben. Die 21 Jährige verließ daraufhin sofort ihren PKW und flüchtete in ein nahegelegenes Fitnessstudio. Der Unbekannte flüchtete in Richtung Ausfahrt.

Über die Absicht des Täters liegen bisher keine Erkenntnisse vor. Von der Geschädigten und weiteren Zeugen wird der Täter wie folgt beschrieben:

Etwa 180 bis 185 cm groß, dunkle, mit Haargel zurückgekämmte Haare, südländisches Aussehen, bekleidet mit einem weißen Oberteil und einer dunklen Jeanshose.


 

Fitness & Co. eröffnet bereits das fünfte EMS Studio in kürzester Zeit

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Fitness & Co aus Iserlohn eröffnet bereits das fünfte Mikro-Studio in 2015.

Unna. Das Sportstudio Fitness & Co. wird am 10. Oktober 2015 bereits das fünfte Mikro-Studio innerhalb eines Jahres eröffnen. Das Studio in Unna, am Käthe-Kollwitz-Ring 32, ist nach den Studios in Neheim, Hemer, Sundern und Hagen bereits das fünfte Studio in Südwestfalen, in dem Fitness & Co. die Sport-Sensation EMSTraining
anbietet.

Maximal zwei Trainierende, die mittels Reizstrom trainieren, werden gleichzeitig von einem Personaltrainer betreut. Aufgrund der hohen Intensität des Trainings und der Beanspruchung der Tiefenmuskulatur reichen bereits 20 Minuten pro Woche aus, wodurch nicht nur die Muskeln trainiert, sondern auch Fett abgebaut, Rückenschmerzen beseitigt und Cellulite gemindert werden.

EMS steht für Elektro Muskel Stimulation und hat seinen Ursprung im sport-medizinischen Rehabilitations- und Leistungssportbereich. Mit Hilfe einer speziellen Unterbekleidung und einer Trainingsweste erhalten die einzelnen Muskelgruppen individuell Impulse durch niedrig-frequenten Reizstrom, sodass in nur 20 Minuten pro Woche der ganze Körper effektiv trainiert wird. Das gesamte Training wird von einem Personaltrainer betreut, der einen individuellen Trainingsplan auswählt, auf die richtige Durchführung der Übungen achtet und Tipps gibt, um diese noch zu intensivieren. Nach dem Training gibt es die Möglichkeit die privat gehaltene Dusche zu nutzen.

Das Unternehmen
Fitness & Co. wurde im Frühjahr 2014 von Phil-Kevin Sell, Sebastian Severin Schulte und Matthias Jagoda gegründet. Der Leitsatz „Für Menschen mit Fokus“ beschreibt optimal das Konzept des Unternehmens: Ob der Fettabbau und der Muskelaufbau angeregt oder Cellulite und Rückenschmerzen beseitigt werden sollen – durch EMS-Training kann individuell auf Problembereiche eingegangen werden, und das in nur 20 Minuten pro Woche.


Öffentlichkeitsfahndung nach Diebstahl zweier hochwertiger Uhren

Wer kennt das abgebildete Paar?

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Auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlicht die Polizei jetzt ein Foto, das das Täterpaar in dem Juweliergeschäft zeigt. Foto: Polizei Unna

Unna. Bereits am 30.04.2015 wurde ein Juweliergeschäft in der Wasserstraße in Unna überfallen. Gegen 17:40 Uhr betrat ein noch unbekanntes Täterpärchen gemeinsam das Geschäft. Während die Frau offenbar „Schmiere stand“, betrat der Mann über eine offenstehende Glastür das Schaufenster und entnahm zwei hochwertige Uhren der Marke Breitling. Anschließend verließ das Paar gemeinsam die Geschäftsräume. Bei der Tat wurden sie von der Kamera des Geschäftes gefilmt. Zeugenangaben zufolge war das Pärchen offenbar osteuropäischer Herkunft. Eine der gestohlenen Uhren wurde später Ermittlungen zufolge auf einer holländischen Website im Internet zum Verkauf angeboten.

Hinweise auf das Täterpärchen nimmt die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303/921-3120 oder 921-0 entgegen.


 

Schreiben für Kinder und Jugendliche – (k)eine Kunst?

Wochenendworkshop des Westfälischen Literaturbüros in Unna

Unna. Kinder für Bücher zu begeistern mag manchmal schon schwierig sein – nicht einfacher ist es wohl, gute Literatur für Kinder und Jugendliche zu schreiben. Für jene, die gerne für Kinder schreiben, bietet das Westfälische Literaturbüro in Unna e.V. vom 13. bis 14. Juni einen Wochenendworkshop mit einem im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Autor an: Jürgen Banscherus hat eine Vielzahl von Kinder-und Jugendbüchern verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.

„Die Jugendschrift in dichterischer Form muss ein Kunstwerk sein“, heißt es in Heinrich Wolgasts „Das Elend der Kinderliteratur“. Ein hoher Anspruch wird da formuliert – der schon vor hundert Jahren wie heute bei Kinder- und Jugendliteratur nicht immer eingelöst werden konnte. Der Workshop bietet den teilnehmenden Autorinnen und Autoren eine Plattform, durch die sie ihre Texte verbessern und sich untereinander austauschen können. Dabei wird auch ungewöhnlichen, poetischen und experimentellen Texten eine Chance gegeben, die sonst auf dem Buchmarkt ein Nischendasein fristen. Den Teilnehmern soll Mut gemacht werden, neben den bekannten auch neue Wege zu gehen.

Auf Basis der mitgebrachten Texte werden in Gruppen- und Einzelarbeit die Grundlagen gelegt, um sich auf dem Kinder- und Jugendbuchmarkt behaupten zu können. Dazu gehören neben der Erarbeitung tragfähiger Plots insbesondere praktische Übungen zum berühmten „ersten Satz“, zum ersten Kapitel eines Buchs sowie zur Erzählachse, die einer Geschichte Zusammenhalt und Tempo verleiht.

Zum Autor und Workshopleiter

Jürgen Banscherus, Jahrgang 1949, hat in den vergangenen dreißig Jahren eine Vielzahl von Kinder- und Jugendbüchern verfasst. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt als erster Kinderbuchautor mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis. Seine bekannteste Figur ist der kleine Privatdetektiv Kwiatkowski, dessen Abenteuer inzwischen in 18 Sprachen übersetzt wurden und eine Millionenauflage erzielten.

Der Workshop findet im Nicolaihaus in Unna statt, in dem das Westfälische Literaturbüro seinen Sitz hat. Teilnehmer senden vorab eine Bio-Bibliografie sowie ein Anfangskapitel eines nicht-veröffentlichten Kinderbuchs (Lesealter bis 12) zu oder ersatzweise auch eines Exposés. Die Anmeldung erfolgt bis zum 26. Mai 2015 an das Westfälische Literaturbüro in Unna e.V., Nicolaistraße 3, 59423 Unna, Tel. (02303) 963850, Fax (02303) 963851, E-Mail: post@wlb.de.


 

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Nach ca. 50 Jahren besuchte ich am 24.12.2015 das alljährliche Turmblasen, dass ich aus meiner ...>>weiter

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